Athen (dpa) - Griechenland steht wenige Tage nach der grundsätzlichen Einigung mit den internationalen Geldgebern vor einem akuten Finanzloch. Wie die Deutsche Presse-Agentur heute aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, muss Athen im März Verpflichtungen im Umfang von gut 6,85 Milliarden Euro […] mehr

Kommentare

3k1759526. Februar 2015
@2 : Eine MWST - Erhöhung betrifft BESONDERS die Menschen, die wenig Geld zum Leben haben, weil dadurch die Preise steigen. Was die anderen Maßnahmen angeht, lasse ich mich überraschen, ob die auch zügig und konsequent angegangen werden. Das wäre immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Ausbeutung der Rohstoffvorkommen in Staatsregie könnten GR aus der Schuldenmacherei befreien.
2Folkman26. Februar 2015
@1 : Als ob die Mehrwertsteuerhöhung das einzige wäre, was sie an Reformen vorgeschlagen haben. Ihr Hauptaugenmerk liegt doch ganz klar beim Kampf gegen Korruption und Steuerhinterziehung! Es gibt sogar konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau (z.B. sollen die Ministerien von 16 auf 10 verringert werden). Eine Mwst-Erhöhung träfe auch nicht nur den "kleinen Mann", sondern die gesamte Bevölkerung, und wäre insofern sogar relativ gerecht...
1k1759526. Februar 2015
Kreise? Das 'Finanzloch' ist nicht akut, sondern chronisch.So lange, wie sich dieser Staat nicht durch Steuereinmahmen finanziert, wird es auch so bleiben. Das Geld vom "kleinen Mann' durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zu holen, wie es die Links-Rechts-Regierung plant, wird nicht viel bringen und ist sozial unausgewogen. Bisher steuerfreie Milliardäre und Multimillionäre könnten mehr zu einem selbstfinanzierten Haushalt beitragen.