Berlin (dpa) - Nach einer Unterbrechung der Straßenblockaden in den vergangenen Wochen will die Klimaschutzinitiative Letzte Generation nun gezielte Aktionen gegen «die Reichen» starten. Man wolle ab nächster Woche «an die Symbole des modernen Reichtums gehen» und die «Aufmerksamkeit auf die […] mehr

Kommentare

53Mone07. Juni 2023
Ich beende mal die Diskussion. 1) Wenn im Duden eine Definition steht, ist es vollkommen irrelevant, wenn jemand persönlich den Begriff anders versteht (oder verstehen möchte). 2) Sprachwissenschaftler wissen genau, warum "Reichtumssteuer" sich nie durchsetzen würde, wenn es "Reichensteuer" auch tut. 3) Der Begriff Reichensteuer ist keine Diskriminierung von reichen Menschen. Siehe Definition von Diskriminierung, siehe 1) (Ich habe etwas gegen Verwässerung von Begriffen, sollte bekannt sein.)
51Bummeroll07. Juni 2023
@48 ja da hast Du völlig recht, hohe Einkommen sollten mit höheren Steuersätzen besteuert werden und von mir aus kann man Einkommen ab 50000€ mit einem Steuersatz von 100% belegen (ob das sinnvoll ist kann man an anderer Stelle diskutieren). Man muss es aber im Sprachgebrauch nicht extra hervorheben. Das klingt so: "Haha, Du reicher Mensch Du, für Dich haben wir uns was ganz spezielles überlegt!"
48Sonnenwende07. Juni 2023
@45 weißt du, ich kann mich noch sehr genau an die Argumentation dagegen erinnern, als diese Steuer eingeführt wurde. Und da fiel auch recht oft das Wort Diskriminierung. Zum kotzen ehrlich gesagt, denn wer mehr als 160.000 € im Jahr verdient, der kann ruhig auch ein bisschen mehr für die Allgemeinheit beisteuern. vollkommen gleichgültig, wie man das dann nennt. Mehr gibt es für mich dazu nicht zu sagen.
47Pontius07. Juni 2023
@45 Der Duden definiert Reichensteuer als "erhöhte Besteuerung der oberen Gehaltsklassen" <link> - allerdings als Umgangssprache. Reichtum selbst ist ja erstmal unabhängig vom Einkommen, wenn du den Reichtum besteuern willst, dann ist das vielmehr die abgeschaffte bzw. ausgesetzte Vermögenssteuer.
43Sonnenwende06. Juni 2023
@41,41 Die "Erhöhung der Einkommenssteuer", wie die sog. Reichensteuer im Gesetzestext heißt ist eine Sondersteuer, die im Gegensatz zum kontinierlich verlaufenden Steuertarif bis 42 % ein Stufentarif ist: Sie muss von allen gezahlt werden, die in Einzelveranlagung mehr als 265.000 € im Jahr verdienen, in Zusammenveranlagung rund 530.000: Diese Leute zahlen dann für alles, was darüber liegt 45 % Steuer, während darunter die Steuer bis zum Grenzsteuersatz von 42 % kontinuierlich steigt. (2)
40Pontius05. Juni 2023
anderer. @38 Da geht es um das Familienmodell - mehrere Autos werden durchschnittlich mehr genutzt und legen weitere Strecken zurück. Carsharing produziert bei der Benutzung ebenso Ausstöße von Treibhausgas, nur die Emissionen bei der Produktion werden da eingespart bzw. auf verschiedene Nutzer verlagert.
39Pontius05. Juni 2023
@32 Reichensteuer ist nicht diskriminierend, denn es bezeichnet einfach eine Steuer für Reiche - also eine Steuer ab einem gewissen Vermögen bzw. Einkommen. Im Vergleich zur Weltbevölkerung, sind viele Deutsche reich, daher ist ein Ausspielen schwierig @35 - die Grundaussage ist: Im Schnitt haben Besserverdienende einen größeren CO2e-Fußabdruck. Man kann die Welt auch per Segelschiff und auf den Rücken eines Pferdes erkunden - es muss nur idR das schnelle Jetset-Leben sein. Zulasten vieler
38ronnie_k04. Juni 2023
@34 : wer mehr als ein Auto hat, hat trotzdem nur einen Hintern und kann daher nur eines gleichzeitig fahren. Nach deiner Aussage sind Menschen, die Car-Sharing nutzen (und damit fast jedes mal ein anderes Auto fahren) auch Umweltsünder - oder wie soll ich die Aussage verstehen?
36Bummeroll04. Juni 2023
@34 Also bitte nicht die Wörter im Mund verdrehen. "Welcher normale Arbeitnehmer kann sich 2-3 Autos..." das bestreite ich gar nicht. Ich habe nur geschrieben, dass nicht jeder der Vermögen hat, automatisch einen exzessiven Lebensstiel führt. Das Reiche Arbeitnehmer sein sollen habe ich auch nicht geschrieben.
35colaflaschi04. Juni 2023
Dieses "Ausspielen" verschiedener Bevölkerungsschichten finde ich persönlich immer ein wenig kritisch. Natürlich mag der CO2 Fussabdruck von Personen mit "viel" Geld höher sein, aber das sich der persönliche Lebensstil enorm ändert, wenn man irgendwie Millionen / Milliarden auf dem Konto hat, ist eigentlich nur logisch. Mir kann niemand erzählen, dass er als Millionär seinen Urlaub in irgendeinem Ranzviertel in Berlin auf Balkonien verbringen würde, wenn er die Chance hätte um die Welt zu reisen
34Hannah04. Juni 2023
@32: Welcher "normale Arbeitnehmer" kann sich 2-3 Autos, mehrere Flugreisen im Jahr, einen Privatjet- und Yacht und mehrere Ferienhäuser leisten? Fakt ist, dass die reichsten Menschen überdurchschnittlich das Klima schädigen. Da hilft kein Relativieren. BTW: Die wirklich reichen Menschen sind auch gar keine AN, die brauchen nicht arbeiten, weil sie genug Vermögen haben.
33The.Frytrix04. Juni 2023
@31 thermounterwäsche verstößt gegen ihre nicht vorhandenen Prinzipien…
31storabird04. Juni 2023
Im Hochsommer scheinen denen die Sonne und entsprechend auch der Asphalt wohl zu heiß zu werden.
30k51064804. Juni 2023
mal schauen was da rauskommt
29lutwin5204. Juni 2023
@5 Genau so isses! Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass es hin und wieder auch in TV-Sendungen zu sehen ist. Und: Diese 1% haben keinerlei Einsicht. Ihnen steht das zu!
28dex04. Juni 2023
In der Sommerpause sind Ferien, da fliegen die Aktivisten alle in den Urlaub.
27ticktack04. Juni 2023
Fühle mich nicht angesprochen. Aber hier werden gezielt Feinbilder von einer indeologisch besessenen Bande aufgebaut.
26The.Frytrix03. Juni 2023
@5 was ist daran neu ? Was ist allgemein neu ? Was bringt es wenn der Wurm der Amsel sagen will wie die nahrungspyramide funktioniert
25Mone03. Juni 2023
Trollalarm? ("Wer gegen Klimasünder vorgehen will, sollte E-Autos bekämpfen".) Bitte diese "These" nicht weiter diskutieren.
7Sonnenwende03. Juni 2023
Ich muss mich bezüglich (5) korrigieren: die angegebenen Prozentwerte beziehen sich nur auf die pro-Kopf CO2-Emissionen, nicht die Gesamtemissionen weltweit. Bemisst man den Anteil der einzelnen Bevölkerungsgruppen an der Gesamtemission, so entfallen auf die reichsten 1 % "nur" 15 %, auf die unteren 50 % 10 % der Gesamtemissionen.
6satta03. Juni 2023
@5 Mal ganz zu schweigen von dem Umstand, dass ein guter Teil der Emissionen der unteren Hälfte dafür eingesetzt wird, dem oberen Prozent diesen Reichtum erst zu erwirtschaften.
5Sonnenwende03. Juni 2023
@2 ,4 keine Angst, ihr seid ganz sicher nicht gemeint. Um zu wissen, wen die meinen muss man doch nur den Artikel lesen. Zitat: "Die Bundesregierung lasse es zu, «dass superreiche Menschen Tag für Tag unsere Lebensgrundlagen zerstören»" Das deckt sich übrigens mit Aussagen, die von Wissenschaftlern schon lange getätigt werden: die Superreichen dieser Welt (1% der Weltbevölkerung) verursachen 74 % des Gesamt-CO2 Ausstoßes, die unteren 50 % dagegen nur 7,5 %.
4andreas1703. Juni 2023
würde mich auch interessieren wer oder was als "reich" gilt.
3truck67603. Juni 2023
Ich kann mich angesichts solcher Ankündigungen nur wiederholen: Die "Klima-Truppe" schadet dem Klima mehr, als sie etwas nützliches bewirkt! Wenn man sich nur den Aufwand an Energie und Material ansieht, den deren Aktionen auslösen, kann man nur den Kopf schütteln! Und muss dabei Angst bekommen, dass das in einem Schleudertrauma endet!
2eiC-sChNuFFi03. Juni 2023
Hab ich was verpasst? Macht das Klima Sommerpause? Was sind das denn für Freizeitaktivisten? Und wer ist denn in deren Augen Reich? Jemand der ein Auto besitzt? Jemand, der sich eine Wohnung zur Miete leisten kann? Jemand, der ein Haus mit Garten hat? Oder wer?
1satta03. Juni 2023
Global betrachtet sind so ziemlich alle Deutschen reich. Aber schon Jesus von Nazareth (als Jesus Christus für Christen sogar eine Art Gott) sagte sinngemäß: wehe euch Reichen; ihr habt euren Trost dahin. Also ist diese Ankündigung aus CDU-Sicht wohl gerechtfertigt.