Berlin (dpa) - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will mit den geplanten Zuschüssen für Haushaltshilfen Schwarzarbeit in Deutschlands Privathaushalten spürbar eindämmen. Zunächst sollen Familien, Alleinerziehende und pflegende Angehörige bei der Beschäftigung einer Haushaltshilfe 40 Prozent ...

Kommentare

(11) Hannah · 11. Januar 2022
@10 : Das Kind der Familie ist 2. Bitte nicht alle über einen Kamm scheren und deine Erfahrungen auf andere übertragen.
(10) k293295 · 11. Januar 2022
@9 : Gugge mal <link> - ich hab früher mit meinem Vater zusammen das Familienauto geputzt, meiner Mutter bei den Gardinen geholfen; mein Sohn konnte mit 8 Jahren staubsaugen, während ich (alleinerziehend) staubwischte. Zusammen Fahrrad reparieren macht mehr Spaß, als in der Werkstatt 1 Std. Handy daddeln. Auch zusammen kochen macht mehr Spaß, als beim Bringdienst zu bestellen.
(9) Hannah · 11. Januar 2022
@1 : Was ist denn das für eine Logik? Ist Hausarbeit "Zeit für die Familie"? Wenn ich putze, habe ich eben keine(!) Zeit für die Kinder. Ich kenne Leute, die verdienen so gut, dass sie eine Putzfrau bezahlen können, um eben mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können. Gar nicht arbeiten ist da keine Alternative.
(8) Dr_Feelgood_Jr · 11. Januar 2022
@7 Okay, ob die Hürden hoch sind, ist relativ. Zumindest für Pflegegrad 1. Aber gut, Du bist da definitiv raus (sei froh).
(7) raffaela · 11. Januar 2022
@6 Ich arbeite noch im Büro. Da fällst du komplett durch das Raster. Die Hürden für Pflegestufen sind sehr hoch. Hab das erst im näheren Umfeld miterlebt. Ich persönlich kann mir die Putzfee leisten - das wollte ich mit meinem Post nicht ausdrücken...sorry, falls das falsch rüber gekommen ist. Und meine Putzfee ist auch angemeldet. Es geht darum, dass viele mehrere Minijobs haben und die 450.- Euro schnell ausgereizt sind bei 15 € Stundenlohn..
(6) Dr_Feelgood_Jr · 11. Januar 2022
@2 schon mit Pflegegrad 1 kannst du aber eine Haushaltshilfe bei der Diakonie, der Caritas und wie sie alle heißen beantragen. Du bekommst dann zumindest 125 EUR Zuschuss aus der Pflegekasse. Den Rest müsstest Du selbst tragen.
(5) raffaela · 11. Januar 2022
@3 Richtig! Was nutzt es einem Betrieb, wenn er die Stunden der Mitarbeiter reduzieren muss? Gar nichts! Er muss sich noch einen Mini-Jobber suchen. Und ja, es wird trotzdem "schwarz" gearbeitet. Da sind leider Tür und Tor geöffnet. Und das nicht nur in privaten Haushalten.
(4) k293295 · 11. Januar 2022
@2 : Ja, ok, das ist natürlich was anderes. Es gibt auch Senioren, die bestimmte Hausarbeit nicht (mehr) machen können, deren Kinder nicht im selben Ort leben - wobei sich da eigentlich auch was regeln lassen müsste -, die deswegen eine Haushaltshilfe gut brauchen können.Wo ist da die Pflegekasse? Du & andere wirklich hilfsBEDÜRFTIGEN Leute waren aber nicht "Zielgruppe" meines Kommi #1. Und ja, die "Minijobs" sind Blödsinn, das muss ganz anders gehen.
(3) Pontius · 11. Januar 2022
@2 Die steigenden Löhne haben dazu geführt, dass die 450€-Jobber ihre Stunden reduzieren mussten. Ändert aber nichts an der Sache, dass darüber hinaus "schwarz" gearbeitet wird.
(2) raffaela · 11. Januar 2022
@1 Es gibt auch Leute, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind. Ich kann aus gesundheitlichen Gründen auch nicht putzen und brauche eine Hilfe . Und dann such mal jemanden! Von 30 Telefonanrufen wollen 25 "schwarz" arbeiten. Entweder, weil sie arbeitslos sind oder ihre Minijob-Grenze bereits ausgereizt haben. Seit 8 Jahren hat sich da nichts getan. Immer noch 450 €! Das gehört längst angepasst an die steigenden Stundenlöhne.
(1) k293295 · 11. Januar 2022
Das Letzte, was ich wollen würde, wäre jemand, der mir in meinem Haushalt rumfuhrwerkt. Kinderbetreuung -> Tagesmutter/Krippe, Kindergarten, Schule; Haushalt -> Putzfrau, Köchin; am Auto schraubt heute auch keiner mehr selbst, waschen geht nur vollautomatisch in der Waschstraße. Niemand hat mehr Zeit für die Familie. Was kommt da noch, Aushilfsbeschäler (m/w/d), nur noch Leihmütter + Samenspender - alles staatlich bezuschusst?
 
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