Berlin/Frankfurt/Main (dpa) - Angesichts eines deutlichen Rückgangs bei lebensrettenden Organspenden in Deutschland kommt die Debatte über eine weitreichende Reform wieder auf. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dringt auf einen neuen Anlauf für grundlegend andere Spenderegeln. «Das geltende ...

Kommentare

(18) Sonnenwende · 17. Januar 2023
@17 Das mit der Peitsche ist gar keine schlechte Idee…😂... Leider wird auch das nicht helfen – wir kennen doch mittlerweile die Schwierigkeiten bei länderübergreifenden Geschichten, betrifft ja nicht nur Datenbanken.
(17) wimola · 17. Januar 2023
@16 ) Tja, den Föderalismus habe ich in der Tat nicht beachtet. Dafür braucht man keine Datenbank, nur die Peitsche. - Im ernst, ich wüsste nicht, was jede weitere Information in dieser Datenbank für einen Sinn haben sollte/könnte. Die mir einfallen, würde ich nicht für erforderlich halten und würden glattweg schon wieder die Datenschützer dieses Landes aufregen. Dann wird das allerdings wirklich wieder einmal nichts ...
(16) Sonnenwende · 17. Januar 2023
@14 ich glaube, so einfach ist es nicht. Eine bundesweite Datenbank zu initiieren ist schon mehr Arbeit als nur ein Tag – da steht in Deutschland, so viele Vorteile er auch haben mag, der Föderalismus gewaltig im Wege.
(15) oells · 17. Januar 2023
@12 Mit einer zentralen Datenbanklösung inkl. dokumentierter Abfrage vor Organentnahme könnte ich durchaus leben. Aber "nur" der Organspenderausweis bei einer Widerspruchslösung wäre mir zu wenig / unsicher.
(14) wimola · 17. Januar 2023
@13 ) Ich denke, die sind auch gar nicht jetzt schon erforderlich bzw. doch sicher sehr schnell zu erarbeiten (keine Tagesarbeit). Nach meiner Ansicht sollte in so einer Datenbank auch gar nichts Unwesentliches enthalten sein. Lediglich Name, Personalausweisnummer, Ablehnung am ... - Ende. Wer dort nicht eingetragen ist, hat zugestimmt. Edit: Ggf. noch ein Datum für den Widerruf der Ablehnung ..;-)
(13) Sonnenwende · 17. Januar 2023
@12 aber genau da sitzt ja die Kritik der entsprechenden Verbände an: Lauterbach hat es versäumt, diese notwendigen Datenbanken zu initiieren. Und ohne die wird es nicht gehen.
(12) wimola · 17. Januar 2023
@8 ) Sicher kannst Du doch gar keiner Sache wirklich sein. Immer wird es Menschen geben, die auch Fehler machen. - Ich halte den Widerspruch für eine gangbare, einfache (auch sichere) Variante. Eine derartige Widerspruchs-Datenbank müsste erstellt werden und findet man sich darin wieder, ist eine Organentnahme ausgeschlossen. Fertig. Vor Entnahme wird dann generell abgefragt, meinetwegen mit doppelter Absicherung. Das ist kein wesentlicher Aufwand.
(11) Muschel · 17. Januar 2023
Das Problem ist, das man nicht wie beim Blutspenden noch lebendig ist, sondern tot sein muss.
(10) Polarlichter · 17. Januar 2023
@9 Naja, etwas Aufklärung gehört schon dazu.
(9) colaflaschi · 16. Januar 2023
Die Sache mit dem Organe spenden, oder auch dem Organspende-Ausweis könnte man doch super einfach mit dem normalem Perso verbinden ... wenn man den beantragt einfach nachfragen: "Hey, hast du da Lust zu, j / n" und dann wird ein Vermerk oder die Antwort da auf dem Chip gespeichert ^-^
(8) oells · 16. Januar 2023
@6 Der entscheidende Unterschied: bei einer Bank, einem Restaurant, einer Versicherung muss ich nicht widersprechen, dass ich dort Kunde werden will, sondern aktiv werden. Deshalb bin ich gegen die Widerspruchslösung, solange nicht wirklich 100%ig sichergestellt ist, dass ein möglicher Widerspruch vor einer Organentnahme geprüft und wird (und zwar nicht nur anhand eines Spenderausweises, der auch mal schnell verloren gehen) oder ignoriert werden?) kann.
(7) Marcoblue · 16. Januar 2023
@2 : Es geht nicht um die, die sich für ja oder nein entschieden haben (und dokumentiert haben), sondern um die, die gar nichts tun. Das ist nämlich leider die große Mehrheit.
(6) Schruppinator · 16. Januar 2023
@4 Ohne Vertrauen ins System und die Leute klappt es halt nicht. Das ist nicht nur hier so. Dann bringst Du dein Geld nicht mehr zur Bank, bestellst kein Essen mehr, nutzt keine Versicherungen etc.
(5) deBlocki · 16. Januar 2023
@2 Ich habe das in meiner Patientenverfügung hinterlegt, dass ich nichts will und auch nichts gebe. Das sollte wohl weiterhin reichen.
(4) oells · 16. Januar 2023
@2 Als Zustimmung: o.k., aber als Widerspruch? Ich habe per Organspendeausweis dokumentiert, dass ich nicht als Spender zur Verfügung stehe und trage den Ausweis in meinem Geldbeutel. Aber besorgt sich eine Klinik erst meinen Geldbeutel, um nach dem Ausweis zu suchen? Oder ganz böswillig: lässt den Ausweis "verschwinden", weil gerade ein bestimmtes Organ benötigt wird?
(3) rahola · 16. Januar 2023
Mehr Aufklärung? Dann entscheiden sich noch weniger für Organspende! Uns wird ja nur erzählt, dass Niere, Herz, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm gespendet werden kann. Aber das geht ja noch viel weiter. Lief mal `ne Ami-Serie, glaub bei TLC. Da hat einer die Hand eines Toten bekommen, ein anderer die Gesichtshaut. Sollte man sich echt gut überlegen, ob man so zerstückelt werden will!
(2) Droggelbecher · 16. Januar 2023
Der Organspendeausweis reicht als Zustimmung bzw. Widerspruch. Man kann sowohl 'Ja' als auch 'Nein' ankreuzen. Die Krankenkassen verschicken diese Ausweise und wer Interesse hat, kreuzt halt 'Ja' an. Es gibt dringenderes um das sich Lauterbach kümmern könnte.
(1) oells · 16. Januar 2023
Und wie wird sichergestellt, dass mein Widerspruch auch tatsächlich beachtet wird? Der müsste ja dann in eine zentrale Datei eingestellt werden, die zwingend angefragt werden muss, bevor eine Organentnahme erfolgt.
 
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