Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plant flexiblere Voraussetzungen für Apotheken besonders in ländlichen Gegenden. «Damit keine Unterversorgung entsteht, werden wir Filialgründung und -betrieb auf dem Land erleichtern», sagte der SPD-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen […] mehr

Kommentare

12Net-player27. September 2023
(2) Form nicht. Trifft auch zum Teil auch bei dem vorzuhaltenden Personal so auch Unterschiede. Und durch die geplanten Änderungen würde sich daran und auch an der Grundversorgung so nicht viel verbessern oder halten lassen, denn gerade auf dem Land da dann den Notdienst mit einzuschränken verschlechtert eher die Notversorgung. Und die kostet im übrigen auch Apotheken, eben die stationären viel Geld. Dafür sind die genannten Margen nicht zu hoch. Also hier muss man echt mehr differenzieren.
11Net-player27. September 2023
Man muss hier schon sehr stark differenzieren, zwischen stationären Apotheken und Onlineapotheken und auch noch zu Apothekenketten, denn da sind leider unterschiedliche Maßstäbe und Vorgaben, das fängt an das in den stationären Apotheken immer auch einer da sein muss, also ein Apotheker, zusätzlich muss bestimmtes vorgehalten werden in Form eines Labor und die müssen auch einen Notdienst gewährleisten. Beim letzteren das brauchen Online-apo's und im wesentlichen auch die Kettenapo's so in der(2)
10Pontius27. September 2023
Bei den kleinen Apotheken muss man gleichsam mit den Online-Apotheken planen. Je geringer der Kundenbesuch ist, desto weniger lohnt sich eine lange Öffnungszeit und das macht die örtliche Apotheke wieder unattraktiver - ein Teufelskreis.
9inuvation26. September 2023
@4 Vielleicht liegt das Apothekensterben einfach an zu viel Apotheken? Ich lebe in einer kleineren Stadt und da sind auf 50m 6!!! Apotheken und eine Easy-Apotheke. Auch wenn immer mehr Menschen Medis brauchen - so lange es Lieferengpässe gibt bleibt nicht genug vom Kuchen für Alle. *denk*
8Sonnenwende26. September 2023
(3) Der Umstand @4 , dass kleine Apotheken dem wirtschaftlichen Druck nicht mehr Stand halten konnten, liegt vor allem daran, dass eine Gesetzesänderung Anfang der 2000er Jahre ermöglicht hatte, dass Apotheken-Ketten, die naturgemäß eine wirtschaftlich extrem starke Konkurrenz bedeuten, eröffnet werden können. Es sind aber genau diese Ketten, die jetzt am meisten jammern… Vielleicht findest du jetzt den Fehler.
7Sonnenwende26. September 2023
(2) für die Sache der Apotheken. Tatsache ist, ich habe das mit einem Link belegt, dass wirtschaftlich die Apotheken auf einem ziemlich hohen Niveau jammern, das Argument, sie würden in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, ist also nicht glaubhaft. Dass viele Apotheken geschlossen haben, liegt schon auch daran, dass es sich um kleine Apotheken handelt, die den wirtschaftlichen Druck nicht mehr standhalten konnten, aber auch daran, dass die Besitzer der Apotheken in Rente gegangen sind.
6Sonnenwende26. September 2023
@4 Das immer teurere Medikamente auf dem Markt sind ist nicht in der Verantwortung der Apotheken – deswegen können sie es auch nicht ändern. Also ist es ziemlich mies, das als Argument zu benutzen. In diesem Fall muss bei den Pharmafirmen angesetzt werden. Was die Lieferschwierigkeiten anbetrifft, habe ich schon geschrieben, kann man über die Apotheke auch nicht ändern, sondern nur darüber, dass Pharmafirmen wieder mehr in Deutschland produzieren – ist also auch ein ziemlich mieses Argument (2)
5Wasweissdennich26. September 2023
@4 Pfründe kommt von Unterhalt und wenn man sich darum Sorgen machen muss wäre die Sorge jawohl berechtigt @4 die durchschnittliche Apotheke macht 5-6 Prozent Marge bei einem Umsatz von ungefähr 3 Mio, da muss man schon ziemlich weit unter Durchschnitt sein damit man da in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommt, aber das es auf dem platten Land schwer werden kann glaube ich sofort
4nierenspender26. September 2023
@3 schon mal gehört das immer mehr Leute krank sind und immer teurere Medikamente auf dem Markt sind? Umsatz ist nicht gleich Gewinn, oder wie erklärst du dir das massenhafte Apothekensterben? Glaubst du die machen zu weil das Geldzählen zu anstrengend ist?
3Sonnenwende26. September 2023
Um es mal deutlich zu sagen: die fürchten um Ihre Pfründe: <link> Sie benutzen die aktuellen Schwierigkeiten, um für sich mehr Verdienst durchzusetzen, dabei ließen sich z.B. Lieferschwierigkeiten, also der Umstand, dass zeitweise manche Medikamente nicht zu erhalten sind, dadurch gar nicht ändern…
2Giep26. September 2023
Das es kaum Medikamente gibt liegt aber nicht an den Angestellten der Apotheken.
1Queeny6426. September 2023
Es ist wirklich schlimm man bekommt kaum noch medikamente,traurig sowas.