Berlin (dts) - Der umstrittene Dauerzugang für Firmen-Lobbyisten zum Bundestag wird künftig voraussichtlich versperrt. Nach "Tagesspiegel"-Informationen (Sonntagausgabe) hat sich Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) bei internen Verhandlungen über neue Zugangsregeln dafür ausgesprochen, die […] mehr

Kommentare

3naturschonen14. Februar 2016
Dieser "Entscheidung" geht eine Klage vor dem Verwaltungsgericht voraus, die der Bundestag gegen abgeordnetenwatch.de verloren hat, auch in der Berufung, die die Namen der Lobbyisten nicht veröffentlichen wollten, jetzt sind die Namen öffentlich, also wird die Zahl verringert, aber das ändert die Praxis leider wohl kaum
2Stiltskin14. Februar 2016
Wenn man diesen Vorschlag tatsächlich realisieren würde, dürften nicht nur diese Lobbyisten dem Bundestag fernbleiben, dann müssten im Prinzip auch die meisten Abgeordneten ihr Mandat niederlegen, da sie viel vertreten, aber nicht die Interessen (von Ausnahmen abgesehen) der Wählerschaft. Ja, man könnte es, ironisch überspitzt, so sehen: Ein Staubsauger Vertreter verkauft Staubsauger, und unsere Volksvertreter das Volk.
1naturschonen14. Februar 2016
nur noch zwei pro Verband??? Na das beeindruckt ja mal!