Berlin (dpa) - Der Entwurf der Bundesregierung für die neue Corona-Rechtsgrundlage ab 20. März ist nach Ansicht von Experten und Landespolitikern unzureichend. «Es regiert das Prinzip Hoffnung», sagte der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe […] mehr

Kommentare

16thrasea10. März 2022
@14 Ist dir ein Fall seit Bestehen der Bundesrepublik bekannt, in dem Gesetze "binnen Stunden" vom Bundestag verabschiedet wurden, vom Bundesrat bestätigt wurden und dann auch noch von einem oder mehreren Länderparlamenten für bestimmte Gebiete innerhalb des Bundeslandes beschlossen wurden? Genau das wäre der Weg für Maßnahmen, die jetzt im März aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen werden sollen. Du weißt doch selbst, wie unrealistisch das ist. Sei *einmal* ehrlich...
15Dr_Feelgood_Jr10. März 2022
@14 ich bin gegen Lockerungen die dazu führen, dass Testzentren schließen. Und dies erst recht, wenn eine sechste Welle ansteht. Das ist meine Logik, ja. Und zur Geschwindigkeit hat dir @13 schon hinreichend geschrieben. Klar, wenn dein Kaff plötzlich ein Hotspot ist, stehen selbstverständlich binnen 5 Stunden genügend Testkapazitäten zur Verfügung, und alle wissen, dass Tests bis auf weiteres wieder Pflicht sind und handeln auch danach.In Großstädten ist deine heile Welt aber weniger blumig.
14k14079110. März 2022
@12 Du bist "gegen die Lockerungen, da sie dazu führen, dass die Testzentren schließen". Was ist das denn für eine abstruse Logik!? Jetzt klammern wir uns schon an Testzentren, um ja keine Lockerungen zu erlauben? Also nie wieder Lockerungen, weil man könnte ja irgendwann das Testzentrum nochmal brauchen? @13 Quatsch, Beschlüsse für Einschränkungen konnten auch binnen Stunden gefasst werden und statt Testzentren in Containern gibts auch mobile Testbusse, so wie die Impfbusse auch.
13thrasea10. März 2022
@3 Genau das sehen viele Experten und Politiker ganz anders, daher diese Meldung hier. @9 Auszug aus der aktuellen Empfehlung des Corona-Expertenrats: "Die Reaktionsschnelligkeit ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Kontrolle von infektiösen Bedrohungen." Von Reaktionsschnelligkeit kann keine Rede mehr sein, wenn erst einmal steigende Zahlen beobachtet werden müssen, dann Beschlüsse in Länderparlamenten erfolgen müssen, z. B. Testzentren über Wochen aufgebaut werden müssen...
12Dr_Feelgood_Jr10. März 2022
@11 "Du willst Testzentren nicht offen lassen, weil keiner hingeht und zu teuer". Das habe ich nirgends geschrieben. Wenn du dir da etwas zusammenspinnst, ist das nicht mein Problem. Once again: Ich bin gegen die Lockerungen, da sie dazu führen, dass die Testzentren schließen. Fang mal bei Beitrag @4 an. Und für Hotspots (siehe neue Regelungen, die du befürwortest, aber anscheinend nicht ansatzweise verstanden, gelesen oder kapiert hast) fehlen diese dann. Soll ich dir als Voicemail schicken?
11k14079110. März 2022
@10 Ich weiß nicht, was du für ein Problem hast. Du willst Testzentren nicht offen lassen, weil keiner hingeht und zu teuer, aber schließen willst du sie auch nicht, es könnte ja sein, es kommt ein Hotspot. Und deswegen lieber keine Lockerungen. Sorry das wird mir jetzt zu blöd.
10Dr_Feelgood_Jr10. März 2022
@9 Natürlich. Die schießen für einen unbekannten, aber sicherlich kurzfristigen Zeitraum wie Pilze aus dem Boden, bevor sie dann wie ein Circus einfach weiterziehen. Oder machen für fünf Tage zu, wenn die Zahlen wieder runter gehen, und dann wieder auf. Sind ja alles Ehrenamtliche, die dort angestellt sind oder Räume anmieten oder Container besorgen und ausstatten.
9k14079110. März 2022
@8 Das sehe ich nicht so. Wenns drauf ankommt, dann sprießen die Testzentren wie Pilze aus dem Boden. Das ist eine Frage der Vergütung.
8Dr_Feelgood_Jr10. März 2022
@7 Wie meinen? Es geht keiner mehr hin, weil seitens der Politik alles gelockert wird. DAS ist das Problem. Und wenn dann die neuen Hotspot-Regelungen greifen sollen, sind schlicht und ergreifend nicht genügend Testzentren da. Ist doch nicht so schwer, oder? Also, bitte. Nicht immer nur bis "Eigenverantwortung" denken - sondern auch gerne mal ein Stückchen weiter.
7k14079110. März 2022
@6 Also bitte, was willst du denn nun. Testzentren offen lassen oder schließen? Erst sagst du, dort wirds knapp, und jetzt, es geht keiner mehr hin. Also was denn nun.
6Dr_Feelgood_Jr10. März 2022
@5 Jaja, die Eigenverantwortung. Klappte im Kölner Karneval schon hervorragend, in Österreich seit letztem Wochenende ebenfalls ... "Mit den Testzentren, das Angebot sollte man vielleicht nicht so abrupt beenden" Ach, tatsächlich? Und die bleiben einfach so auf, obwohl keiner mehr hingeht? Geld ist schließlich nicht alles, hmmm?
5k14079110. März 2022
@4 Mit den Testzentren, das Angebot sollte man vielleicht nicht so abrupt beenden. Da hat er recht. Und Pflegebedürftige, dort gibt es jetzt die Pflege-Impfpflicht. Die kann man noch ausdehnen, auf ambulante Dienste. Ansonsten kann ich nicht erkennen, was sein Problem ist. Ein guter Basisschutz und mehr Eigenverantwortung. Und ja, auch die Hoffnung nicht verlieren. Was ist daran falsch?
4Dr_Feelgood_Jr10. März 2022
@3 Das sieht Montgommery ein wenig anders: «Die Politik hat weitergehende, sinnvolle Maßnahmen erfolgreich zerredet.» Aber der ist vermutlich nur ein Dummschwätzer, nicht? Alleine schon mit den Testnachweisen wird's eng, wenn sich in einem Hotspot die Lage zuspitzt. Die meisten Testzentren schließen nämlich nach dem 20. März. September 2021 reloaded.
3k14079110. März 2022
@2 Und das ist auch richtig so. Der vorgegebene Handlungsspielraum ist völlig ausreichend.
2thrasea10. März 2022
@1 Die Einbindung und Verantwortung der Länderparlamente ist nicht die Hauptkritik. Das Problem ist, dass den Länderparlamenten Vorgaben gemacht werden, was sie bei Bedarf als zusätzliche Maßnahmen beschließen können – und da fehlen viele Maßnahmen, die bisher in der Pandemie möglich waren.
1k14079110. März 2022
Wenn keine Überlastung des Gesundheitswesens droht, dann können auch die strengen Maßnahmen Schritt für Schritt zurückgenommen werden. Ich verstehe nicht, warum einige Politiker so ein Problem damit haben, den künftigen Umgang mit Corona durch die Länderparlamente abwägen zu lassen.