Berlin (dpa) - Die Furcht vor einem Stopp der russischen Gaslieferungen lässt Rufe nach einer Verschiebung des geplanten Kohle-Ausstiegs laut werden. Auch die bereits im Zuge der Klimaschutzdiskussion aufgekommene Idee einer Laufzeitverlängerung für die letzten noch nicht abgeschalteten […] mehr

Kommentare

20Pontius01. März 2022
@18 Ich bin mir sicher, dass im 5-Jahresplan die Bestandteile deiner Konzeptdefinition enthalten sind. Mir fehlte nur der FDPsche freie Weg zum Endergebnis ;-) @19 Das Merkel-II-Kabinett (mit der FDP) hat zuerst den Atomausstieg der rot-grünen "Vorgängerregierung" zurückgenommen und die Laufzeiten der Kraftwerke verlängert und dann ein halbes Jahr später nach der Fukushima-Katastrophe wieder zurückgenommen.
19The.Frytrix28. Februar 2022
@11 wäre ja alles nur halb so wild gewesen wenn nicht kurz vorher die Laufzeiten verlängert worden wären ( oder hab ich das nun mit was anderem verwechselt ) mmmhhh wer war ich noch mal ??? 🧶
18AS128. Februar 2022
@17 Wer ein Konzept für Planwirtschaft und Sozialismus hält, der hat wohl Planwirtschaft und Sozialismus nicht erlebt oder zumindest sich aus der Nähe angeguckt. Da gibt es nämlich kein Konzept, das war und ist ja das Problem.
17Pontius28. Februar 2022
@16 Man könnte durchaus Pläne sinnvoller ausfüllen, wenn man zuvor ausreichend Geld bereitstellt. Aber der Staat muss ja vieles beim preisgünstigsten Anbieter kaufen, damit Steuern gespaart werden. @15 Das klingt ja fast nach Planwirtschaft und Sozialismus. Ich dachte die Politik soll nur Anreize geben und die Wirtschaft erledigt das dann von ganz alleine?
16MrBci28. Februar 2022
@14 , 15 Es werden in Deutschland immer Konzepte gemacht, die vom zeitlichen Rahmen her schlecht geplant sind. Vom finanziellen Belangen ganz zu schweigen, aber man greift gerne in Form von Steuern in die Taschen der Bürger. @14 Wenn du richtig gelesen hättest, nein ich wusste nicht das es 2022 Krieg gibt, aber unabhängig davon, ist wieder das Thema Energie schlecht geplant und man erhöht nur die Preise. Das es aber einen Krieg für die Erkenntnis braucht, ist traurig und naiv.
15AS128. Februar 2022
@14 Ganz richtig. Ein Konzept bedeutet die zeitlich festgelegte und mit konkreten, operationalisierbaren Zwischenzielen versehene Beschreibung eines gewünschten Endzustandes inklusive der durchzuführenden Maßnahmen. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger.
14thrasea28. Februar 2022
@11 Du hättest also gewusst, dass wir ab 2022 nicht mehr auf russische Energie zugreifen können? 57% unserer Steinkohleimporte stammen aus Russland, 55% der Gasimporte, 34% unserer Rohölimporte. @12 blahblah... "dreist gelogen" blah blah... Wir haben wohl sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Konzept". Was ich kritisiere, ist die eher verstärkte Abhängigkeit und damit Erpressbarkeit von Russland.
13AS128. Februar 2022
@10 Ich hatte bereits beginnend 2011 darauf hingewiesen, dass der Ausbau regenerativer Energien neben der Klimaschutzkomponente auch eine wesentlich sicherheitspolitische Komponente enthält. Aber wie gesagt - von einem Konzept kann man hier nun wirklich nicht sprechen.
12AS128. Februar 2022
@10 Das ist ziemlich dreist gelogen. Die Abschaltpläne der AKW wurden vor dem Hintergrund des Fukushima-Unfalls sehr schnell gezimmert. Und eine Absichtserklärung, die dadurch verschwindende Grundlast durch den Ausbau regenerativer Energien zu kompensieren, ist kein Konzept. Konzept hätte bedeutet, dass jährliche Ausbauziele für die Träger regenerativer Energieerzeugung hätten festgelegt und konsequent verfolgt werden müssen. Das ist nicht der Fall - bis heute nicht.
11MrBci28. Februar 2022
@9 Doch hattes, weil man "erst jetzt" erkennt (hust), dass man ggf. auf Atom- und Kohle-Energie doch so schnell nicht verzichten können wird. (leider)
10thrasea28. Februar 2022
Dass es nie ein Konzept alternatives Konzept für die abgeschalteten KKWs gab, stimmt dagegen nicht. Das Konzept ist der Ausbau und die Nutzung regenerativer Energien. Jetzt, in der Russland-Krise, noch viel dringender, schneller und massiver. @8 Japp, genau das!
9thrasea28. Februar 2022
@7 Das ist ja interessant. Als "Steuerverschwendung" lässt sich ja so ziemlich alles bezeichnen. Ja, es stimmt, der Rückbau der KKWs wird viel Steuergeld kosten. Die Besitzer / Energiekonzerne mussten zwar Geld in einen Rückbau-Fond zahlen, aber es ist jetzt schon absehbar, dass dieser Fond nicht ausreichen wird. Das Risiko hat der Bund übernommen, der sämtliche Mehrkosten tragen muss. Aber das ist doch alles nichts Neues und hat mit der Situation heute nichts zu tun?
8LoneSurvivor28. Februar 2022
Frau Lang hat recht.
7MrBci28. Februar 2022
@6 Der Abbau der AKWs wird oder das sicher kommende Anfahren der Meiler. Das ist letzten Endes Steuergeld, was aber noch viel schlimmer ist, es gab damals schon kein alternatives Konzept um die AKWs zu kompensieren, bis heute.
6thrasea28. Februar 2022
Welche Steuergeldverschwendung meinst du konkret?
5MrBci28. Februar 2022
Bin mal gespannt, wer die Aufkündigung und Steuergeldverschwendung am Ende zu verantworten hat. Dieser dumme Ationismus damal, recht sich heute und schneller als uns allen lieb sein kann.
4Mehlwurmle28. Februar 2022
Also Habeck war offenbar noch nie im Osten. Dort wird nicht ein Kohlekraftwerk mit russischer Kohle befeuert, die haben die Tagebaue alle direkt vor der Nase. Das wäre also heimisch lösbar!
3Moritzo28. Februar 2022
«Es gibt keine Denktabus.» Also mal denk, wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst, dass es keine Denktabus gibt...
2Pontius28. Februar 2022
@1 Sind die Tage bei dir ein Jahrzehnt lang?
1The.Frytrix28. Februar 2022
Haw haw …. Der Witz ist lustig … erst alles aufkündigen von gestern auf heute und nun das … endender oder aber dieses hick hack lässt sich Seher zu wünschen übrig. Wie heißt es bei einem großen Autoteilezulieferer : Die maximale Aktivität eines Unternehmers darf die 30% in diesem Unternehmen nicht übersteigen mmmhhh