Düsseldorf - Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) drängt darauf, bei der geplanten Pflegereform die häusliche Betreuung zu stärken. "Mir ist bei der ganzen Geschichte eine Sache wichtig: Dass wir vor allen Dingen die häusliche Pflege im Blick haben", sagte er dem […] mehr

Kommentare

8Unholde24. Dezember 2025
Jetzt verstehe ich wie du das meintest. Da hast du natürlich recht. Mal sehen wie lange ich noch durchhalte. Mein Mann ist 6 Jahre jünger. Aber getreu dem Motto "Aufgeben ist keine Option" :-) Wünsche ein schönes Weihnachtsfest :-)
7alx200023. Dezember 2025
@6 Als verrentete Person, die pflegt, bist du der Idealfall für den Minister und die Kassen... du bist wirklich günstiger, als stationäre oder ambu. Pflege - aber nur, weil du bisher in alle Kassen eingezahlt hast und nun deinen Ruhestand für deinen Mann aufgibst. Für den regulär noch arbeitenden Angehörigen, der seinen Job für Vollpflege aufgibt, sieht das ganz anders aus - in allen Fällen wird aber die psych. & körp. Belastung meist nicht berücksichtigt bzw. aktiv verschwiegen, leider!
6Unholde23. Dezember 2025
@5 Also ich kriege ganz normal meine Rente für die ich 45 Jahre gearbeitet habe. Ansonsten wird für mich lediglich weiter ein Rentenbeitrag geleistet, da ich in Flexirente gegangen bin. Ansonsten bekommen wir keine zusätzlichen Gelder außer natürlich das Pflegegeld, welches aber auch zum großen Teil für extra Ausgaben drauf geht, die die Kasse nicht zahlt (braucht sie auch nicht, man will ja nicht unverschämt sein und dafür ist es ja auch da).
5alx200023. Dezember 2025
@4 Das geht im Detail leider nicht so ohne Kentnisse deiner Person, häusl. Lage etc. - in der aktuellen Situation geht man aber davon aus, dass eine angelernte Kraft in der 24/7 häusl. Pflege durchschnittlich 3300€ kostet, aber legal auch nicht 24/7 arbeiten darf und mindestens 4 Tage frei haben muss, nicht als Fachkraft zählt etc. Der echte 1:1 Vergleich ist in D überhaupt nich möglich, weil durch Politk nicht gewünscht - dazu der emotionale Faktor, der fin. nicht aufwertbar ist!
4Unholde23. Dezember 2025
@3 Dann rechne mir mal vor, was ich so alles koste.
3alx200021. Dezember 2025
@2 Wir habe meinen Vater zu dritt nach mehreren Schlaganfällen, mit Epilepsi und Demenz bis kurz vor seinem Tod gepflegt. Neben Vollzeitjobs in Pflegeeinrichungen habe ich jahrzehntelange Erfahrung im Feuerwehr-& Rettungsdienst und der Integration von kranken und behinderten Menschen, soviel zu "mitreden". Deine Leistung für deinen Mann ist super und bestimmt herzlicher als in vielen Heimen, kostet aber definitv mehr als die 4k Eigenanteil im Heim... von denen nur 50% Pflegekostenanteil sind!
2Unholde21. Dezember 2025
Ich pflege meinen Mann (Pflegegrad 4) seit 4 Jahren allein 24/7. Bei mir braucht er nicht stundenlang warten bis zB eine Windel gewechselt wird oder was auch immer. Das kann ein Pflegeheim, welches 4000 im Monat kostet, nicht leisten. Nur so als Beispiel. Jemand der nicht in der Lage ist, kann da gar nicht mitreden. Da geht mir der Hut hoch @1
1alx200021. Dezember 2025
Wird nicht klappen! Die häus. Pflege auf Dauer kostet Kassen, die zu Pflegenden und den Staat deutlich mehr, als vergleichbare stationäre Dauerpflege. Während in der der häusl. Pflege nahezu 1 zu 1 gepflegt und betreut werden muss, sind stationär aktuell 1 zu 8 bis 14 im Tagdienst und 1 zu 40 bis 80 im Nachtdienst üblich. Eine Pflegereform klappt nur, wenn Gewinnerzielung unter 2% gedeckelt oder untersagt wird, gute Pflege geht nicht gewinnorientiert, auch nicht ambulant oder durch Angehörige!