Berlin - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat ein neues Modell vorgeschlagen, mit dem das Ehegattensplitting ersetzt werden soll. "Für die Zukunft soll das bestehende Konzept durch ein sogenanntes fiktives Realsplitting abgelöst werden", heißt es in einer Ministervorlage, über die der […] mehr

Kommentare

7Axiomvor 3 Stunden
@6 Welche Fehlanreize sollen denn das sein? Es hält Frauen in Teilzeit?
6thraseavor 4 Stunden
@5 Doch, Kinder kommen bei diesem Modell mit zusätzlichen Freibeträgen ins Spiel bzw. in die Rechnung. Aber grundsätzlich halte ich das Modell des Familiensplittings der Grünen für besser als das von Klingbeil vorgestellte Modell. Am schlimmsten wäre es, nicht zu tun bzw. beim alten, Fehlanreizen setzenden Modell zu bleiben.
5Axiomvor 4 Stunden
@4 Kinder kommen aber auch nicht vor im SPD Modell.
4thraseavor 4 Stunden
Klingt nach einem sinnvollen Plan. Warum sollten nicht oder wenig arbeitende Ehepartnerïnnen vom Staat subventioniert werden? Nur wegen eines Trauscheins? Ein viel besseres Kriterium für Steuervorteile wären zu betreuende Kinder. @1 In der Literatur liest man oft, dass es für bestehende Ehen und Lebensmodelle Bestandschutz geben müssen. Das soll wohl auf eine alte Entscheidung des BVerfG zurückgehen. Inwiefern das zutrifft oder alternativlos ist, kann ich nicht beurteilen.
3Axiomvor 5 Stunden
Für wen macht die SPD eigentlich noch Politik? Für Familien nicht, für Arbeitnehmer auch nicht, für Unternehmen erst recht nicht. Also für wen?
2ausiman1vor 5 Stunden
Hoffentlich kommen die SPD bei der nächsten Wahl unter 5%.
1Polarlichtervor 6 Stunden
Die SPD steht also für Ungleichbehandlung per excellence per Gesetz. - Die Reform soll laut Finanzministerium nur für neu geschlossene Ehen gelten.