Hmm, irgendwie beides. Einerseits ja, Bauer lässt sich auch als Beschimpfung verwenden, aber andererseits steckt da doch irgendwie noch der romantisierte Landwirt drin, oder? Kommt ein wenig auf Kontext und Betonung an. Ich nehme es auch oft als unironische und stolze Selbstbezeichnung war. Zudem war das auch nicht ernst gemeint. Solche Bezeichnungen werden verwendet, wenn es inhaltlich mit den Argumenten schwächelt.
Wann bekommt diese Bauernlobby und ihre Gefolgschaft eigentlich ihre abwertende Bezeichnung? Dieselbauern? Oder muss es alliterativ sein? Bettelbauern? Das erhellende an diesen Protesten ist zumindest die aufgedeckte Bigotterie und dass die öffentliche Diskussion über die LG-Aktionen rein ideologisch geführt wurden. Die einen wollten Verbesserung für alle, die anderen die eigene Bereicherung - gaaaaanz verkürzt gesagt ;) Die einen waren für Erneuerung, die anderen sind gegen Veränderung.
@5
Ich denke schon, dass "kaum jemanden" nicht zutrifft. Aber uns, die sich hier tummeln, halt nicht so wirklich.
Erfreuter bin ich allerdings, das mir noch nie ein Klimakleber begegnet ist, da wäre ich arg in der Zwickmühle mit meinem Gewissen.
Okay, also große Proteste, aber irgendwie betreffen sie dann doch kaum jemanden und man richte sich nicht gegen die Bevölkerung, aber mache es vor allem (nur?) dort, wo hauptsächlich die Bevölkerung davon betroffen wäre? Ich verstehe es nicht. Warum protestiert diese Lobby nicht direkt an den Regierungsgebäuden? Ich dachte das wäre seit den Aktionen der Letzten Generation Konsens.