Berlin (dts) - Der Vorstoß, zur Luftreinhaltung in den Städten kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr anzubieten, stößt bei im Verkehrsbereich aktiven Gewerkschaftern auf ein geteiltes Echo. "Ich halte das für eine hervorragende Initiative. Das hilft sowohl der Umwelt als auch den Bürgerinnen und […] mehr

Kommentare

11anddie14. Februar 2018
@10 : Hamburg und dann 9km in die Stadt? Da musst du ja eh schon mitten in der Stadt wohnen. Kann mir nicht vorstellen, dass der HVV da nicht günstiger ist. Zumindest wenn man regelmäßig in die Stadt fährt.
10FichtenMoped14. Februar 2018
@9 : Bei einer Fahrleistung von 42.000 km pro Jahr fallen die 9 km in die Stadt auch nicht mehr auf. Auch wenn ich die Kilometer mit 40 Cent ansetze, ist es für mich günstiger mit dem Auto zu fahren.
9anddie14. Februar 2018
@5 : Üblicherweise kostet das Auto nicht weniger, sondern ist deutlich teurer als der ÖPNV. Zumindest wenn man die realistischen Kosten von min. 30Cent pro km rechnet. @8 : Ist bei uns aufm Dorf leider auch so. Bin daher froh, dass ich nicht täglich ins Büro nach Hamburg fahren muss, sondern von daheim arbeiten kann. Wobei ich da auch mit Auto bis zum nächsten Bahnhof fahre, weil ich keine Lust auf Stau in der Großstadt habe. Im Zug kann man meist noch etwas schlafen.
8k29329514. Februar 2018
@7 : Ich bin ja hier mitten zwischen Hannover und Bremen. Der Stadtbus fährt halbstündlich zwischen 6 und 20 Uhr, samstags nur bis 15 Uhr, sonnstags gar nicht, nachts nicht mal mehr Sammeltaxis. Und das für 33.000 Einwohner. So gern ich aufs Auto verzichten möchte, ich kann einfach nicht. Auf den Dörfern umzu ist es noch viel schlimmer. Da fährt der Bus praktisch nur für die Schulkinder.
7FichtenMoped14. Februar 2018
@6 : Die Nachfrage wäre auf jeden Fall da, aber wenig Passagiere, machen wenig Arbeit. Das ist auch viel bequemer. Deinen Argumenten in #4 kann ich mich nur anschliessen. Welchen Komfort die Grossstädte haben erlebe ich seit 3 Jahren. Hier in der brandenburger Wildnis (wo ich noch bis Freitag verweil) fährt als 'Neuerung' jede Stunde (!) ein Bus in die 17km entfernte Kreisstadt, wo es tatsächlich auch einen Bahnhof gibt. Das könnte mE 'noch' attraktiver werden.
6k29329514. Februar 2018
@5 : Klar, die Nachfrage wäre SOFORT da, nur das Angebot hinkt aus den von mir beschriebenen Gründen auf beiden Beinen, Krücken, hinterher. Und das gilt bei weitem nicht nur für Großstädte.
5FichtenMoped14. Februar 2018
Kostenlos den Bus zu nehmen, ist für mich schon attraktiv. Es spart das Parkhaus und man ist weniger vom Verkehr genervt. Mit dem Auto zu fahren ist (ein wenig) zeitsparender und kostet weniger (trotz Parkhaus). Ich würde das Angebot auch Abends annehmen und öfters 'mal so' in die Stadt fahren.
4k29329513. Februar 2018
Kirchner hat NICHT recht. Seine Gewerkschaftstruppe mit der Beamtenmentalität, der jeder Kunder einer zuviel ist, gehört aufs Abstellgleis und durch Leute ersetzt, denen es Spaß macht, wenn die Züge voll sind. Neben dem kostenlosen ÖPNV brauchen wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen, das Arbeiter hevorbringt, die nicht aus Zwang sondern aus Freude arbeiten. Das würde auch dau führen, dass Leute nicht mehr aus Gedankenlosigkeit, Gleichkültigkeit bis hin zur Verachtung Züge und Busse verdrecken.
3Pomponius13. Februar 2018
Viele Arbeitswege lassen sich nicht sinnvoll mit dem ÖPNV abbilden. Ausreichende P&R Parkplätze wären sinnvoller. Vor allem an den Einfallsstraßen der Städte an den (End-) Haltestellen der Busse, Strassen- und S-/U-Bahnen. Allerdings reichen in beiden Fällen die Kapazitäten bei Weitem nicht aus und kann auch nicht schnell genug beschafft werden. Das Betrifft Fahrer, Fahrzeuge, Wartungs-einrichtungen und Personal, Haltestellengrößen und Vieles mehr.
2colaflaschi13. Februar 2018
Natürlich wäre es schön, wenn wie Kirchner sagt, das ÖPNV so attraktiv wäre, dass man zu sich sagt "Ich lass heute mein Auto stehen, und fahr lieber mit dem Bus oder Ubahn zu meinem Arbeitsplatz". Stellt sich nur die Frage ob das machbar ist, ohne großartig an den Fahrtkosten rumzuschrauben ... und dann stellt sich widerrum die Frage, ob das so sinnvoll ist, in einer Gesellschaft in der es immer mehr "arme" Leute gibt, die eh schon jeden drei mal Cent umdrehen müssen.
1amitiger2413. Februar 2018
Kirchner hat Recht!