Leipzig (dpa) - Die Stadt Leipzig schaltet zum Aufmarsch des islamkritischen Legida-Bündnisses heute Abend die Außenbeleuchtung markanter Gebäude ab. Etwa am Gewandhaus und am City-Hochhaus sollten die Strahler ausgestellt werden, wie ein Stadtsprecher sagte. Das weltberühmte Gewandhaus, an dem der […] mehr

Kommentare

11Stiltskin21. Januar 2015
@10 : Ja, Herrenrassebenehmen, dass bringts wohl auf den Punkt. Wenn Ausdrücke wie 'Gutmenschen', oder das schon zu Beginn des vorigen Jahrhunderts( z.B. zum Ende des 1.WW, und während der NS Zeit) genutzte Wort 'Lügenpresse', lässt das schon einen gewissen Schluss auf die Ideologie des Nutzers zu. Deshalb ist es oft genug sinnvoller, sich einem Dialog zu verweigern, und die Antwort auf der Straße zu geben.
10Folkman21. Januar 2015
@9 : Beleidigungen, oft einhergehend mit Besserwisserei und unterschwelliger Aggression, habe ich von den Pegida-Sympahisanten hier auf Klamm von Anfang an gespürt. Fast könnte man von einer Art "Herrenrassebenehmen" sprechen. Muss wohl an dem speziellen Menschenschlag liegen. Und mit der Gewalt könntest du am Ende recht behalten...
9Stiltskin21. Januar 2015
@8 :Genau das wollte ich mit meinen Zeilen auch zum Ausdruck bringe; nämlich, dass ein Dialog,Toleranz zunehmend nicht mehr möglich ist- stattdessen gegenseitige verbale Aggression, von Pegida Sympathisanten sogar zunehmend Beleidigungen, Argumente ins lächerliche ziehen, und bald auch eskalierende Gewalt!! Ich hoffe, dass ich mich zumindest im letzten Punkt täusche.
8Folkman21. Januar 2015
@6 : Toleranz kann nie eine Sackgasse sein. Bedenklich ist es auf jeden Fall, wie dieses Thema so zusehends unsere Gesellschaft spaltet, so dass schon Hass aufkeimt und man kaum mehr miteinander vernünftig reden kann, weil jede Seite meint, sie sei im Recht...
7villasunshine2021. Januar 2015
Das traurige an der hiesigen Demokratie ist, das die Meinungen gesteuert werden. Die Presse sollte eigentlich sachlich und faktisch berichten. Statt dessen wird Meinungsmache betrieben wies grad in den Kram passt. Und die leute sitzen vor ihrer Glotze und nicken alles ab was da rausquillt. Wenns im Fernsehn so gesagt wird dann wirds schon stimmen. Na denn Prost! <link>
6Stiltskin21. Januar 2015
Pegida oder deren regionale Ableger haben selbstverständlich das Recht, ihre Meinung frei äußern zu können. Man muss es aber hinnehmen, dass die Gegenseite zeitgleich in vielfältiger Form ihre Ablehnung zum Ausdruck bringt. Tolerieren ist etwas was Pegida für sich wie selbstverständlich einfordert, im Gegenzug diese Toleranz dem ideologisch/ politischen Gegenüber verweigert. Ich begrüße es auch, wenn Künstler sich, z.B nach einer Theateraufführung( in Magdeburg erlebt) klar positionieren.
5KerweManfred21. Januar 2015
@3 Tolerieren heißt ,erdulden ,ertragen.
4ircrixx21. Januar 2015
@3 : Wo bitte soll das enden, wenn politische Meinung mit Steuergeldern geäußert wird? (Die öffentliche Beleuchtung ist sicher auch mit Steuern etlicher Demonstranten finanziert worden.) Dann könnten ja auch die Stadtwerke auf die Idee kommen, bekannte Neonazis von der Abwasserentsorgung abzuschneiden, nach dem Motto "Sollnse doch in ihrer braunen Scheiße ersaufen".
3Spock-Online21. Januar 2015
@1 Zur freien Meinungsäußerung gehört es auch, sichtbar seinen Unmut wiederzugeben zu dürfen - in diesem Fall gegen Legida. Warum sollte jemand nicht gegen Legida sein dürfen? Muss man denn jeden Rotz tolerieren?
2Arusiek21. Januar 2015
Wieso..? Das ich etwas toleriere, heißt ja nicht, daß ich auch dafür sein muss. Aber das ist was, was scheinbar viele nicht verstehen...
1k8518621. Januar 2015
Das mit der "Toleranz" kann ja nicht so weit gehen, wenn sie Legida nicht tolerieren...