Berlin (dts) - Die deutschen Landwirte halten vorerst an der Praxis fest, männliche Schweine ohne Betäubung zu kastrieren. Erst, wenn es praktikable Lösungen gebe, die nicht zu Strukturbrüchen in der Landwirtschaft führten, sei eine Abkehr von diesem Vorgehen möglich, sagte der Präsident des […] mehr

Kommentare

10anddie18. Januar 2017
Überleben des Landwirtest mag zwar schön und gut sein, aber wenn sich ein Geschäftsmodell nicht mehr rechnet muss man dann auch mal über entsprechende Konsequenzen nachdenken. Wobei ja seit Anfang des Jahres Rewe, Aldi und Penny zumindest bei den Eigenmarken dieses Schweinefleisch nicht mehr haben.
9milcky300317. Januar 2017
Hierbei geht es nicht um billige Schnitzel, sondern um das überleben des Landwirts, jedes Tier was stirbt ist ein großer Verlust. Was wieder mal einen Landwirt in die Pleite treiben kann.
8gabrielefink17. Januar 2017
Alles für das billige Schnitzel, traurig!
7BlueBaron17. Januar 2017
Vielleicht sollte man die Landwirte auch mal ohne Betäubung kastrieren. Tierquälerei sowas.
6Myrdin17. Januar 2017
@5 Gut, dann ist dir aber auch klar, dass jedes tote Ferkel für den Landwirt ein nicht zu ersetzender Verlust ist.
5mesca17. Januar 2017
@3 natürlich ist mir klar, dass die Kastration an Ferkeln gemacht wird, steht sogar in der Überschrift. Und natürlich "können" Ferkel bei der Narkose sterben, das kann jedem passieren, der narkotisiert wird. Narkose ist immer ein sog. "Kleiner Tod". Nur, sie sterben nicht sicher dran, sondern sie *können* sterben, das ist der Unterschied. Nachzulesen bei Dr. Doris Höltig von der TiHo Hannover. Zwar von Anfang 2015, und heute ist die Forschung sicher weiter - hoffe ich jedenfalls.
4HansDampf4917. Januar 2017
@2 Wer in Deutschland Helal schlachtet, muss das unter Betäubung machen. Wie allerdings die Umsetzung aussieht, da hast du recht, würd ich für keinen(!) Schlachtbetrieb meine Hand ins Feuer legen.
3Myrdin17. Januar 2017
@2 Dir ist aber schon klar das diese Kastration bei Ferkeln gemacht wird und diese durch diese Betäubung die heute verwendet wird sterben.
2mesca17. Januar 2017
Dann wünsche ich den Herren Landwirten das doch auch mal - sicher eine einschneidende Erfahrung! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es zu Strukturbrüchen in der Landwirtschaft kommt, wenn die Ferkel wenigstens örtlich betäubt werden. @1 Seit wann wird beim schächten betäubt? Genauso wenig wie in guten Deutschen "Normalo"-Schlachthöfen auf eine ordentliche Betäubung geachtet wird. Töten ist dort traurige Akkord-Arbeit, sonst nix. Nur dass es billige Schnitzel gibt :-(