Berlin - Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat Paul Göttke als neuen Direktor des Deutschen Bundestages vorgeschlagen. Das Präsidium soll am 7. Mai über den Vorschlag entscheiden, teilte der Bundestag am Montag mit. Der Amtswechsel sei für den 12. Mai geplant. Göttke ist seit zwanzig Jahren […] mehr

Kommentare

9alx200028. April 2025
@6 wow, sachlich kompetent dieser Beitrag! Danke! @7 Ich hab nie gegen die Person Göttke gesprochen, es geht ausschließlich um die Vergabe nach Parteibuch statt Kompetenz - es wäre sehr überraschend, wenn genau er als beste Wahl aus einem fairen Auswahlverfahren hervorgehen würde, da weder Fraktionszugehörigkeit, noch Freundschaft und Parteibuch Kompetenz bedeuten. Was falsch läuft...der Verwaltungsoverhead wird größer, wichtige Prozesse brauchen immer länger und Transparenz ist kein Thema.
8tastenkoenig28. April 2025
… und was läuft in der Verwaltung des Bundestages so falsch, dass da jetzt dringend jemand ohne Ahnung dran sollte? Ich zucke auch erst mal kurz, wenn Klöckner einen Vorschlag macht, aber da jemanden mit einer gewissen Erfahrung sowohl auf Seiten der Verwaltung als auch auf Seiten der Fraktion auszuwählen scheint mir - ohne Kenntnis der Person - tatsächlich kein allzu dummer Gedanke zu sein.
7thrasea28. April 2025
@5 Was lässt dich denn annehmen, dass Paul Göttke nicht für das Amt geeignet sei und nicht die notwendige Fachkompetenz habe? Lass uns doch bitte an deinen Informationen teilhaben. Oder ist dein Kommentar einfach nur Altersdiskriminierung ohne sachliche Argumente?
6Sonnenwende28. April 2025
@5 Sorry, aber du hast offensichtlich keine Ahnung.
5alx200028. April 2025
@3 Genau diese urdeutsche Einstellung ist das Problem; der höhere Dienst bedarf eben keine Popoabdrücke in den Büros, die du aufräumen sollst... auch ein Dr. jur. kann unter 40 sein und Berufserfahrung haben, ohne eingerostet zu sein! Es gibt genug junge Schulleiter (auch ohne Dr.) und Polizeidirektoren, beides übrigens Berufe, in denen Fachwissen zwingend nötig ist, wohingegen BuTa.direktor IMMER nach politschen Beweggründen und nicht nach Fachkompetenz besetzt wird, man muss es nur wollen!
4raffaela28. April 2025
@3 Ich danke dir. Nun ja, scheint ja nix weltbewegendes zu sein hinsichtlich der Politik. Kenne diesen Mann aber immer noch nicht. Auch nach einer halben Stunde googeln ist der mir nicht untergekommen. Nun ja, wir können es eh nicht ändern.
3Sonnenwende28. April 2025
@1 ,2 Der Bundestagsdirektor ist kein politisches Amt, sondern ein Verwaltungsamt, also höherer Dienst. Vergleichbar z.B. mit dem Studiendirektor (Schulen), akademischer Direktor (Universitäten) oder Polizeidirektor. Da beruft man keine jungen Leute hinein, das muss sich erarbeitet werden und braucht berufliche Erfahrung
2raffaela28. April 2025
Ich schäme mich ja fast . aber wer bitteschön ist Paul Göttke? Stimmt @1 . Das zieht sich aber quer durch den Bundestag. Überall hocken doch Menschen, die schon 30 Jahre an ihren Stühlen kleben. Und die jungen, dynamischen Politiker wie Kevin Kühnert werden verbrannt bevor sie überhaupt durchstarten können. Einzig die Grünen haben junge Leute in ihren Reihen.
1alx200028. April 2025
Genau DAS ist das Problem in Deutschland! 20 Jahre Erfahrung heißt, Teil des Problems und nicht der Lösung zu sein; nicht umsonst sagt der Volksmund schon ewig "NEUE Besen kehren gut". Sinnvoll wäre es doch eher, einen erfolgreichen, jungen Beamten aus einer nachgelagerten Behörde zu holen, der dann mit zwei erfahrenen Beratern echt was verändern kann. Es sollte aber klar sein, dass gerade die alten Hasen die sein werden, die Einschnitte und auch Frühpensionierung zu fürchten haben!