Berlin - Deutsche Politiker bewerten den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump unterschiedlich. Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, lobte in der "Bild" die Leistung des US-Präsidenten: "Der Trump-Plan ist eine diplomatische Meisterleistung, da ihn […] mehr

Kommentare

6Pontius01. Oktober 2025
@4 Zumindest wird eine von Netanjahus Ausfahrten aus dem Plan sein, falls der innenpolitische Druck für ihn zu hoch wird.
5tastenkoenig01. Oktober 2025
Wenn man eben Theveßen bei Lanz folgt, dann ist der Plan so vage formuliert, dass schon jetzt jeweils unterschiedliche Interpretationen vorliegen sowohl von Trump, Netanjahu als auch den unterstützenden arabischen/muslimischen Staaten. Sobald es konkret würde, gäbe es wieder Streit.
4double_u30. September 2025
Könnte es sein, dass die Vereinbarung so formuliert wurde, dass die Hamas sie gar nicht annehmen kann - mit dem Hintergedanken, dass alles so weitergeht wie bisher und Netanyahu Weiterbomben kann ?
3tastenkoenig30. September 2025
Warum genau sollte die Hamas dem zustimmen? Ist ja nicht so, dass die von einer großen Sehnsucht nach Frieden beseelt wäre. Geiseln freilassen, eigene Entwaffnung, damit quasi Entmachtung … ich sehe keine Entwicklung derzeit, die die Hamas das akzeptieren ließe.
2Pontius30. September 2025
"da ihn die gesamte arabische und muslimische Welt " die gesamte? Oder gibt es da eine kleine Terrororganisation, die man außen vor gelassen hatte?
1Sonnenwende30. September 2025
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Zwar ist gut, dass Trump auch die maßgeblichen arabischen Staaten mit ins Boot holen konnte. Wie die Hamas reagiert, ist aber nicht absehbar, immerhin wird sie vom Iran alimentiert und der hat kein Interesse an Frieden im Nahen Osten. Außerdem kaufe ich Netanyahu sein Zugeständnis nicht wirklich ab, die Forderungen der Extremisten in seiner Regierung sind anders und bisher gab es dann immer z.T. hanebüchene Ausflüchte um so weiter zu machen wie bisher.