Berlin (dts) - Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat als Konsequenz aus der Corona-Krise eine Föderalismusreform gefordert, die nach Abklingen der Krise angegangen werden soll. "Wir brauchen in Notfällen andere Strukturen als die föderalen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post". Es sei […] mehr

Kommentare

13gabrielefink13. März 2020
@12 Lies bitte @8 nochmal gründlich durch. Die Behörden wissen das auch. In den erwähnten Pressekonferenzen wurde auch gesagt, dass man für relevante Arbeitnehmer eine Kinderbetreuung organisiert ... und vieles mehr ... aber wie schon in @9 angedeutet, wiegt man sorgfältig das für und wider ab, überlegt welches Risiko man eingehen muss, und trifft danach die Anordnungen.
12AS113. März 2020
@11 Ich weiß nicht, ob Du verstanden hast, um was es geht. Es geht hier nicht um die Bespaßung des einzelnen Bürgers, für den ist es kein Problem, mal ein wenig das Haus zu hüten. Es geht zum Beispiel um die Leute, die ihrer Arbeit in der Versorgung oder auch im Gesundheitswesen nicht mehr nachkommen können, weil sie die Kinder hüten müssen usw.usw. Dort werden sich Lücken auftun, die das gesamte Versorgungs- und Gesundheitssystem ins Wanken bringen.
11gabrielefink13. März 2020
@10 Für Deinen letzten Satz ein extra Plus!
10Hannah13. März 2020
@5 : Häusliche Quarantäne ist auch in Deutschland möglich. Dann darfst du die Wohnung bzw dein Grundstück nicht verlassen. Und das ist auch richtig so. Nur so kann verhindert werden, dass sich zu viele Menschen gleichzeitig anstecken. Wir wollen nicht erleben, dass die Krankenhäuser überfüllt und gleichzeitig zu viele Ärzte/Pflegekräfte krank sind. Da muss der eigene "Egoismus" zurückstecken. Wir können endlich mal zeigen, dass wir als Gemeinschaft agieren können und an andere denken.
9gabrielefink13. März 2020
... FORTSETZUNG: Aber man muss abwägen, was ist das kleinere Übel, jetzt so zu handeln oder zu riskieren, später eine Situation zu haben, die man nicht mehr beherrschen kann. Auch wenn der eine oder andere Fehler gemacht wird, habe ich schon den Eindruck, dass man mit Bedacht versucht die Sache in den Griff zu bekommen und zu kontrollieren.
8gabrielefink13. März 2020
@6 Zitat: "Letztendlich wird ja die Durchseuchung ohnehin nur verzögert" - Und genau DAS ist der Plan, die Verbreitung zu verlangsamen, um das Gesundheitssystem und die Wirtschaft nicht zu überlasten, und der Grund der getroffenen Maßnahmen. Den Behörden sind die Konsequenzen der Anordnungen durchaus bewusst, das wird auch bei den täglichen Pressekonferenzen erwähnt und ausführlich erklärt. ...
7gabrielefink13. März 2020
Zum Schutz der gesamten Bevölkerung, aber besonders gefährdeter Gruppen, werden von den einzelnen Bürger ein paar persönliche Einschränkungen verlangt. Ich dachte vernünftigen Verhalten, Toleranz und Solidarität wäre in einer solchen Situation für jeden selbstverständlich. Aber das trifft scheinbar nicht auf jeden zu. Das ist Schade und gefährdet uns alle!
6AS113. März 2020
@4 Einverstanden. Wenn man so argumentiert, bringt man das gesamte System sofort zum Erliegen. Dann bleiben nämlich alle zuhause. Das ist sicher im Landkreis Heinsberg eine sinnvolle Maßnahme, aber man muß auch an die Folgen denken. Letztendlich wird ja die Durchseuchung ohnehin nur verzögert, alle werden über kurz oder lang mit dem VIrus in Berührung kommen. Und dann muß eben eine Abwägung erfolgen, wieviele ernste Kollateralschäden ich in Kauf nehmen will, um Zeit zu kaufen.
5schnallnix13. März 2020
jetzt mal Spass bei Seite. Wer die Schulen schliesst, der muss dann auch noch konsequenter das benötigte Pflegepersonal, Krankenhauspersonal , Feuerwehr und Polizei einkasernieren. Und wenn ich im Fernsehen Bilder aus Italien sehe, wo man nicht mal zu Fuss "frische Luft" schnappen darf. Na, das porbiert mal mit mir/uns. Dann holt mich gleich ab.
4gabrielefink13. März 2020
@3 Die Notwendigkeit kann man schlecht beurteilen. Ein Infizierter in einer MV Schule und Heinsberg lässt grüßen.
3AS113. März 2020
@2 Nein. Die Notstandsgesetze gibt es schon (Art 115ff. GG). Gerade die jetzige Situation zeigt ja, daß es durchaus sinnvoll ist, abgestuft und regional zu reagieren. Während Schulschließungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen durchaus Sinn machen, sehe ich eine solche Notwendigkeit derzeit in MV zum Beispiel nicht. Und die von Lauterbach geforderte informelle Zusammenarbeit findet ja ohnehin statt.
2gabrielefink13. März 2020
Da gebe ich Lauterbach recht. Bei einem nationalen Notstand kann Föderalismus tatsächlich hinderlich und sogar gefährlich sein. Dafür sollte es zumindest Notstandsgesetze geben, die in dieser Zeit die Verantwortung und Befugnisse auf eine zentrale Stelle überträgt.
1schnallnix13. März 2020
dem widerspreche ich ausdrücklich.