Berlin (dts) - Die massenhaften Absagen von Großveranstaltungen werden für die Branche nach Schätzungen des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) zu Schäden in Milliardenhöhe führen. Der Verband kalkuliere, dass in der Zeit von März bis Mai rund 80.000 Veranstaltungen […] mehr

Kommentare

5k29329512. März 2020
@4 : Das könnte die Erklärung sein, warum Hannover96 beim DFB um Absage seiner nächsten 2 Spieltage gebeten hat H96s ganze Mannschaft ist ja in Quarantäne, weil 2 Spieler erkrankt sind. Als das IfSG abgefasst wurde, hat wohl niemand dieses jetzige Szenario bedacht. Bis vor einigen Tagen erschien das ja auch unvorstellbar - jedenfalls für die meisten, mich inklusive.
4AS112. März 2020
Und das hier <link> halte ich für wenig erfolgversprechend.
3AS112. März 2020
@2 Besonders schwierig finde ich, daß im Infektionsschutzgesetz ein solcher Fall wie jetzt - Erleiden wirtschaftlicher Schäden, ohne selbst Betroffener zu sein - gar nicht vorgesehen ist. Es besteht also kein Rechtsanspruch auf Entschädigung, der ja zum Beispiel bei in Quarantäne geschickten Personen nach §51 IfSG gegeben ist. Da werden die betroffenen Veranstalter auf das Wohlwollen der Behörden angewiesen sein.
2k29329512. März 2020
@1 : Ja. Ich hab gerade mal kurz nachgerechnet, dass der Ausfall von Wacken ca. 20 Mio. € kostet, und das ist ja nicht mal das größte Festival in Deutschland - das ist Rock am Ring/im Park. Dazu kommen Dutzende von mittleren und Hunderte von kleinen Festivals, auch Stadtfeste wie das Schützen- und das Maschseefest in Hannover. Die 1,25 Mrd. € vom BDVK könnten da noch tiefgestapelt sein.
1Marc12. März 2020
Und der Festivalsommer kommt erst...