Dresden (dpa) - Die Polizei hat mit einem Großaufgebot in Dresden eine Demonstration von Leugnern der Corona-Pandemie und Kritikern der Schutzmaßnahmen verhindert und steht dennoch in der Kritik. Grund ist der Umstand, dass bei dem Einsatz auch 22 Medizinstudenten ins Visier gerieten, die sich […] mehr

Kommentare

46nierenspender14. Januar 2022
@45 auch da hätte sie das natürlich tun müssen, keine Frage
45Aalpha14. Januar 2022
@36 ,All Ja es stimmt schon, natürlich muss die Polizei nach der Gesetzeslage handeln. Jedoch hat sie das auch in der Vergangenheit nicht immer getan, da hat man dann unter dem Aspekt der "Sicherheit" die große Gruppe ziehen lassen. Siehe die Ansammlungen in Leipzig (und ich glaube auch Halle) im letzten Jahr.
44Dark_Devil14. Januar 2022
@42 "Ja, ich verstehe. Weil man die einen wochenlang hat gewähren lassen, muss man den anderen gleich beim ersten Mal die Härte des Rechtsstaats zeigen. Das ist Konsequenz." Wirklich, Du verstehst? Nein, das tust Du nicht und nun bist Du in keinster Weise sachlich. Sorry, aber dies ist genau das, was Du mir zeitweise sagst. ;-) Ich erlebe Dich heute das erste Mal emotional, finde ich gut. Aber denke nochmal in Ruhe darüber nach bitte. :-)
43AS114. Januar 2022
@39 Ich bin erstaunt, bei wie vielen Demonstrationen Du offensichtlich in letzter Zeit vor Ort warst. Du behauptest also tatsächlich, dass die von 90% der Medien geächteten, pauschal in die rechte Ecke gedrängten und als Schwurbler beschimpften Demonstranten von der Polizei geschützt und quasi bevorzugt behandelt worden sind? Und was den Polizeieinsatz anbelangt: bitte nicht vergessen, dass oberstes Ziel die Gefahrenabwehr und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ist.
42thrasea14. Januar 2022
@40 Ja, ich verstehe. Weil man die einen wochenlang hat gewähren lassen, muss man den anderen gleich beim ersten Mal die Härte des Rechtsstaats zeigen. Das ist Konsequenz. Ach, egal. Lass uns lieber das Positive sehen. Ich freue mich, dass es in Dresden endlich einen nennenswerten überregional wahrnehmbaren Gegenprotest gibt. Dass man den Schwurblern zeigt, dass sie nicht die große Masse sind und nicht alles machen können. Hoffentlich geht es so weiter!
41Dark_Devil14. Januar 2022
Zusätzlich, im Endeffekt hat die Polizei immer die A...karte. Macht sie nix, wird gemeckert. Versucht sie es richtig zu machen, wird auch gemeckert. Wie ich schon sagte, ich war mit unserer Polizei in der letzten Zeit in keinster Weise zufrieden, habe es teilweise verachtet, wie sie sich verhalten hat. Aber gestern, auch wenn ich auf der Seite der Studierenden bin, haben sie nur versucht, es wirklich richtig zu machen. Für ALLE und das kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen. Diese Mal nicht!
40Dark_Devil14. Januar 2022
@thrasea ja, das ist so korrekt, wie Du sagst. Aber nun geht es um diesen Fall, keinen anderen. Da kannst Du nicht alles vermischen. Du bist doch sonst auch immer auf Regeln und Gesetze fokussiert. Sagst, man soll es nur klar und sachlich sehen. Sorry, aber genau in diesem Fall tust Du es nicht. Die Demo der Studierenden war (leider) nun nicht angemeldet, also haben diese eben auch es falsch gemacht. Man kann/darf nun nicht sagen, das sind die "Guten", da gilt das Recht nicht. Das wäre falsch.
39thrasea14. Januar 2022
Das zeigt mir, dass es da nicht nur um eine Gesetzeslage geht, sondern sehr viel Spielraum besteht. Zusätzlich zeigen ja die vielen Reaktionen aus der Politik, u. a. vom Ministerpräsidenten und Innenminister, dass die Studierenden zumindest moralisch im Recht waren und auf etwas mehr Verhältnismäßigkeit hätten hoffen dürfen. Was ist das für ein Zeichen, wenn man sagt, die Polizei habe alles richtig gemacht, gleichzeitig die Studierenden im Umgang mit den Ordnungswidrigkeiten unterstützt?
38thrasea14. Januar 2022
...aufzufordern, den Abstand wieder einzuhalten? Die Polizei hat außerdem in den letzten Wochen und Monaten gezeigt, dass sie gut zwischen einzelnen Demonstrantengruppen unterscheiden kann und sie mitnichten gleich behandelt, Recht durchsetzt. Wie viel Zeitungsberichte gab es, laut denen die Polizei angemeldete(!) Gegendemonstranten vertrieben hat, um der viel größeren Gruppe der (nicht angemeldeten!) Schwurbler-Märschen Platz zu machen?Wie oft wurden friedliche Gegendemonstranten weggeknüppelt?
37thrasea14. Januar 2022
@31 @32 Grundsätzlich würde ich euch ja zustimmen – so *sollte* es sein. Allerdings wurde bei vielen Demonstrationen in der Vergangenheit gezeigt, dass es leider nicht so ist. Wochenlang wurden die Demonstrationen, die neuerdings Spaziergänge genannt werden, nur beobachtet. Wochenlang wurden die Demonstranten (erfolglos) aufgefordert, Masken zu tragen und Mindestabstände einzuhalten. Man hat sie dann marschieren und sich treffen lassen. Wäre es nicht verhältnismäßig gewesen, die Studierenden...
36nierenspender14. Januar 2022
@33 da hab ich gar nichts dagegen, aber die Polizei hat anhand der gesetzeslagezu entscheiden was ok ist und was nicht und nicht nach persönlichem Befinden. Dann könnte das nämlich auch genausogut andersrum passieren und müsste genauso toleriert werden. Und das will ja nun wirklich niemand.
35Dark_Devil14. Januar 2022
"hätte die Polizei auch das Ziel verfolgen können die Ansammlung der Spaziergänger aufzulösen." Plus haben sie dies auch versucht. Es waren sehr viele Polizisten vor Ort. Ich war in der Vergangenheit von unserer Polizei nie sehr "begeistert", was die Corona Demos anbelangt. Aber dieses Mal finde ich, sie haben es für ihre Möglichkeiten und Vorschriften, die es zu beachten gab, so gut wie möglich gemacht.
34Dark_Devil14. Januar 2022
Es war aber nur am Anfang eine Menschenkette, die sich dann durch Umstände in eine Gruppe über 10 Personen "verwandelt" hat. Ich bin auch auf der Seite der Studierenden, nur kann man nun nicht der Polizei den Vorwurf machen. Gestern galt 10 Personen, heute maximal 200 Personen oder max. 1000 unterhalb Belastungsstufe bei uns laut neuer Verordnung. Man kann nicht sagen, "eh, das sind die Guten, da gelten die Regeln nicht", auch wenn man dies noch so gerne möchte. So funktioniert es eben nicht.
33Aalpha14. Januar 2022
@31 ,32 Ich sehe es genau anders. Mit der Logik, dass es ohne diese Spaziergänger die Ansammlung der Studenten nicht gegeben hätte, hätte die Polizei auch das Ziel verfolgen können die Ansammlung der Spaziergänger aufzulösen. Die Polizei hat schon viel schlimmere nicht genehmigte Corona-Ansammlungen gewähren lassen. Da ist eine Menschenkette mit Abstand das geringere Übel.
32Dark_Devil14. Januar 2022
Ich sehe es wie @31 , leider muß man dies ja auch so sehen, weil es zu diesem Zeitpunkt das geltende Recht war. Ab heute haben wir eine neue Verordnung, wo dies kein Prob. mehr gewesen wäre. Und die Polizei ist nicht nur mit den Studierenden beschäftigt gewesen, sondern mit allen, egal ob gegen oder für Demonstranten. <link>
31nierenspender14. Januar 2022
"Denn unabhängig davon, dass die Studierenden in der Sache Recht haben mögen, gelten die Regeln der Corona-Notfall-Verordnung für alle." So sehe ich das auch, obwohl ich auch auf der Seite der Studierenden stehe. Aber die Polizei kann und darf da keine Unterschiede machen, die sind dafür da die bestehenden Regeln durchzusetzen. Über die Sinnhaftigkeit der Regeln haben andere zu entscheiden.
30AS114. Januar 2022
@27 Ich denke nicht, dass ein Glückwunsch in irgendeiner Form negativ zu werten ist. Persönlich sicher, aber nur in bestem Sinne. Zur Sache kann ich nichts sagen, da ich nicht dabei war und man niemandem - schon gar nicht den Medien - hinsichtlich des genauen Ablaufs glauben kann. Und den Beteiligten beider Seiten erst recht nicht. Ich hatte ja nur vorhin eine Frage bezüglich eines Begriffes, die wurde ja beantwortet. Achso: dem Innenminister kann man natürlich auch nicht glauben.
29k14079114. Januar 2022
@27 Klar ist die Zivilcourage richtig und lobenswert. Das bestreite ich ja nicht. Leider hängen die Polizeibeamten wie so oft zwischen zwei Stühlen, da die Corona-Notfallverordnung bezüglich der Versammlungen natürlich keinen ideologischen Unterschied macht. Da geht es rein um die Anzahl der Personen, unabhängig was auf dem Plakat steht.
27thrasea14. Januar 2022
@25 Der sächsische Innenminister Wöller sagt zur Zivilcourage der Studierenden sie sei "definitiv das richtige Signal, klare Kante gegen das aktuelle Corona-Protestgeschehen zu zeigen. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich. Derzeit müssen wir im Innenministerium noch prüfen, wie sich die Situation für die Beamten vor Ort genau dargestellt hat, um das Handeln abschließend bewerten zu können." Du scheinst mehr zu wissen als der Innenminister? @23 Nichts zu Sache sagen, nur persönlich werden?
22thrasea14. Januar 2022
@21 In diesem Fall deuten alle Medienberichte darauf hin, dass es genau so war. Die bei der Aktion gegen die Medizinstudierenden gebundenen Polizisten hätten mit Sicherheit besser eingesetzt werden können. <link> Wenn dann noch der Ministerpräsident den Studierenden für ihre Zivilcourage dankt, zeigt das, dass die Polizeitaktik nicht richtig gewesen sein kann.
21k14079114. Januar 2022
@11 Deine Aussage ist falsch. Die Polizei lässt keine maskenlosen Demonstranten durch die Stadt ziehen und vergnügt sich stattdessen mit den Medizinstudenten. Die Polizei fordert Ansammlungen über 10 Personen konsequent auf, sich zu vereinzeln. Wenn das nicht geschieht, werden die Personalien festgestellt, ggf. mit Anzeige. Bei größeren Gruppen gelingt das natürlich nicht immer sofort, was aber nicht bedeutet, das die Polizei nichts macht. Bitte verbreite hier keine Unwahrheiten.
20thrasea14. Januar 2022
Ministerpräsident Kretschmer dazu:"Ein klares und wichtiges Statement der Studierenden der @Medizin_TUD. Danke! Sie erleben täglich, dass nicht Maßnahmen gegen das Virus das Problem sind, sondern das Virus selbst. #Impfen schützt und entlastet die Krankenhäuser. #ImpfenStattSchimpfen #DD1301 #CoronaSN" <link> @18 "Auf der anderen Seite waren laut Polizei bis zu 2000 Menschen bei einem sogenannten Spaziergang gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen." <link>
19Aalpha14. Januar 2022
@17 Ich weiß gar nicht ob ich das so gut erklären kann. ^^ Eventuell wäre auch der Begriff Moral besser geeignet. Ich glaube aber das der Juraabsolvent "ethisches Recht" mir genannt hatte. Grob würde ich sagen, dass es Dinge gibt, die wir nicht in Stein meißeln können. Auf die Schnelle habe ich diese Quelle gefunden: <link>
18frank6186014. Januar 2022
@15 ) Nein, es waren keine 5000 da. Laut MDR Nachrichten wurden 1000 erwartet und es kamen letztlich viel weniger. Daher nix mit Ungleichbehandlung... Von wegen nur 3%.
17AS114. Januar 2022
@13 Was ist denn bitte "ethisches Recht"?
16k5042414. Januar 2022
3 % ... Collateralschaden * G *
15Hannah14. Januar 2022
@9 : "22 von 200 aufgenommenen Personaldaten klingt doch nach einer einigermaßen gerechten Quote oder nicht" - finde ich nicht. Wie viele Studenten waren denn da, 100 vielleicht? Also haben 20% eine Anzeige bekommen. Wieviele "Spaziergänger" waren da? Keine Ahnung, sagen wir 5000? Wenn von diesen 5000 dann 178 eine Anzeige bekommen haben, sind das 3%. Gerechte Quote sieht anders aus.
13Aalpha14. Januar 2022
Traurig, dass neben dem juristischen Recht zu wenig das ethische Recht eingefordert werden kann. Was machen die Beamten, wenn es mal Gesetz sein sollte den jüdischen Nachbarn zu melden? Natürlich übertreibe ich im Beispiel, aber das Prinzip bleibt das gleiche. Soldaten dürfen meines Wissens nach Befehle verweigern. @9 " einfacher zu bekommen als die "Spazierengehenden"" Demnächst heißt es also nicht mehr "Sie sind vor der Polizei geflüchtet" sondern "Sie sind vor der Polizei davonspaziert" ^^
12k5042414. Januar 2022
Beste Verteidigung gegen Wasserwerfer und Schlagstöcken..... "" Nicht da sein "" * G *
11thrasea14. Januar 2022
@9 Es mag ja sein, dass sie wegen der Kittel keine Anzeige erhalten haben – als Grund für das Kesseln wurde es trotzdem genannt. @10 Und deswegen lässt man die Unvernünftigen, maskenlosen Demonstranten durch die Stadt ziehen und vergnügt sich mit den Studenten, die ihre Einrichtung und die Wissenschaft verteidigen, wohlgemerkt mit Masken? Ich kann das einfach nicht verstehen.
10Moritzo14. Januar 2022
Regeln gelten für alle. Auch für die Gegendemonstranten.
9smailies14. Januar 2022
@8 : Laut Artikel wurde NICHT wegen der Klamotten angezeigt, also lies bitte genau. 22 von 200 aufgenommenen Personaldaten klingt doch nach einer einigermaßen gerechten Quote oder nicht? Klar, die "Herumstehenden" sind halt auch einfacher zu bekommen als die "Spazierengehenden" :(
8hichs14. Januar 2022
Schrägdenkerwichtel wollen *IN* der Uniklinik "spazierengehen", Angestellte der Klinik verhindern dies durch eine Menschenabsperrung, Die Polizei Sachsen zeigt die Medizinstudenten an wegen "Uniformierung". Sachsen, was stimmt mit dir nicht???? So lost.
7deBlocki14. Januar 2022
"In sozialen Netzwerken entbrannte Kritik daran, dass die Polizei auch Personalien der Gegenprotestanten aufnahm" Wieso? Wenn die sich auch nicht an die Regeln halten, machen sie ihre Sache doch selbst kaputt.
6Honikmont14. Januar 2022
Unwort des Jahres : "spazierengehen"
5Hannah14. Januar 2022
[Die Polizei habe die Identitäten von mehr als 200 Personen festgestellt] + OWI. Klingt super, was? Viele der Menschen, die ein OWI-Verfahren bekommen haben, waren die Gegendemonstranten. <link> Der Erfahrungsbericht einer Studentin, die dabei war: <link> Die Polizei hat auch die Arztkittel kritisiert (verbotene Uniformierung). Das alles, während die "Spaziergänger" feixend daneben standen.
3Marc14. Januar 2022
Soviel Aufwand wegen ein paar hirnlosen asozialen "Spaziergängern", traurig, einfach nur traurig. Man wünscht Ihnen fast, dass sie bald in das Universitätsklinikum gelangen...waagerecht und um Luft japsend, andererseits wünscht man das keinem Klinikpersonal.
2fcb-kalle14. Januar 2022
Richtig so!!!!
1DJBB14. Januar 2022
Was für ein Aufwand