Berlin (dpa) - Auf Deutschland könnten durch den Klimawandel bis zur Mitte des Jahrhunderts nach einer Studie Kosten von bis zu 900 Milliarden Euro zukommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die die Bundesministerien für Umwelt sowie Wirtschaft und Klimaschutz am Montag in Berlin […] mehr

Kommentare

35satta08. März 2023
@34 Gut, und wie steht das im Verhältnis zu den hier angegebenen Hunderten Milliarden? 2050 dürfte es die klassischen Ölheizungen ohnehin nicht mehr in nennenswerter Zahl geben und selbst bei Gas wäre ich skeptisch.
34smailies08. März 2023
Wenn man der Einfachheit halber alle Wohneinheiten in D, die mit Gas und Öl heizen, pro Jahr nur 100 € Einsparung wegen der geringeren Heizkosten (entsprechend der Temperaturabsenkung um rd. 1 °C) berechnet sparen diese bis "Mitte des Jahrhunderts" (=2050) rd. 80 Mrd. € an Heizkosten ein...
33smailies06. März 2023
@32 : Es geht ind er News um die Kosten für Deutschland. Deswegen versuche ich ja auch, mich auf die Auswirkungen in unserem Land zu beschränken. Dass die Qualität von z.B. Weizen leidet wusste ich nicht. Die genannten Aspekte wie "Vertrocknung" wird an vielen Stellen in Deutschland sicher durch Bewässerung vermieden werden, wenn auch nicht im großflächigen Ackerbau. Deswegen ja meine Frage, ob hier Plus und Minus gegengerechnet wurden...
32satta06. März 2023
@29 Das glaube ich Dir, aber die Erderwärmung findet nicht gleichmäßig auf allen Landflächen statt. Die heftigsten Folgen erleben jetzt schon die Länder, wo das Thema Heizen keine so große Rolle spielt wie bei uns. Und damit einhergehen werden massive globale Migrationsbewegungen, die in Summe alle positiven Effekte zunichte machen oder eher bei weitem überlagern.
31Han.Scha06. März 2023
@28 : Das Aufforsten halte ich für sehr positiv und ich kenne "viel Wenig gibt auch Viel", aber gibt dies eine nennenswerte Luft-CO2-Reduzierung in Relation zur Leistung des Phytoplanktons?
30thrasea06. März 2023
@29 Zu der Behauptung mehr CO2 in der Atmosphäre führe zu stärkerem Pflanzenwachstum und damit zu besseren natürlichen Ernteerträgen findest du hier eine umfangreiche und durch zahlreiche Quellen belegte Analyse: <link>
29smailies06. März 2023
@28 : Leider sind da aber auch eine sehr großer Anteil mangels Pflege, falscher Pflanzungen.... wieder recht schnell eingegangen. Mal ein ganz anderer Aspekt: Berücksichtigt die Untersuchung auch positive Auswirkungen des Klimawanels wie geringere Kosten für Hezung, weniger Unfälle durch weniger Eis/Schnee, stärkeres Pflanzenwachstum und damit bessere natürliche Ernteerträge durch mehr CO2 in der Atmosphäre?
28satta06. März 2023
@27 Andere Länder, auch im globalen Süden, haben in Pflanzaktionen schon hunderte Mio. Gewächse angelegt. Maßnahmen, um CO2 in Biomasse zu binden und gleichzeitig die Emissionen zu reduzieren, sind immerhin Faktoren, die wir selbst in der Hand haben. Um Vulkane, Sonnenaktivitäten usw. brauchen wir uns primär keine Gedanken machen, sondern um das, was wir beeinflussen können.
27Han.Scha06. März 2023
@26 : Danke für den Hinweis! Hatte ich aber aus eigenem Antrieb schon gemacht und wollte @18 etwas "auf den Zahn" fühlen. Wenn ich dann lese, wie ein paar Bäume in Europa wesentliche CO2-Mengen binden sollen (in Relation zum Phytoplankton der Ozeane, zur CO2-Auswaschung aus der Luft durch Regen), dann komme ich an die Grenzen meines Verständnisses.
26slowhand06. März 2023
@21 Gib in die Suchmaschine Deiner Wahl " Kalt- und Warmzeiten" ein und Du wirst fündig. Ist allerdings etwas mehr zum Lesen als hier in der Kommentarbox.
25knueppel06. März 2023
@23 Was soll "made in letzte Generation" bedeuten? Und was nützt einem Wohlstand wenn "die Welt brennt"?
24Pomponius06. März 2023
Momentan ist die Sonne heißer als sonst, sie steuert auf ihr Maximum zu. Hoffentlich erreicht sie danach wieder ihr Minimum. Die kleine Eiszeit wurde durch das Fehlen von Sonnenflecken verursacht <link> . Ein Ausflug auf andere Kontinente: <link>
23e1faerber06. März 2023
Die unsinnigste Überschrift die ich je gelesen habe. Das sollte doch jedem hinreichend bekannt sein. Klimawandel made in letzte Generation bedeutet aber auch einen erheblichen Wohlstandsverlust.
22sumsumsum06. März 2023
den steuerzahler kostet es schon länger hunderte mrd
21Han.Scha06. März 2023
@18 : Hast Du auch eine Erklärung für die Kalt- und Warmzeiten, z.B. seit der Zeitenwende? Die Vulkankatastrophen möchte ich nicht dazu rechnen.
20thrasea06. März 2023
@18 Danke für deinen tollen Kommentar. Da erübrigt sich jede weitere Antwort.
19slowhand06. März 2023
@18 Besser hätte ich es auch nicht beschreiben können, aber auch diese Erklärung wird Einigen noch nicht reichen das zu verstehen.
18tastenkoenig06. März 2023
Nicht nur ich. Was ich meine ist nicht sonderlich relevant. Es gibt kaum ein Thema, bei dem sich die Welt der Wissenschaft so einig ist wie dieses. Und ja, ob sich ein Wandel über Jahrzehntausende erstreckt oder über an die 200 Jahre, dann ist das ein erheblicher Unterschied. Es sind nicht die paar Jahre Industrialisierung, die man betrachten muss, sondern die Jahrtausende und -millionen, in denen der Kohlenstoff gebunden wurde, den wird gerade in einem Augenblick der Geschichte verfeuert haben.
17k270806. März 2023
@15 : Du machst das nun echt am Tempo fest? Betrachte mal die Historie dieses Planeten. Was da so in den Millionen von Jahren passiert ist. Es gab, wissenschaftlich belegt, immer wieder Wechsel. Und du meinst, die 100 Jahre, wo die Menschen nun industrialisiert sind, die kippen das ganze System?
16Han.Scha06. März 2023
@14 : Beachte bitte die Mitteilungen von@15 ! Er war schließlich bei allen bisherigen Klimaveränderungen dabei.
15tastenkoenig06. März 2023
Ja, das kam schon öfter mal vor, aber niemals auch nur annähernd in diesem Tempo. Könnte man mitgekriegt haben, wenn man sich mal belesen hat.
14k270806. März 2023
@12 : Du gehst mir so dermaßen auf den Sack. Ich leugne nicht, dass es eine Klimaerwärmung gibt. Ich leugne auch nicht, dass es möglicherweise durch uns Menschen beschleunigt wurde. Ich leugne aber, dass es die Alleinschuld der Menschen ist. Denn, wenn man sich mal beliest, kam das schon öfter vor ... Aber das passt ja nicht in dein Denken, oder @thrasea ?
13tastenkoenig06. März 2023
@11 : Das würde den Veränderungsunwilligen natürlich in den Kram passen, wird aber nicht passieren.
12thrasea06. März 2023
@11 Nein, die Wissenschaft hat genau das Gegenteil festgestellt. Für die Leugnung der menschenverursachten Klimaerwärmung gibt es keinerlei wissenschaftliche Rechtfertigung.
11k270806. März 2023
Und irgendwann kommt die Wissenschaft drauf, dass das der immer wiederkehrende Turn des Planeten ist, die Menschheit nichts dran ändern kann und trotzdem alle wie die aufgescheuchten Hühner rumrennen und Chaos verbreiten.
10ManniMuschinski06. März 2023
Is mir egal solange ich nur weiter rasen kann.
9Han.Scha06. März 2023
@7 : Dachbegrünungen werden schon in großem Maßstab erfolgreich realisiert und benötigen sehr wenig Pflegeaufwand.
8vdanny06. März 2023
@ 7: Auch ungepflegtes Grün ist Grün, das hilft. Man sollte in manchen Dingen einfach umdenken, so wie wir das in vielen Bereichen tun müssen, um was zu ändern.
7slowhand06. März 2023
>> Maßnahmen zur Anpassung wie etwa mehr Grün in Städten könnten demnach die rein ökonomischen Kosten, gemessen als Verlust in der Wirtschaftsleistung, um 60 bis 100 Prozent reduzieren. << Da müssen dann aber erst einmal Menschen den Job machen wollen/können das Grün auch zu pflegen.
6vdanny06. März 2023
Ich finde solche Studien könnte man sich heutzutage sparen. Die Kosten werden höher sein(so wie eigentlich alle Vorhersagen von Kosten) und wer weiß, ob wir uns 2050 noch ein Brot kaufen können für 1 Million. Ist doch alles viel zu ungewiss :(
5Wasweissdennich06. März 2023
allein die Energie wende wird uns über 1 Billion Kosten was zum großen Teil natürlich an der Unfähigkeit der Regierung liegt die die Kröten sehr schlecht verwendet und das ist auch nur ein Teil der Rechnung
4Han.Scha06. März 2023
@: Danke für die Links! Ich meine aber noch andere Kosten, wie: Rein in die Atomkraftwerke, raus aus diesen Kraftwerken, wieder rein ...; Rein in die Gasheizungen, raus aus den Gasheizungen usw.
3Chris198606. März 2023
@2 Solche Dinge meinst du <link> oder <link> Irgendwo hatte ich auch mal eine Artikel, der die Kosten der Energiewende im Billionen-Bereich gesehen hat, den finde ich aber gerade nicht.
2Han.Scha06. März 2023
Schön wäre es, wenn diese Spezialisten die Kosten von sinnfreien Maßnahmen unserer Regierung berechnen würden. Mit solchen Berechnungen könnten wir einen Wandel einleiten.
1Polarlichter06. März 2023
Peanuts. ;-)