Berlin - Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, warnt vor einer Streichung eines Feiertags, den Wirtschaft und Ökonomen fordern. "Es ist gut, in Zukunft zu investieren - finanziell wie kulturell. Feiertage dafür zu streichen, ist der falsche Weg", sagte Latzel der […] mehr

Kommentare

6oells01. April 2025
@5 Es dürfte wenig überraschen, dass ich in Bayern aufgewachsen bin. An die Abschaffung des Josefstags kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, wohl aber, dass dieser für meinen Firmpaten (der den Vornamen Josef trug) einer der höchsten Feiertage überhaupt war, wichtiger als sein eigener Geburtstag.
5Pontius01. April 2025
@4 Dann hast fast den einzigen abgeschafften Feiertag (der zudem noch regional begrenzt war) aufgezählt: <link>
4oells01. April 2025
@3 Das hoffe ich sehr, da ich mich selbst als Christ bezeichnen würde. Das heißt aber nicht, dass ich mich einer Diskussion über religiöse Feiertage verweigern würde. Der Josefstag wurde 1969 in Bayern als gesetzlicher Feiertag abgeschafft, Mariä Himmelfahrt ist in Bayern nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung ein gesetzlicher Feiertag (was übrigens teilweise zu sehr merkwürdigen Auswirkungen führen kann).
3Pontius01. April 2025
@1 Weil du religiös bist? Warum nicht den 1. Mai, denn wer geht denn noch arbeiten? @2 Die christliche Religion bleibt trotzdem Teil des Fundamentes der deutschen Gesellschaft.
2oells01. April 2025
In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der (christlichen) Kirchenmitglieder von über 90 auf 45% halbiert. Vor diesem Hintergrund muss die Frage erlaubt sein, ob religiöse Feiertage noch gesetzliche Feiertage sein müssen. Wer aufgrund seines Glaubens einen bestimmten Tag feiern möchte, muss eben notfalls einen Tag Urlaub dafür nehmen. Dann erledigt sich auch die Frage, warum Nicht-Christen auch in den Genuss religiöser Feiertage (oder besser: freier Tage) kommen.
1deBlocki01. April 2025
Dann streicht doch den Tag der Deutschen Einheit statt eines religiösen Feiertages.