Berlin - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat ein neues Modell vorgeschlagen, mit dem das Ehegattensplitting ersetzt werden soll. "Für die Zukunft soll das bestehende Konzept durch ein sogenanntes fiktives Realsplitting abgelöst werden", heißt es in einer Ministervorlage, über die der […] mehr

Kommentare

9thraseavor 4 Stunden
@8 Naja, ich hatte dich um eine Antwort gebeten, aber keine bekommen (inhaltlich). Ist OK, ich gebe dir trotzdem eine Antwort (inhaltlich). Detailliert beschrieben findest du die Fehlanreize beispielsweise hier: <link> (Kapitel B) Oder ein bisschen allgemeiner hier (dafür ist der letzte Absatz des Artikels auch für das andere Thema interessant, das du angesprochen hast): <link>
8Axiomvor 4 Stunden
@6 Weil du mich in einem anderen Faden nach einer Antwort gebeten hast, möchte ich es dir gleich tun und ebenfalls nach einer Antwort auf meine Frage bitten.
7Axiom02. April um 17:41
@6 Welche Fehlanreize sollen denn das sein? Es hält Frauen in Teilzeit?
6thrasea02. April um 16:08
@5 Doch, Kinder kommen bei diesem Modell mit zusätzlichen Freibeträgen ins Spiel bzw. in die Rechnung. Aber grundsätzlich halte ich das Modell des Familiensplittings der Grünen für besser als das von Klingbeil vorgestellte Modell. Am schlimmsten wäre es, nicht zu tun bzw. beim alten, Fehlanreizen setzenden Modell zu bleiben.
5Axiom02. April um 15:57
@4 Kinder kommen aber auch nicht vor im SPD Modell.
4thrasea02. April um 15:47
Klingt nach einem sinnvollen Plan. Warum sollten nicht oder wenig arbeitende Ehepartnerïnnen vom Staat subventioniert werden? Nur wegen eines Trauscheins? Ein viel besseres Kriterium für Steuervorteile wären zu betreuende Kinder. @1 In der Literatur liest man oft, dass es für bestehende Ehen und Lebensmodelle Bestandschutz geben müssen. Das soll wohl auf eine alte Entscheidung des BVerfG zurückgehen. Inwiefern das zutrifft oder alternativlos ist, kann ich nicht beurteilen.
3Axiom02. April um 15:33
Für wen macht die SPD eigentlich noch Politik? Für Familien nicht, für Arbeitnehmer auch nicht, für Unternehmen erst recht nicht. Also für wen?
2ausiman102. April um 15:30
Hoffentlich kommen die SPD bei der nächsten Wahl unter 5%.
1Polarlichter02. April um 14:43
Die SPD steht also für Ungleichbehandlung per excellence per Gesetz. - Die Reform soll laut Finanzministerium nur für neu geschlossene Ehen gelten.