Berlin (dts) - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wendet sich gegen die Pläne von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. "Ich möchte, dass die Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk […] mehr

Kommentare

20thrasea01. März 2020
Ich glaube nicht, dass es der Diskussion zuträglich ist, wenn wir uns hier jetzt abwechselnd Links und Berichte von Fällen, in denen die "staatliche Fürsorge" überreagiert hat und Fällen, in denen die "staatliche Fürsorge" versagt hat, posten. Die Argumente sind ausgetauscht, deswegen werde ich mich hier erstmal zurückhalten. Falls neue Aspekte und / oder Mitdiskutierende dazu kommen, bin ich gerne wieder dabei.
19smailies01. März 2020
@18 : Nicht automatisch und nicht sofort. Aber es wird sich dahin entwickeln. Weil die entsprechenden Einzelfälle - die weiterhin auftreten werden! - entsprechende verschärften Maßnahmen nach sich ziehen werden. Die Situation in Norwegen war ja auch nicht mit Einführung der Gesetze so. Das hat sich in den letzten Jahren entsprechend zugespitzt. Vor so etwas <link> graust es mir!!!
18thrasea01. März 2020
@16 Es geht doch in dieser Diskussion ausschließlich um die Fälle, wo die eigene Familie nicht die beste "Obhuteinrichtung" ist. Ich halte es für groben Unfug, dass ein zusätzlicher Satz im Grundgesetz automatisch gleich "norwegische Verhältnisse" auslösen wird, wie du es wiederholt befürchtest.
17thrasea01. März 2020
@15 @16 Eine Lösung habe ich ja auch nicht. Und nur dass etwas "theoretisch möglich ist" (denn im Fall von Alessio hat das Jugendamt nicht rechtzeitig und nicht angemessen reagiert) bedeute nicht, dass es gut geregelt ist. Vielleicht (ich weiß es wirklich nicht) reichen die gesetzlichen Möglichkeiten, vielleicht auch nicht. Vielleicht ist es auch eine Frage einer angemessen personellen Ausstattung der Ämter? Tatsache ist, es wird immer Zweifelsfälle geben.
16smailies01. März 2020
... psychische Folgen bei den Kleinen auslöst. In der Rems ist neulich bei einem Kita-Ausflug ein Kind ertrunken. Und nun? Schlimme Dinge passieren. Das werden wir nie verhindern können. Aber ich bin der Meinung, dass im Normalfall die Familie die beste "Obhuteinrichtung" für die eigenen Kinder ist. Und nur in Ausnahmen darf der Staat intervenieren. Und das kann er auch heute schon in genügendem Maße!
15smailies01. März 2020
@14 : Ich kenne solche Fälle auch. Aber da kann das Jugendamt heute doch schon genauso eingreifen. Welches Recht fehlt denn Deiner Meinung nach? Die von Dir aufgezählten Dinge hätten alle auch schon damals vom Jugendamt entdeckt werden können. Und dann eben auch entsprechend interveniert werden müssen. Ich kann Dir von einer Freundin berichten die in der Kita arbeitet - und von den Dramen, die sich abspielen, wenn Kinder nicht in der Gruppe bleiben wollen. Ich will nicht wissen, was das für ...
14thrasea01. März 2020
über Jahre aus den Fugen geraten ist, der wie ein Straßenkind völlig ohne Regeln der Eltern gelebt hat und eigene Suchtprobleme entwickelt hat. Und wie schwer es ist, diesen Teen am Ende bei der Beerdigung des letzten Elternteils zu begleiten. Dazu kommt, dass meine Frau jahrelang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet hat, heute als Erzieherin im Kindergarten. Die erzählt Geschichten - da könnte man einfach nur schreien. Also, bitte, nocheinmal - mir geht es um das richtige Maß!
13thrasea01. März 2020
ausführlich durch die Medien: der getötete Alessio im Schwarzwald. <link> Mag sein, dass ich bei dem Thema befangen bin - schon als Jugendlicher hatte ich eine Freundin, deren Eltern erst gesundheitliche, dann psychische, dann suchtbedingte "Probleme" hatten. Du glaubst gar nicht, wie schwer es fällt, einen jungen Menschen in die zentrale Psychiatrie zu begleiten, um ihren Vater zu besuchen. Wie schwer es fällt, einen Teen in einer Pflegefamilie zu unterstützen, dessen Leben vorhe
12thrasea01. März 2020
Zunächst muss ich sagen, dass Norwegen gewaltig über das Ziel hinaus schießt. Da sind wir uns nun alle einig, oder? Ich betone noch einmal, es geht mir um das richtige Maß. Erschreckend finde ich allerdings auch, dass du in @11 und @8 überhaupt kein Bewusstsein dafür zeigst, dass es auch in einem hochentwickelten Land wie Deutschland "erziehungsunfähige" Eltern gibt - mit schweren Folgen für Kinder wie Misshandlung, sexuelle Misshandlung, bis hin zum Tod. Einer der "spektakulären" Fälle ging 1/2
11smailies29. Februar 2020
@9 : In wie weit passiert das heute noch nicht in Deutschland? Was fehlt denn Deiner Meinung nach?! Hier z.B. <link> Wenn ich richtig informiert bin hat eine Norwegerin Asyl in Polen beantragt, weil sie Angst hatte, dass Ihr das Kind weggenommen würde. Und dem Asylantrag wurde stattgegeben. Es gibt einen Bericht in "der Zeit" darüber!
10k29329529. Februar 2020
@8 : Ach, #3 war von Dir? Ich hab den nicht lesen können, war schon gelöscht. Könntest Du mir bitte den Link, von dem thrasea in #5 schrieb, zukommen lassen? Natürlich gern per Messenger. Die norwegische Variante kritisiert @1 wohl zu recht. "Jugendamt allmächtig" ist ja heute schon weit verbreitet. Das noch im Turbo-Modus? Danke, aber NEIN danke! @9 : Gern geschehen! Ich fürchte Missbrauch durch die Behörden wie in Norwegen. Das schießt übers Ziel hinaus und trifft die Kinder.
9thrasea29. Februar 2020
@7 Danke! @8 Warum der Post gelöscht wurde, kann ich mir nicht erklären. Inhaltlich bin ich mit deiner Position aber nicht einverstanden. 1) Ein Recht ist nicht zwingen eine Pflicht. 2) Ja, es ist der normale und ideale Fall, wenn Eltern ihre Kinder lieben, sich kümmern und fördern, sie erziehen. Leider wissen wir alle, dass das nicht immer funktioniert. Um diese Fälle geht es, wo Eltern ihre Kinder vernachlässigen und eine Bedrohung statt Hilfe sind. Es geht darum, das richtige Maß zu finden.
8smailies29. Februar 2020
@5 Interessanterweise ist mein letzter Post gelöscht worden. Aber noch einmal: Wenn der Staat den Kindern spezielle Rechte einräumt, dann entsteht in der Umkehrung für die Eltern die Pflicht, diese Rechte zu erfüllen, auch wenn sie den eigenen Überzeugungen widersprechen. Und wer maßt sich an, mein Kind besser erziehen und - vor allem!!!! - mehr lieben zu können als ich selbst?! Und die Liebe fehlt in den Gesetzen. Also Finger weg von "Kinderrechten"
7k29329529. Februar 2020
@5 : Da kann ich Dir <link> anbieten.
6Pontius29. Februar 2020
Das Verteidigungsministerium hat keine Ablehnung dagegen? Wer war da gleich nochmal die Chefin? Und warum haben die Ministerien zu Gesundheit oder wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei dem Thema Anteil? @5 kinderRECHTE?
5thrasea29. Februar 2020
Mir war die Situation der Kinderrechte in Norwegen bisher nicht geläufig, die @1 anspricht. Ich habe daher gerade versucht, das Thema zu recherchieren und den einen oder anderen Artikel zu lesen. Was mich überaus stutzig macht: Warum findet man bei einer Google-Suche so viele bekannte "konservative" bzw. "rechte" Seiten wie epochtimes und tichyseinblick ganz vorne? Wenn jemand einen guten, informativen neutralen Artikel dazu kennt, wäre ich für einen Link dankbar. @3 Link geht nicht?
4k40830029. Februar 2020
behandelt Kinder wie Menschen - ansonsten bräuchten wir Sonderrechte auch für Senioren
2Dackelmann29. Februar 2020
Kinder sollten schon rechte haben aber nicht nur auf dem Papier so wie es momentan von dieser Regierung betrieben wird. Ob es sich ändert wenn sie im Grundgesetz stehen bezweifle ich, ausserdem sollte es die rechte der Eltern nicht beschneiden denn diese versuchen eine vernünftige Linie für ihr Kind zu finden.
1smailies29. Februar 2020
Ich sehe Kinderrechte im Grundgesetz als Fehler an! Kinder sind Menschen und haben Menschenrechte. Das sollte reichen. Spezielle Kinderrechte ermöglichen es dem Staat, übermäßig in die Erziehung von Eltern einzugreifen! Das darf nicht passieren. Schaut einmal nach Norwegen, welche Folgen das hat!!!