Caracas/Berlin (dpa) - In Venezuela noch Oppositionsführer, im Ausland schon Staatschef: Der internationale Rückhalt für den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó wird immer stärker. Nachdem das Ultimatum an Präsident Nicolás Maduro abgelaufen ist, haben Deutschland und zwölf weitere EU- […] mehr

Kommentare

13thrasea05. Februar 2019
@12 The Buzzard hat die Thematik sehr gut aufbereitet mit Pro und Kontra. Lesenswert. <link> Inklusive Artikel "Sonst stört sich US-Präsident Trump nicht an autoritären Machthabern – warum dann an Maduro?"
12Tommys05. Februar 2019
@11 ok, danke dir.... verstehe mehr. Jedenfalls verworren das Ganze. Im Übrigen würde die USA auch eine Militärdiktatur einsetzen - wie schon mal gemacht, oder einen anderen Ursopator, wie auch schon gemacht... Hauptsache PRO USA muss er sein.... alles andere ist für USA nicht tolerierbar und es wird daran herumgesägt. Fusst auf die Doktrin, dass der amerikanische Südkontinent als ihr "Hinterhof" angesehen wird! Ich wünschte, dass Russland und China auch 600 Militärstützpunkte in der Welt hätten
11thrasea05. Februar 2019
Der für mich entscheidende Punkt ist: Es müssen zwingend Neuwahlen nach demokratischen Prinzipien durchgeführt werden. Das war das Ultimatum an Maduro. Da er sich weigert, setzt man im Sinne der Verfassung, Artikel 233, auf Guaidó. Er soll nicht Präsident sein anstelle des Präsidenten - er soll einfach nur Neuwahlen durchführen.
10thrasea05. Februar 2019
@9 Ich hab dir doch extra den Artikel 233 genannt. Gekürzt, da insgesamt zu lang: "Ergibt sich vor der Amtseinführung ein zwingender Hinderungsgrund [...], folgen neue allgemeine, direkte und geheime Wahlen [...]. Bis [... dahin ...] nimmt der Präsident [...] der Nationalversammlung die Präsidentschaft der Republik wahr." Wie gesagt, das passt nicht zu 100%, die Amtseinführung war Anfang Januar. Aber kann ein nicht regulär gewählter Präsident überhaupt rechtmäßig eingeführt werden?
9Tommys04. Februar 2019
@8 auf den 107 Seiten der Verfassung hat sich mir das nicht erschlossen.... wo lässt sich das ableiten?
8thrasea04. Februar 2019
@6 Ja sicher. Du kannst das gerne nachlesen: <link> Klar, die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Das Land ist ja schon lange in einer Verfassungskrise...
7Tommys04. Februar 2019
Irgendwie erscheint mir das ein sehr seltsames Vorgehen von den westlichen "Demokratien" ..... . Das ist doch nicht weit weg von "Machtverschiebung von ausserhalb".
6Tommys04. Februar 2019
@5 Ah,... hmmm, die gibt das her? Oder wo hast du das her? Weißt du auch was da in dem besagten Artikel steht?
5thrasea04. Februar 2019
Auf welcher Basis sich Guaidó als Übergangspräsident ernannt hat? Verfassung der bolivarischen Republik Venezuela, Artikel 233.
4Tommys04. Februar 2019
WIE macht er es wohl, dass er die Macht bekommt? Wie geht das? er kann sich doch nicht selbst ernennen... auf welcher Basis? Die Hilfsscheriffs USA in der Hinterhand? Irgendwie ziemliche schieflage das ganze. Seit Venezuela die USA nicht mehr bedient, hat jene... die USA den Hahn ... zudreht. Folge, das Land ist wirtschaftlich zusammengebrochen. So geht Demokratie
3ausiman104. Februar 2019
zu 1 + 2 )Hoffentlich ohne Blutvergiessen und friedlich mit fairen Neuwahlen.
2Kargam04. Februar 2019
@1 Im Endeffekt ist auch die Wahl von Maduro mehr als zweifelhaft. Von einer demokratischen Legitimierung ist Maduro ganz weit entfernt, und wenn das Volk Maduro als Chef behalten will, hätte er auch einfach Neuwahlen ansetzen können, aber da er selber sehr wahrscheinlich weiß das er in freien und fairen Wahlen keine Chance hat, wird er wohl versuchen das mit allen Mitteln ab zu wenden. Aber mal schauen wie es da weiter geht, und was daraus wird.
1flowII04. Februar 2019
einmischung in die inneren angelegenheiten eines landes.. und dann noch per ultimatum. so geht demokratie .oO