Berlin (dts) - Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) fordert wegen der Konfrontation mit Russland eine schnelle Steigerung des Bundeswehr-Budgets. "Die bedrohliche Lage an den Grenzen der Ukraine hat uns erneut sehr deutlich vor Augen geführt, wie wichtig eine wirksame Abschreckung heute […] mehr

Kommentare

12O.Ton18. Februar 2022
Schon die Fähigkeit eigener Bundesboden gegen moderne punktuelle Operationen zu verteidigen scheint etwas fraglich zu sein.
11k29329517. Februar 2022
@10 : «lieber rot als tot» - nein, umgekehrt wird ein Schuh draus, der Slogan ging: <link> - kam aus derelben Ecke wie: "Wenns dir hier nicht passt, geh' doch nach drüben!" Und mit "drüben" war die DDR gemeint. <<unser Land nach einer Besetzung>>? Russland besetzt hier gar nix, eben weil hier nix zu holen ist. Putin könnte versucht sein uns platt zu machen, damit wir ihm nicht mehr schaden können, weiß aber, dass wir ihm dann kein Gas mehr abkaufen.
10Pomponius17. Februar 2022
Manche von euch scheinen den Slogan «lieber rot als tot» noch zu kennen und analog dazu handeln zu wollen. Einem Aggressor muß von vornherein klar sein auf welche Verluste (Menschen und Material) er sich einzustellen hat. Die USA haben die Erfahrungen aus Vietnam und die Russen aus Afghanistan. Keine Ahnung ob die NATO unser Land nach einer Besetzung so wie Korea wieder zurückerobern wird wollen. Schließlich befindet sich in Deutschland nichts Wertvolles.
9AS117. Februar 2022
@7 Auch die russische Armee - ähnlich übrigens wie die Streitkräfte innerhalb der EU - ist inzwischen von Ausrüstung, Ausbildung und Stärke auf begrenzte, punktuelle Landoperationen ausgerichtet.
8AS117. Februar 2022
@7 Aber selbstverständlich. Es geht hier nur in zweiter Linie ums "Kaufen", sondern vor allem um einsatzbereite Streitkräfte, die einen wesentlichen Beitrag zur Bündnisverteidigung leisten können. Falls Du der Meinung bist, die russischen Streitkräfte wären in der Lage, einfach mal so die EU zu überrennen - ich rede hier absichtlich nicht von der NATO mit US-Verstärkung - irrst Du Dich. Die strategische konventionelle Erstschlagsfähigkeit aus Sowjetzeiten gehört der Vergangenheit an.
7Wasweissdennich17. Februar 2022
@6 natürlich, wir können doch aber auch mit Milliarden Euro mehr pro Jahr nichts kaufen was Russland "abschrecken" kann
6AS117. Februar 2022
@5 Entschuldige, aber diese Aussage ist Unsinn. Eine potentielle Aggression Russlands gegen seine NATO-Nachbarn erfolgt sicher nicht mit Nuklearwaffen. Und die Forderungen der Verteidigungsministerin sind sicher nicht in erster Linie auf die Landesverteidigung, sondern auf die Bündnisverteidigung ausgerichtet.
5Wasweissdennich17. Februar 2022
@3 das Nuklearpotential Russlands macht aber alles Gefasel von Abschreckung unsinnig @4 Ja, amerikanische Atombomben
4slowhand17. Februar 2022
Deutschland beherbergt auch Atombomben <link> und <link> Wenn einer auf den Knopf drückt haben wir alle verloren.
3AS117. Februar 2022
Sie fordert also das, was eigentlich Bestandteil der MifriFi war. Wird sie nicht bekommen. Wenn es eine Konstante ibei deutschen Regierungen gibt, dann ist es die Ausrichtung des Wehretats nach Kassen- und nicht nach Sicherheitslage. @1 Das Nuklearpotential Russlands ist kein Argument gegen eine konventionelle Abschreckung.
2Piw2317. Februar 2022
@1 das sind aber Waffen zur indirekten Verteidigung, egal wer die erste abfeuert...danach ist lange ruhe. Aber für solche Konflikte wie in der Ukraine braucht es leider ein funktionierendes Militär, und davon ist die Bundeswehr weit entfernt und soll noch weiter kaputt gespart werden. Und das 2% Ziel das mit den Nato-Partnern vereinbart ist wird auch weiter missachtet.
1Wasweissdennich17. Februar 2022
Russland hat Atombomben, mehr Abschreckung geht nicht, ergo dämliche Logik das wir mehr Abschreckung brauchen