Berlin (dts) - Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es für möglich, dass infolge der Coronakrise ein höherer Beitrag für die gesetzlichen Krankenkassen notwendig wird. "Im nächsten Jahr könnte ein solcher Anstieg kommen", sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe […] mehr

Kommentare

13Mehlwurmle14. Juni 2020
Die sollen das endlich wirklich reformieren. So viele Krankenkassen mit jeweils eigenem Verwaltungsapparat brauchen wir bei nahezu gleichen Leistungen sicher nicht.
12Chris198613. Juni 2020
@5 Es ist doch ganz klar was treichel sagen will: Die gesetzliche Krankenversicherung, deren Leistungen zum größten Teil vorgeschrieben sind und damit kein wirklicher Wettbewerb vorhanden ist, bedarf keiner 100 Krankenkassen mit 100 eigenen Verwaltungsapparaten usw. Das sind Kosten, die der Versicherte aufbringen muss und die, für die Erbringung der Leistungen, unnötig sind.
11gabrielefink13. Juni 2020
@2 Die Überschüsse wurden jetzt in der Coronakrise weitestgehend aufgebraucht.
10gabrielefink13. Juni 2020
<Die Abgaben auf Arbeit dürften nicht weiter steigen, ...> Der Mann ist lustig. Was denkt Lauterbach, wo die "zusätzlichen staatliche Finanzhilfen" wohl herkommen. Vom Himmel fallen sie nicht. Sie werden nur wieder aus der rechten in die linke Tasche gesteckt.
9Pontius13. Juni 2020
Hält er es für möglich oder wahrscheinlich? Ich tippe auf letzteres.
8wimola13. Juni 2020
@6 ) und @7 ) Richtig, in Anbetracht der sich verändernden Welt, wird Vieles völlig neu geschaffen werden ... müssen. Für mich Dinge, die ich mir nicht mal vorstellen kann/mag. Unter diesem Gesichtspunkt ist schon eine Krankenkasse eher Luxus ;-) !! - So gesehen, erübrigt sich unsere Diskussion ...
7treichel13. Juni 2020
...sind wahrscheinlich sowieso vorbei, auch wenn viele Politiker leider schon wieder in ihren Reden auf dem Weg zu einer weiteren endlosen Wachstumssteigerung sind. Angesichts der Bevölkerungsexplosion und des beängstigenden Klimawandels wird man noch viel neu denken müssen, auch wenn es unbequem ist.
6treichel13. Juni 2020
@5 : Was soll uns das nun sagen? Über 100 gesetzliche Krankenkassen sind zu viele. Alle haben einen hohen Verwaltungsaufwand. Unternehmerisch gedacht gehören die Kassen zusammengelegt, im Idealfall zu einer Kasse, deren Verwaltungszentrale in irgendeiner Stadt mitten in Deutschland angesiedelt werden sollte. Nur eine Verwaltung, nur ein Vorstand statt über 100. Wo bleibt der Mut, vieles effektiver zu machen, wenn wir Corona mal überstanden haben sollten? Die Zeiten von "höher, schneller, weiter"
5wimola13. Juni 2020
@3 und @4 ) Und ...?? Was soll uns das nun sagen? Dass es den Krankenkassen besser ginge, wenn die Vorstände weniger bekommen? Ist das wieder DIE Ungerechtigkeit, die Dir das Leben verdirbt? Oder möchtest Du lieber Vorstände, die mit weniger zufrieden sind, weil sie sonst nirgendwo einen Job bekommen? - Ich bin diese Neiddebatte wirklich leid. - Es steht doch auch jedem frei Vorstand zu werden. Macht doch einfach ... - wo ist das Problem für Euch?
4treichel13. Juni 2020
Vorstandsgehälter: <link>
3treichel13. Juni 2020
Ich halte eine Reduzierung von gesetzlichen Krankenkassen für nötig, brauchen wir die wirklich alle? <link> Mit weniger Kassen ließe sich besser wirtschaften, siehe Link nächster Kommentar:
2gomes13. Juni 2020
Die haben doch die ganzen letzten Jahre Überschüsse eingenommen und beiseite gelegt? Reicht das nicht erstmal?
1Marc13. Juni 2020
Sie werden wohl unausweichlich sein...