Berlin - Jens Südekum, Berater von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), spricht sich bei der anstehenden Rentenreform dafür aus, den Rentenbeginn nicht länger an eine feste Altersgrenze zu koppeln, sondern an eine Mindestanzahl von Beitragsjahren. "Die Lebensarbeitszeit ist eine Stellschraube, an […] mehr

Kommentare

21oells09. Dezember 2025
@19 "Frühstarter" wären also beim Renteneintritt gegenüber Akademikern tatsächlich bessergestellt, was das Eintrittsalter betrifft. Grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel) werden Akademiker aber älter als Handwerker, beziehen also länger Rente, d.h. die "Besserstellung" der "Handwerker" relativiert sich. Ob man Frühstarter tatsächlich bereits mit Anfang 60 abschlagsfrei in Rente gehen lassen wird? Da gebe ich Dir Recht, das wird wohl nicht kommen. Eher wird man 50 Beitragsjahre festlegen.
20oells09. Dezember 2025
@18 Wann man mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, hängt vom Geburtsjahr ab. Ab Geburtsjahr 1964 (und später) kann man mit 65 in Rente gehen. Wenn man den Renteneintritt von den Beitragsjahren abhängig machen würde und z.B. 45 Beitragsjahre als Grenze für eine abschlagsfreie Rente festlegen würde, könnte ein Handwerker, der mit 15 in den Beruf gestartet ist, tatsächlich mit 60 in Rente gehen, während der Akademiker, der erst mit 25 gestartet ist, erst mit 70 gehen könnte.
19Pontius09. Dezember 2025
Demnach sind Menschen mit Ausbildung Altersmäßig studierten Menschen bessergestellt (sofern es keine gebrochene Erwerbsbiografie gibt) --- abseits dessen, was mir vorher noch gar nicht klar geworden ist: Wer mit 16 anfängt, der kann ja sogar noch viel früher als jetzt möglich in Rente gehen, wenn er 45 Jahre in Arbeit war. DAS wird auf jeden Fall gar nicht kommen.
18Pontius09. Dezember 2025
@17 Egal ob Handwerker oder Akademiker: Wer nimmt die denn, wenn die noch ein paar Monate bis zur Rente brauchen und diesen Zeitraum nicht bekommen? Irgendwann sind auch deren Rücklagen aufgebraucht und dann gehen sie in die neue Grundsicherung und nicht in Rente... --- Ich wüsste auch nicht, wie das das Handwerk attraktiver macht: Handwerk ist öfters Selbstständigkeit und für angestellte Menschen ändert sich gar nichts, denn die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren bleibt erhalten.
17Flipper08. Dezember 2025
@14 ) Erwerbsunfähige sind natürlich ausgenommen und Akademiker werden im Alter wahrscheinlich eher selten am Hungertuch nagen. Zusätzlich würde diese Regelung das Handwerk attraktiver machen.
16Pontius07. Dezember 2025
Daher ja Umgangssprachlich - die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren bleibt trotzdem 2 Jahre vor dem regularem Eintrittsalter, welches sich ja ebenso erhöht.
15Spyderman07. Dezember 2025
Abschlagsfreie Rente mit 63 (45 Jahre Wartezeit) ist für die Jahrgänge 1960 bis 1962 nicht mehr möglich, da die Grenze dafür schrittweise steigt und 2025 erst bei 64 Jahren und 8 Monaten für 1962 Geborene erreicht wird.
14Pontius07. Dezember 2025
@13 Du wirfst jeden vor die Hunde, der die 45 nicht erreicht - also gerade diejenigen, die tendentiell die Zeit eben nicht erreichen. Dazu gibt es ja die umgangsprachliche Rente mit 63, welche diejenigen entlastet, die früh in Arbeit gegangen sind.
13Flipper07. Dezember 2025
Weil Arbeiter oder Handwerker gar nicht bis 67 arbeiten können, aber meistens schon mit 16, 17, 18 Jahren eingezahlt haben.
12Pontius07. Dezember 2025
für ALG1 gibt) - nur damit die Kosten für die Arbeitslosenversicherung ein klein wenig sinkt?
11Pontius07. Dezember 2025
@10 Warum ist das besser als die Rente im Alter 67? Der Deckelung der Beiträge und der Rente ist ja von der Altersdiskussion erstmal unabhängig. Bei der Arbeitslosenzeit muss ich dir ein Beispiel geben: Du bist kurz vor Erreichen deiner 45 Jahre und wirst gekündigt - wer nimmt dich als alten Fastrenter denn noch an und beschäftigt dich ein paar Monate bis du wieder aus der Firma gehst? Hast du das mit bedacht, wenn du forderst dass Arbeitslosigkeit keine Rentenpunkte gibt (die es sowieso nur
10Flipper07. Dezember 2025
@7 ) Wenn ein Studierter nach z. B. 45 Beitragsjahren Rente beansprucht, so ist das doch fair. Vorausgesetzt, die Beiträge werden nicht gedeckelt. Richtig wäre dann aber auch für Jahre der Arbeitslosigkeit keine Rentenpunkte mehr zu vergeben.
9KonsulW07. Dezember 2025
Von der Idee her nicht schlecht.
8Pontius07. Dezember 2025
Auszahlung trotzdem von den eingezahlten Beiträgen ab. Wenn sie also länger arbeiten, dann bekommen sie eine noch höhere Rente...
7Pontius07. Dezember 2025
Also derselbe Plan wie bei der AfD, wenn auch die Zahlen ein klein wenig anders sind. An die Zustimmenden hier: Euch ist klar, dass länger Arbeiten für viele das Ziel ist? Auch jetzt kann man schon länger arbeiten wenn man das Renteneintrittsalter erreicht hat - mit der Aktivrente wird es noch lukrativer, weil der steuerfreie Anteil steigt. --- Bezüglich der Gerechtigkeit: Ein studierter Mensch fängt später an einzuzahlen, wenn er jedoch zum festen Zeitpunkt in die Rente geht, dann hängt die
6oells07. Dezember 2025
Das fordere ich schon lange, aber auf mich hört ja keiner ;-)
5raffaela07. Dezember 2025
Kann es sein @4 dass du die Mütterrente meinst?
4Joey07. Dezember 2025
Das würde aber nur Sinn machen, wenn wirklich nur die Jahre gezählt werden, in denen jemand selbst einzahlt. Und nicht für x andere Lebensumstände noch zusätzliche Jahre angerechnet werden, in denen gar nicht eingezahlt wurde.
3bekatronic07. Dezember 2025
Super Idee !
2Flipper07. Dezember 2025
Wäre dafür.
1Blade07. Dezember 2025
Gute Idee