Berlin (dpa) - Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat ihr Nein zu einer Teilnahme der queeren Gruppe der Bundestagsverwaltung am diesjährigen Berliner Christopher Street Day (CSD) verteidigt. Im «Bericht aus Berlin» der ARD verwies sie - wie früher schon bei anderen Gelegenheiten - auf die […] mehr

Kommentare

6alx200029. Juni 2025
@5 Frau Klöckner taucht immer wieder im Zusammenhang mit Events, Produkten und Geschäften von z.B. BASF und Nestle auf. Ebenso ist sie bei der Caritas aktiv, Plan International Repräsentantin,war Teil des Finanzforum Vordenken und sie ist im Kuratorium der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung - alles definitiv viel weniger neutral und unvoreingenommen, als der CSD als Event. Diese Jobs/Termine hat sie, weil sie Berufspolitkerin ist, nicht weil sie nett ist...Neutralität geht anders!
5Chris198629. Juni 2025
@4 Nochmal: Bei welcher der von dir genannten Veranstaltungen von Lobbygruppen tritt die Bundestagsverwaltung auf und sagt: Wir sind ein Teil dieser Gruppe und identifizieren uns mit deren Interessen. Das gibt es nicht, weil es eben gegen die gebotene Neutralität verstößt. Es ist nunmal ein Unterschied, ob man sich den Input der entsprechenden Gruppe einholt oder sagt: Ich bin Teil dieser Gruppe, seht her.
4alx200029. Juni 2025
@3 <link> - Einträge dort betreffen auch die Bu.ta.verwaltung und Klöckner ist als Präsidentin auch Teil der Verwaltung, besucht regelmäßig Events der Privatwirtschaft und hat keine Hemmungen das Neutralitätsgebot für ihre Belange zu dehnen. Nebenbei ist es eigentlich egal, ob es um Verwaltungsmitarbeiter oder Politiker geht, die Teilnahme am CSD ist in keinem Fall ein "falsches Signal" oder ein Verstoß gegen die Neutralität - dort feiern Menschen aller Couleur!
3Chris198629. Juni 2025
@1 An welchen deiner genannten Veranstaltungen tritt die Bundestagsverwaltung als eigene Gruppe auf?
2FrankOPunkt29. Juni 2025
Selbstgerecht wie immer, die "Konservativen".
1alx200029. Juni 2025
Bei Veranstaltungen der Waffenindustrie, der Heizungsbauer, der Landwirte und der Hochfinanz kann man immer dabei sein, Reden halten, Fotos machen, gratis essen und nett winken... aber wenn es um Themen geht, die kein Geld oder hochdotierte Posten bringen, tja, da muss man neutral bleiben. Nicht auszudenken, wenn diese christlich-sozialdemokratischen Politker tatsächlich ihren parteilichen Grundsätzen folgen würden oder ihr Wahlvolk vertreten täten - selbst in Bayern ist CSD angesagt!