Berlin - FDP-Chef Christian Lindner hat den Vorschlag von Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck, Sozialabgaben auf Kapitalerträge zu erhöhen, scharf kritisiert. "Habecks Vorschlag ist ein Abkassieren der Mittelschicht in Deutschland", sagte Lindner den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Die Menschen ...

Kommentare

(22) Dr_Feelgood_Jr · 14. Januar 2025
@21 Stimmt. Anscheinend glaubt er ja tatsächlich, mit dem Attackieren Habecks neue Wähler generieren zu können. Warum, wieso und woher die kommen sollen wird wahrscheinlich sein Geheimnis bleiben.
(21) truck676 · 14. Januar 2025
@20 Der kriegt doch mittlerweile keinen klaren Gedanken mehr gefasst, und schnallt die Zusammenhänge überhaupt nicht mehr. 😉
(20) Dr_Feelgood_Jr · 14. Januar 2025
@19 Sag das mal Christian Lindner ... ^^
(19) Sonnenwende · 14. Januar 2025
(2) Grünen nicht nur von Veränderungen sondern von einer deutlichen Reform. Deswegen würde ich es begrüßen, wenn erst mal abgewartet wird, bis sie mehr dazu sagen bevor man sich vorschnell ein Urteil in die ein oder andere Richtung bildet.
(18) Sonnenwende · 14. Januar 2025
Der erweiterte Fraktionsvorstand mit Habeck, Dröge und Haßelmann hat dazu vor circa 1 Stunde (u.a. eigentlich aber es ging dann überwiegend um dieses Thema) eine Pressekonferenz gegeben: <link> . Da wird es schon etwas konkreter und klar ist auch, dass es eben nicht darum geht den sparenden Otto Normalverbraucher mehr zu belasten. Ich denke wir sollten erst mal abwarten, bis wir mehr über das Konzept erfahren, aber es hört sich so an als sprächen die (2)
(17) Samderi · 14. Januar 2025
@14 zu @16 * da ich davon ausgehe, dass es sich bei den meisten um institutionelle Anleger handelt oder um selbständige Unternehmer. Somit wird diese Maßnahme nur die "kleineren" treffen. Aber unabhängig davon, in Anbetracht de bevorstehenden Bundestagswahl, hoffe ich mal eher, dass es sich hier eher um Wahlkampfrhetorik handelt, statt um eine ernsthafte Forderung von Habeck...
(16) Samderi · 14. Januar 2025
@14 [2/2] ... mit Habeck seinem Vorschlag. Da ist doch letzteres ein Witz, man sorgt schon privat vor und die Abgabenlast wird als Dank nur noch erhöht. Wenn die Büchse der Pandora für Sozialabgaben auf Kapitalerträge erstmal geöffnet wird, wird sich das fürs Erste nicht mehr schließen. Im schlimmsten weiter steigen. Es bleiben Symptommaßnahmen, diese blind zu bejubeln und zu begrüße, halte ich für ideologisch statt pragmatisch. Die Großanleger*, die SV-Befreit sind, betrifft es ja kaum..
(15) Samderi · 14. Januar 2025
@14 [1/2] Ja, Sozialabgaben. Du weißt, was ich meinte - das Argument bleibt gleich. Warum pauschal verurteilen? Warum es pauschal begrüßen? Weshalb ich es verurteile, kann man aus meinen vorherigen Beiträgen ableiten: In Anbetracht des demografischen Wandels und die negativen Auswirkungen ist man auf private Vorsorge angewiesen & Reformen wären nötig. Da hilft es nicht, den Sparern zusätzlich Steine in den Weg zu legen. Vergleiche doch das Altersvorsorgedepot, was der Ampel auf dem Tisch lag ...
(14) thrasea · 14. Januar 2025
@13 Es sind keine Steuern. Ja, es stimmt, alles Spekulation, kein konkreten Details, wie es wirklich umgesetzt wird. Muss man also ohne konkreten Zahlen nicht glauben, da stimme ich dir zu. Nur - warum dann ohne konkrete Zahlen pauschal verurteilen?
(13) Samderi · 14. Januar 2025
@12 Mehr Steuern für Sparer einführen und am Ende weniger Steuern zahlen. Ich bitte dich, ohne konkrete Zahlen glaube ich das Märchen nicht. Somit kann auch ein Audretsch nicht ausschließen, ob sich was für "normale Sparer" ändert oder nicht. Statt solche Symptommaßnahmen und nutzlose Wahlkampfansagen hätte ich echte Reformen begrüßt. Da wäre es mir lieber gewesen, wenn sie weiterhin das Altersvorsorgedepot verfolgt hätten, aber das scheint für die Grünen zu sehr FDP verpönt zu sein...
(12) thrasea · 14. Januar 2025
@11 1000 Euro ist der aktuelle Sparer Pauschbetrag. Für den Vorschlag der Grünen haben sie höhere Freibeträge für Sozialabgaben auf Kapitalerträge angekündigt. „Klar ist: Es wird hohe Freibeträge geben. Für normale Sparer wird sich gar nichts ändern“, so Audretsch.
(11) Samderi · 14. Januar 2025
@5 Der Freibetrag beträgt 1.000 € im Jahr. Das klingt mehr als es in Wahrheit ist. Gerade wenn man fürs Alter vorsorgt (Zinsen, Vorabpauschale, Teilverkäufe durch Umschichtungen, Dividenden). Dass dadurch SV-Beiträge auf die Arbeitsvergütung gesenkt werden, halte ich für ausgeschlossen, wenn man einen Blick auf den demografischen Wandel wirft, wird das Sozialsystem in Bezug auf Rente- und Krankenvers. noch mehr Geld kosten...
(10) truck676 · 13. Januar 2025
@8 Noch dazu, wo es hier überhaupt nicht um Steuern geht, die Habeck angeblich einführen will, sondern nur immer wieder gerne der Eindruch erweckt wird. Sieht man überall in vielen Diskussionen. Selbst wenn es in den Artikeln richtig gemeldet wird - in den Diskussionen wird daraus: Habeck will die Kapitalertragssteuer erhöhen. Oder: Der böse böse Staat zockt uns ab! Leute - wer ist denn "der Staat"??
(9) Dr_Feelgood_Jr · 13. Januar 2025
@7 Ach weißt du, man könnte genauso behaupten: Je mehr die Löhne der Inflation hinterherhinken, desto eher ist man bereit, auf die "Steuermoral" zu pfeifen. Und wenn man den Eindruck vermittelt bekommt, dass "die da oben" eh keine Steuern zahlen, weil sie Schlupflöcher finden, wird dieser Effekt noch verstärkt.
(8) Tautou · 13. Januar 2025
@3 Ein merkwürdiges Verständnis von Gemeinsinn, bei Steuern von Abzocke zu sprechen.
(7) Chris1986 · 13. Januar 2025
Je mehr der Staat das Geld seiner Bürger raubt und dabei auch noch so eine katastrophale Gegenleistung bietet, desto mehr werden die Bürger sich darum bemühen den gierigen Staat zu umgehen. Die Schwarzarbeit in Deutschland ist ein gutes Beispiel hierfür. Der Staat muss sich massiv verschlanken, er ist in den letzten 20 Jahren viel zu fett geworden.
(6) Dr_Feelgood_Jr · 13. Januar 2025
@3 Das "Argument", dass Reiche und Milliardäre sowieso nicht erreicht werden können, kommt auffällig oft ausgerechnet aus dem Dunstkreis der FDP. Wie wäre es denn mal, sich zu überlegen, was dagegen gemacht werden kann? Oder sogar dafür zu sorgen, dass dem ein Riegel vorgeschoben wird? Sozialleistungen kürzen ist natürlich einfacher. Und der Mittelstand ... Der hat schon immer geheult.
(5) thrasea · 13. Januar 2025
@3 Das ist mal wieder nicht die Wahrheit. Für die Sparer, "die ihr bisschen Erspartes fürs Alter zurücklegen", soll es Freibeträge geben. Diese Menschen profitieren sogar, wenn durch die Umsetzung des Vorschlags die Sozialversicherungsbeiträge auf Arbeitslohn gesenkt werden können oder zumindest nicht weiter ansteigen.
(4) frank61860 · 13. Januar 2025
@2 ) Welche Bedürftigen werden denn abkassiert und von wem? Bürgergeldempfänger? Ich dachte, die bekommen Geld, das aus den Steuern insbesondere der oberen 20% der Einkommensteuerzahler kommt.
(3) tchipmunk · 13. Januar 2025
Lindner hat vollkommen recht, Habeck will die Sparer abzocken, die ihr bisschen Erspartes fürs Alter zurücklegen. Reiche oder Milliardäre erreicht man damit sowieso nicht, die sind nicht so blöd, sondern verschieben ihr Kapitalvermögen um den Globus. Und Unternehmer, Mittelständler haben schon jetzt kaum noch Bock, in Deutschland tätig zu sein. Wenn das schon x-mal versteuerte Kapital dann nochmals belastet wird, geht hier bald das Licht aus. Absolut marktfeindlich und (öko)sozialistisch.
(2) slowhand · 13. Januar 2025
Lindner möchte lieber die Bedürftigen weiter abkassieren als die oberen 10% zu verschrecken.
(1) Samderi · 13. Januar 2025
Weil keine Regierung eine gescheite Rentenreform wagt (weil man die "Wahlmacht Rentner" nicht vergraulen will), BaV, Riester und RV reine Renditenschlucker sind, bleibt einem für eine Altersvorsorge der Kapitalmarkt und da will zusätzlich nochmal die staatliche Hand zugreifen. In meinen Augen wäre es sinnvoller, wenn Kapitalerträge von institutionellen Anleger und Großanlegern für den Gesundheitsfonds versteuert werden, aber nicht bei den ganzen Kleinanlegern...
 
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