Berlin (dpa) - Patienten in Deutschland werden nach Einschätzung von Krankenkassen und Politik oft aus rein wirtschaftlichen Gründen operiert. «Vieles deutet darauf hin, dass in den Kliniken aufgrund ökonomischer Anreize medizinisch nicht notwendige Leistungen erbracht werden», sagte der Vizechef […] mehr

Kommentare

3bangbuex5130. Mai 2012
@2 hier ein Beispiel für die Fallpauschalen: <link> Bei Knie-OP´s sind "wir" Weltmeister. Sind deutsche Knie die Schlechtesten? ;-) @1 Bei Hilfsmiteln wird gespart, so werden Inkontinezartikel in immer schlechterer Qualität geliefert, da ein extremer Preiskampf der Großhändler herrscht. Privtaversicherung macht nicht "glücklich". Die Kosten haben einen Freund in´ gebracht. Suizid, weil nach Beiträgen unter dem Sozialhillfesatz.
2CP20067330. Mai 2012
Ich finde es lächerlich, wenn jemand warnt, dass Ärzte aus wirtschaftlichen Gründen behandeln, wenn man selbst aus wirtschaftlichen Gründen will, dass weniger gemacht wird und das unter dem Deckmantel des Patientenschutzes. Jeder der schon mal eine Behandlung brauchte, die von seiner Krankenkasse abgelehnt wurde, weiss wovon ich spreche. Letztlich geht es in der Medizin doch um das Vertrauen zu seinem behandelnden Arzt, denn nur er kann einschätzen ob etwas nötig ist, oder nicht.
1suse9930. Mai 2012
Komischerweise steigen die Fallzahlen und die Kassen haben trotzdem Geld übrig. Mag es daran liegen, dass bei den Fallzahlen auch Privatpatienten dabei sind? Und vielleicht sind Kliniken gezwungen, mehr anzubieten um überleben zu können? Ich wünsche diesen überbezahlten Typen mal ein Jahr mit dem Minimum und dann noch Kassenpatient mit Schmerzen. Viel Spass beim Warten. Ok, uns geht es hier noch gut, aber am unteren Ende der Einkommensskala darf man nicht krank sein in der BRD.