Berlin (dts) - Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Hans-Peter Meidinger, hält die Zusammenlegung von Hauptschulen mit anderen Schulformen zu Sekundarschulen für einen Fehler. "Mit der Abschaffung der Hauptschule hoffte die Politik auch den Hauptschüler abzuschaffen", sagte Meidinger der […] mehr

Kommentare

15Pontius05. Mai 2023
@13 Dafür wird es an Gymnasien mehr Schüler geben, denen Druck von außen aufgeprägt werden wird. Was ebenfalls ungesund ist. Das Zusammenlegen hat ohne zusätzliche Mittel keine Chance auf Erfolg, da gebe ich dir recht. Ich hoffe wir haben ebenso geklärt, dass die Formulierungen in #1 ungünstig und missverständlich waren.
14Joey05. Mai 2023
Nochmal als Klarstellung: Mit dem Ausrufezeichen meinte ich, daß das auch an Hauptschulen natürlich nicht alle betrifft, aber es gerade dort einige(!) gibt, die eben keine Motivation für Schule und Lernen haben. Sei es, weil es ihnen im Umfeld so vorgelebt wird oder weil sie denken, daß sie sowieso aus welchen Gründen auch immer keine Chance haben. Und gerade diesen würde es meiner Meinung nach nicht helfen, wenn die Schulformen zusammengelegt würden.
13Joey05. Mai 2023
@11 Aber das habe ich ja geschrieben. Ich denke, es stimmt schon, daß es an Hauptschulen mehr Schüler gibt, die unmotiviert sind, als z.B. an Gymnasien. Und gerade diese (!) (Das sollte das Ausrufezeichen aussagen.) sollten ganz besonders motiviert werden, so daß sie ihre Stärken mehr nutzen und sich nicht nur auf ihre Schwächen konzentrieren. Bestes Ergebnis wäre doch, wenn sie gerne und mit Spaß lernen würden, um mehr zu erreichen, statt Schule nur als sinnlose Pflicht anzusehen.
12Pontius05. Mai 2023
anhand ihrer Leistungsfähigkeiten, sondern anhand ihrer Leistungen vollzogen wird. Wenn die Durchlässigkeit besser gegeben wäre, ließen "Erfolge" der Hauptschulmotivation bessere soziale Einordnungen zu und würden Stigmata beseitigen.
11Pontius05. Mai 2023
@10 Ich glaube wimola und mir ging es bei der Kritik vor allem um deine Wortwahl: "oft Schüler hingehen", "absolut keinen Bock" und "entsprechenden(!)" Welche ich ebenso als Vorurteil gelesen habe. wazzor scheint es ja auch so verstanden zu haben. Die soziale Abwertung der Hauptschule kommt nicht von den "faulen Klugen", sondern von der Stigmatisierung als (a)soziales Auffangbecken, welche damit getroffen wird. dazu findet die Einteilung der Schüler in die unterschiedliche Schulformen nicht
10Joey05. Mai 2023
@8 Das glaube ich dir gerne. Aber was davon widerspricht dem, was ich geschrieben habe? Ich habe nicht geschrieben, daß auf der Hauptschule alle keinen Bock haben, sondern daß der schlechte Ruf gerade von denen kommt, die keinen Bock haben, obwohl sie eigentlich so viel erreichen könnten. @9 Gerade das habe ich doch geschrieben? Mit mehr Motivierung hätte der Kollege sich vielleicht auch gleich am Riemen gerissen?
9Pontius05. Mai 2023
@8 Da bist nicht der Einzige, ich habe auch einen Kollegen, welcher nach der Hauptschule noch studiert haben. Allerdings zählte der auch zu den in #1 genannten 'Faulen' in der Schulzeit und hat sich erst danach "am Riemen gerissen". Das wir generell mehr im Sinne der Bildungschancen fördern sollten, steht glaube ich außer Frage.
8wazzor05. Mai 2023
@1 Sorry das kann ich so nicht stehen lassen. Ich war auf einer Hauptschule und habe dort meinen Fachoberschulabschluss mit Quali gemacht. Heute bin ich Industriekaufmann. Viele aus meiner Klasse sind heute am Gericht, bei der Sparkasse, im Rathaus usw. Drei aus meiner Klasse haben studiert. Es lag nicht an den Schülern sondern am System. Bei den Hauptschulen wurde immer gespart. Ich kann mich noch daran erinnern das Lehrer das Lehrmaterial wie etwa Kreide selber besorgen und bezahlen mussten.
7Pontius05. Mai 2023
"Die frühere Stärke der Hauptschule, die Berufsorientierung, vermissen wir im heutigen Schulsystem schmerzlich." Wie sinnvoll war denn das? Vor allem, wenn man Kinder schon mit 11/12 Jahren in dieses System hineinpresst. @1 Was ist mit den 'anderen' Hauptschülern? Warum nicht danach/nach der Ausbildung auf eine zweite Bildungschance setzen?
6wimola05. Mai 2023
@3 ) Vielleicht liest Du Deinen Text einfach noch einmal?
5HmHm05. Mai 2023
Die Finnen sind ja laut PISA mit am Besten aufgestellt undzwar ohne Hauptschule. Das Schulsystem ist wohl auch dem der DDR ähnlich, aber laut Wiki weniger, als früher mal dargestellt..
4HmHm05. Mai 2023
Hauptschule und Chancengleichheit passen irgendwie nicht zusammen. Hier gabs das früher nicht, höchstens Sonderschulen für eher lernbehinderte Kinder..
3Joey05. Mai 2023
@2 Welche Vorurteile?
2wimola05. Mai 2023
@1 ) Mehr Vorurteile kann man wohl kaum haben .:(
1Joey05. Mai 2023
Ich denke, der schlechte Ruf von Hauptschulen kommt daher, daß dort oft Schüler hingehen, die absolut keinen Bock auf Schule und Lernen haben, obwohl sie eigentlich viel erreichen könnten. Was nutzt es da, die Schulformen zusammenzulegen? Dadurch bekommen die entsprechenden Schüler auch nicht mehr Bock auf Lernen, eher im Gegenteil, wenn sie mit ihrer Einstellung schlechter sind als andere? Sinnvoller wäre es, die entsprechenden(!) Schüler an Hauptschulen mehr zu motivieren.