Nürnberg (dpa) - Die Zahl der Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide ist erstmals seit dem Start der Reform vor sieben Jahren gesunken. Im vergangenen Jahr seien bei den deutschen Sozialgerichten nur noch 144 000 Klagen gegen Bescheide der Jobcenter eingegangen. Dies seien knapp neun Prozent weniger als im […] mehr

Kommentare

4Ramik24. Januar 2012
@1 +2 44% von 144000 Klagen sind stolze 63360 FALSCHE Bescheide. Da ist die Dunkelziffer noch gar nicht mit drin. Nehmen wir mal noch an, dass es sich "nur" um einen Betrag von 50Euro handelt, sind dass über 300.000Euro pro Monat, die der Staat spart. Zinsen rechne ich davon mal nicht aus.
3quak24. Januar 2012
Das heisst, das die Bescheide immer undurchsichtiger werden und die Leute Resignieren, weil man erst mal den Widerspriiuch durchkriiegen muss, erst dann kann man klagen, muss aber solange mit den falschen bescheiden leben. Es iist doch schlimm, das es überhaupt dazu kommen kann, das diese falsch berechnet werden. Selbst die SB wiissen teilweise nicht was sie wie und wann berechnen müssen. Weil einzig und allein alles viel zu vage und unausgegoren ist.
2Wannabe24. Januar 2012
@1 Das heißt nur, dass 44% der beklagten Bescheide falsch waren. Nicht 44% aller Bescheide. Da wird die Zahl höchstwahrscheinlich viel niedriger sein.
1wusseler24. Januar 2012
Das heißt ja "nur", dass 44% der Bescheide falsch sind, da sonst die Klage kein Erfolg hätte...