Wiesbaden (dts) - Die Einspeisung von in Kohlekraftwerken erzeugtem Strom ist in Deutschland auch im 4. Quartal zurückgegangen, und zwar um 23,2 Prozent gegenüber dem 4. Quartal 2018 auf 41,7 Milliarden Kilowattstunden. Gleichzeitig stieg die Einspeisung aus Windkraft und Photovoltaik um 5,9 Prozent […] mehr

Kommentare

7Mehlwurmle07. März 2020
Das wird noch spannend und mit Sicherheit noch sehr teuer für die Verbraucher.
6Han.Scha06. März 2020
@4: Du hast nichts über eine Vergrößerung der Differenzstrommenge geschrieben. Aber aus meiner Berechnung und deinem Hinweis auf den Export muss zwangsläufig die Differenzstrommenge größer werden. Geringfügig verringerter Verbrauch bei starker Reduzierung der Erzeugung muss eine Differenz ergeben, die durch Export vergrößert wird. Strom-Import wäre die naheliegende Erklärung. Offensichtlich hat hier jemand eine Erfolgsmeldung publizieren wollen und wichtige Fakten unterschlagen.
5thrasea06. März 2020
@4 Ähm - wo soll ich geschrieben haben, dass die Differenzstrommenge durch den Export noch wesentlich vergrößert werde? Habe ich nicht geschrieben, denn das ist nicht so. Was eine Anwort auf deine ursprüngliche Frage sein kann: Deutschland hat 2019 nicht mehr so viel Strom exportiert wie noch 2018. <link>
4Han.Scha06. März 2020
@3 : Meine überschlägliche Berechnung beruht auf den Zahlen aus der News und stimmt völlig. Wenn du andere Zahlen aus anderen Quellen nimmst, wirst du höchstwahrscheinlich andere Ergebnisse erhalten. Das wirf doch bitte nicht mir vor. Aber wo kommt denn die Differenz-Strom-Menge her, die nach deinen Angaben durch den Export noch wesentlich vergrößert wird? Leisten dies Gas-Kraftwerke?
3thrasea06. März 2020
@1 Deine Rechnung stimmt nicht ganz, wenn man sich die Quelle direkt anschaut: <link> Die Differenz lag bei 6,8 Mrd. kWh, nicht bei 13 Mrd. Tatsächlich geht der Stromverbrauch in Deutschland lt. Statistischem Bundesamt zurück: <link> @2 Das ist grob falsch. Deutschland exportiert immer noch erheblich mehr Strom, als es importiert. Hier als Beispiel die Zahlen des 4. Quartals 2019: <link> Nur an 5 von 92 Tagen war der Import höher als der Export.
2Wasweissdennich06. März 2020
@1 früher haben wir viel Strom exportiert, inzwischen importieren wir - vor allem Strom aus Frankreich mit hohem Atomstromanteil - soviel zu Bigotterie
1Han.Scha06. März 2020
Rd 15 Mrd kWh aus Kohle weniger und dafür 2 Mrd kWh aus Windkraft und Photovoltaik mehr, wer deckt die Differenz von 13 Mrd kWh? Oder ist der Verbrauch so stark zurück gegangen?