Hannover (dpa) - Der Vorsitzende der konservativen protestantischen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Ulrich Rüß, hat Bischöfin Margot Käßmann nach ihrer Alkoholfahrt einen Rücktritt nahegelegt. Es sei jetzt nicht angebracht, von außen einen Rücktritt zu fordern, sagte Rüß der «Leipziger […] mehr

Kommentare

4Stiltskin23. Februar 2010
Frau Käßmann muss für die juristischen Konsequenzen ihrer Trunkenheitsfahrt, wie jeder Normalbürger auch, geradestehen, das ist klar. Klar, daß jetzt konserative Kräfte versuchen, diese Frau, die der evangelischen Kirche ein modernes Gesicht gibt, aus dem Amt zu ekeln. Menschen wie Frau Käßmann, die es wagt die politischen Oberen öffentlich zu kritisieren, sollte es häufiger geben. Und insofern hat diese Frau nichts von ihrer Vorbildfunktion eingebüßt.
3pblaw23. Februar 2010
Die Kirchen-Oberen sollten sich endlich besinnen. Auch ein Repräsentant ist ein Mensch mit den üblichen Fehlern. Für die muss man geradestehen - damit ist die Bestrafung erfolgt.
2surge23. Februar 2010
Die gute Frau Käßmann will man offenbar mundtot machen. Sie hat wenigstens den Mut zu kritisieren und kuscht nicht so einfach wie Herr Zollitisch von der KK.
1Geegle23. Februar 2010
Schwachsinn, Ulrich Rüß trinkt jeden Abend zum Essen zwei Bier, pichelt Freitagabend beim Kegeln mit seinen Kollegen und trotzdem legt ihm keiner nah zurück zu treten! Natürlich ist es schön blöd unter Alkohol Auto zu fahren, aber gleich den Rücktritt zu fordern ist sogar noch blöder...