Ulm (dpa) - Eine Krankenschwester in Ulm wird verdächtigt, Frühgeborenen ohne jede medizinische Notwendigkeit Morphium verabreicht zu haben. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in fünf Fällen beantragt. Über Einzelheiten wollen die Staatsanwaltschaft und das betroffene […] mehr

Kommentare

2thrasea30. Januar 2020
@1 Nein, mit deiner Spekulation liegst du falsch. Die Dokumentationspflicht für das BTM hat überhaupt nicht geholfen. Es war auffällig, dass 5 Frühchen in einem gemeinsamen Zimmer fast gleichzeitig an schweren Atemproblemen gelitten hatten. Nachdem eine zunächst vermutete Infektion ausgeschlossen werden konnte, hat man die Urinproben der Kinder weiter ausgewertet und Rückstände von Morphin gefunden. <link> Gut, dass das restliche Personal schnell und richtig gehandelt hat!
1Troll30. Januar 2020
Zum Glück muß die Abgabe solcher Mittel sehr genau dokumentiert werden. Ich denke, das ist der Grund warum da etwas aufgefallen ist, also der Morphin-Bestand zu gering war. Da muß zumindest mal ermittelt werden. Sollte die Schwester schuldig sein, hat sie sich alles ruiniert. Kann das nicht nachvollziehen, wieso jemand so etwas macht.