Berlin - SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat die Koalitionspartner aufgefordert, für die Stabilisierung der Wirtschaft "konstruktiv und lösungsorientiert" zusammenzuarbeiten. "Der Kanzler hat die Stabilisierung des Wirtschaftsstandortes zur Chefsache gemacht", sagte Miersch den Zeitungen der […] mehr

Kommentare

13Pontius02. November 2024
@12 Es geht wohl um die ursprünglich geplante halbseitige Finanzierung zwischen Ländern und dem Bund, welche durch die Kassenbeiträge der gesetzlichen Träger ersetzt wurde. Neben der Schuldenbremse gibt es da noch einen anderen Problempunkt: Man hätte die zusätzlichen Kosten trotz Bremse ja auch mit höheren Steuerbeiträgen finanzieren können...
12thrasea02. November 2024
Die Finanzierung der Krankenhausreform kann man gerne an andere Stelle kritisieren. Ich persönlich finde sie auch nicht richtig. Aber, wie wird es in deinen Quellen widergegeben? Schuld ist die Schuldenbremse. Die Krankenhausreform kann nicht nur aus Steuergeldern finanziert werden, woran dann alle beteiligt wären. Das gibt der Haushalt nicht her, das ist mit der Schuldenbremse nicht machbar. edit: Danke @11 , genau darum ging es mir. Hab schon an mir gezweifelt, ob man das versteht...
11Sonnenwende02. November 2024
@9 Naja, du lenkst schon vom Thema der News und der Diskussion, hier "Stabilisierung der Wirtschaft", auf das Thema "Krankenhausreform" ab. Außerdem, nimm mir die Kritik nicht übel, gehst du gar nicht auf das ein, was @8 dir eigentlich kritisch entgegnet hat: du beziehst dich auf den Koalitionsvertrag, Thrasea entgegnet dir, dass er das, was du insinuierst, im Koalitionsvertrag nicht findet. Ich übrigens auch nicht. Aber noch mal: das Thema der Diskussion hier ist die Wirtschaft.
10thrasea02. November 2024
@9 Irgendwie habe ich den Eindruck, du vermischst hier ziemlich viele Themen. Erstmal ging es in der Meldung um die Stabilisierung der Wirtschaft. Ja, da ist das Thema Krankenhausreform m. E. Whataboutism. Weiter: Ob Lauterbachs Krankenhausreform und ihre Finanzierung gut und sozial gerecht ist, war h gar nicht die Frage. Deine Behauptung war, dass die Finanzierung der Krankenhausreform gegen den Koalitionsvertrag verstoße. Diese Aussage finde ich weder im Koalitionsvertrag noch in deinen Links.
9Polarlichter02. November 2024
@8 Dann ist die Kritik formuliert in den Nachrichten des ÖRF an Lauterbachs Vorhaben für dich Whataboutism? Dass du sehr andere Positionen so klassifizierst, erinnert mich so ein bisschen an die SPD-interne Bastapolitik bei kritischen Anmerkungen zu damaligen Reformen. Hier für dich ein paar Artikel zur Whataboutism-Kritik: <link> <link>
8thrasea02. November 2024
@6 Hmm. Also erstens finde ich deinen Kommentar hier an dieser Stelle unangebracht, weil Whataboutism. Zweitens kann ich ihn aber auch inhaltlich nicht nachvollziehen. Ich habe gerade noch einmal in den Koalitionsvertrag geschaut und das Kapitel zur Krankenhausplanung und -finanzierung gelesen. Ich lese da etwas ganz anderes heraus, als du es in deinem Kommentar schreibst. Kannst du mir bitte sagen, wo genau im Koalitionsvertrag deine Vorwürfe belegt sind?
7Polarlichter02. November 2024
Schlussendlich kann man nur noch hoffen, dass diese Ampel, ein Konstrukt aus drei vollends neben sich stehenden Parteien, bald endet.
6Polarlichter02. November 2024
Wobei der Koalitionsvertrag für alle 3 Parteien irgendwie nicht viel Wert zu sein scheint. Abmachungen werden von allen Seiten ausgehöhlt, die SPD hat nun 25 Mrd. der 50 Mrd, € für die Krankenhausreform einfach "rein" auf die Gesetzlich Krankenversicherten an Mehrkosten abgeschoben, obwohl vereinbart "alle", also auch Beamte und Privatversicherte für den gesamten Betrag aufkommen sollten. Ohne diesen "SPD-Move" würden Krankenkassenbeiträge für die ohnehin hochbelasteten Arbeitnehmer kaum steigen
5Pontius02. November 2024
@2 Ergebnisoffen den Klimawandel leugnen? Erinnert mich an <link> @4 Daher ist es ja keine Neuigkeit, dass man mal wieder gegen den Koalitionsvertrag Vorschläge anbringt...
4thrasea02. November 2024
eben schnell über Lindners Vorschläge zu einigen und sie dann umzusetzen. Das Ganze liest sich eher wie ein Wahlprogramm." <link> Und das von der Partei, die bisher immer so demonstrativ auf die Einhaltung des Koalitionsvertrags gepocht hat (bis auf Themen, die sie nicht wollten...)
3thrasea02. November 2024
"Sein 18-seitiges »Konzept für Wachstum und Generationengerechtigkeit« läuft dem Koalitionsvertrag in vielen Punkten jedenfalls völlig zuwider. [...] Hat der Finanzminister da nun, wie sein Umfeld es darstellt, in aller Unschuld mal aufgeschrieben, was ihm mittelfristig für dieses Land so an Ideen vorschwebt? Ganz ohne jeden Hintergedanken? Daran mag man weder in der Kanzlerpartei noch bei den Grünen glauben – schließlich ist es gar nicht möglich, sich beim Koalitionsausschuss am Mittwoch mal
2tchipmunk02. November 2024
Dann sollte sich die SPD auch mal konstruktiv zeigen und mal die Vorschläge Lindners ergebnisoffen diskutieren. Bis jetzt kam ja nur panikartige Ablehnung, was der SPD nur noch mehr schadet. Es steht ja wohl außer Frage, dass einschneidende Kursänderungen nötig sind. Dass von Frau Esken verordnete Weiterwurschteln wird nicht mehr lange gehen.
1slowhand01. November 2024
>> , fordert Lindner die Abschaffung des Solidaritätszuschlags << Und wie soll das der Wirtschaft helfen? Konsumieren dann die Entlasteten merhr? Ich denke Nein.