Madrid (dpa) - Die dramatische Lage auf dem spanischen Rettungsschiff «Open Arms» ist nach zweieinhalb Wochen auf hoher See eskaliert. Verzweifelte Migranten sprangen am Sonntag ins Meer - offenbar um zu versuchen, die nahe gelegene italienische Insel Lampedusa schwimmend zu erreichen. Spanien […] mehr

Kommentare

19k29329518. August 2019
@18 : Tu' bitte nicht so, als hättest du an den Bootsflüchtlingen irgendein anderes Interesse als deren Absaufen! Beim Blick auf den Globus mit POLITISCHER Beleuchtung seh' ich in Afrika keinen sicheren Hafen. Warum sind die Leute sonst aus Afrika geflüchtet? Bestimmt nicht, weil's da sicher wäre. Nenn dich endlich um in Nazi-Fanboy, das wär wenigstens ehrlich. Ok, klar, das Fremdwort "ehrlich" kennst du natürlich nicht.
18stphnrei18. August 2019
ja du Schlaumeier ? liegt der nächste sichere Hafen nicht in Afrika ? ( zum Zeitpunkt der " Rettung" ) guck mal auf den Globus ! Auch wäre das Schiff schon wieder leer und die Open Arms könnte wieder andere Bootsflüchtlinge aufnehmen , die ertrinken nun , auf nach Spanien wollen sie auch nicht , man könnte sich ja auf der halben Strecke treffen , wenn denn das Angebot aus Spanien ernst wäre
17k29329518. August 2019
@16 : Seerecht sagt: Der Kapitän muss den nächstgelegenen sicheren Hafen ansteuern. Italien hat sich diesem Seerecht unterworfen, nur Salvini will das nicht wahrhaben. Der Schurke in diesem Stück heißt Salvini, da gibts kein Vertun.
16hannes_lausi18. August 2019
Da der Kapitän von vorn herein wusste, das er nicht in Italien landen kann, vielleicht wäre er gleich nach Spanien gefahren, wäre noch nicht mal nur die halbe Miete...
15Morticia18. August 2019
oh Mann.
14k26442018. August 2019
@13 : Wie soll sich sonst etwas an der EU-Flüchtlingspolitik ändern, wenn die Südstaaten weiter dieses Spiel mitmachen, wärend sich die anderen Staaten vor der Aufnahme von Flüchtlingen drücken ? Es ist bestimmt nicht schön, was Salvini da treibt, aber er vertritt damit konsequent italienische Interessen. Dafür werden Regierungen gewählt.
13thrasea18. August 2019
@12 Ich bin ja wie du der Meinung, dass Dublin heuchlerisch ist und man die Südstaaten nicht alleine im Regen stehen lassen darf. Aber was Salvini macht, ist auch keine Lösung. Im Gegenteil, das ist zutiefst menschenverachtend.
12k26442018. August 2019
@11 : Die italienischen Zahlen wären bestimmt fast genau so hoch, wenn die Italiener sich nicht dagegen wehren würden. Am schlimmsten hat es aber die Griechen erwischt. Erst hat man die Bevölkerung mit Schäubles Sparpolitik in die Armut getrieben und nun lässt man die Griechen auch noch bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise im Stich.
11thrasea18. August 2019
@10 Oh. Schau dir mal die aktuellen UNHCR-Zahlen an, welche Mittelmeeranrainer dieses Jahr Flüchtlinge haben: <link> Griechenland: 26767, Spanien 18017, Italien 4240. Das kleine Malta 1048. Also: Die Italiener sind nicht immer nur die Dummen. Spanien hat mich Sicherheit auch seinen Teil geleistet.
10k26442018. August 2019
@9 : Damit die Italiener nicht immer nur die Dummen sind, wärend die anderen Staaten Italiens Politik kritisieren, obwohl sie erst durch ihre heuchleriche Politik die Italiener zu dieser Abwehrhaltung getrieben haben. Ich kann Italien verstehen, wenn man das tagelange Geschacher beobachtet, wenn es um die Abnahme von ein paar Flüchtlingen in andere EU-Staaten geht.
9thrasea18. August 2019
@8 Warum sollte er?
8k26442018. August 2019
Der Spanische Minister hätte ja auch der ital. Regierung verbindlich zusagen können, daß Spanien die Flüchtlinge übernimmt, wenn die Italiener sie an Land lassen. Sonst tappt Italien wieder in die Dublin-Falle und die Spanier stehen als die Guten da, obwohl allen klar war daß das Angebot nicht angenommen wird.
7thrasea18. August 2019
@5 Das überfüllte Schiff kreuzte vor Lampedusa. Bei einer Eskalation an Bord, einer gesundheitlichen Notlage eines oder mehrerer Menschen, konnten die Italiener direkt eingreifen und helfen (was sie ja auch getan haben, dazu sind sie verpflichtet). Es wäre für den Kapitän ein großes Risiko, die Nähe des Hafens zu verlassen und sich mit dem überfüllten Schiff auf eine Hochsee-Fahrt zu machen. Dazu kommt, dass das spanische Angebot erst heute kam und ausgerechnet zum entferntesten span. Hafen.
6k29329518. August 2019
@5 : Unter anderem ist das ne Kostenfrage. Nach Spanien sind es 950 Seemeilen weiter, das kostet Schiffsdiesel.
5gabrielefink18. August 2019
Egal wie man zur aktuellen italienischen Regierung steht, in den vergangenen zweieinhalb Wochen wäre das (spanische) Rettungsschiff schon längst in Spanien angekommen. Aber alle Rettungsorganisationen wollen mit dem Kopf durch die Wand und Italien zwingen. Da frage ich mich schon, ob es diesen Leuten tatsächlich nur um das Wohl und Leben der Migranten geht.
4k29329518. August 2019
Salvini entgegnete auf Twitter: «Wer hart bleibt, gewinnt.» Nein, Salvini, du gewinnst nichts, du hast nur alle Menschlichkeit verloren. Der Papst sollte dich exkommunizieren.