Nairobi (dpa) - Kenia will vor den Augen von Stars wie Schauspieler Leonardo DiCaprio und Sänger Elton John 120 Tonnen Elfenbein verbrennen. Dies werde die größte je auf einmal vernichtete Menge Elfenbein sein, erklärte ein Sprecher des kenianischen Präsidenten, Manoah Esipisu. Damit solle ein […] mehr

Kommentare

6Joey27. Januar 2016
Dann sollte es eben einen erlaubten Verkauf geben, zertifiziert, daß dafür kein Elefant getötet wurde, sondern das Elfenbein nur aus dem Fundus der Wilderer stammt, die dafür streng bestraft wurden oder vielleicht noch legal von Elefantenfriedhöfen gempost. Und das davon bekommene Geld sollte nur für die Armen des Landes eingesetzt werden oder für den Kampf gegen Wilderer, die z.B. Elefanten töten. Oder auch andere Tiere, die geschützt werden sollten!
5FreiBier27. Januar 2016
Die Nachfrage nach dem Elfenbein ist leider sehr groß. 120 Tonnen kurbeln wohl eher den Umsatz an als das es zu einem Preisverfall kommt. Und: An wen willst du es verkaufen? Kann ja nur an dubiose Geschäftsleute gehen, die werden sich den Markt schon irgendwie aufgeteilt haben. So traurig es ist, vernichten scheint da leider die "sinnvollste" Lösung zu sein.
4flowII26. Januar 2016
hm ... wenn man 120 tonnen auf einmal auf den markt wirft, die ja sowieso schon da sind, dann nehm ich doch aber aktiv an der preisentwicklung teil und verbillige das gut doch der massen, dass sich das vieleicht gar nicht mal fuer zukuenftige handlungen(tiere jagen) lohnt oder sind 120t jetzt nicht soviel, dass das auffaellt?
3Joey26. Januar 2016
@2 Mag sein, aber dennoch finde ich das schade. Das macht den Tod nur noch sinnloser. :-( Und wenn ich das auf der Wiki-Seite über Kenia gerade richtig verstanden habe (habe die Seite nur überflogen), wären einige der ärmeren Bürger z.B. über ein paar Brunnen mit sauberem Trinkwasser sicher sehr glücklich. Neulich kam auf ZDF eine tolle Reportage über Elefanten. Das sind so wundervolle, kluge und edle Tiere!
2FreiBier26. Januar 2016
@1 Da der Handel mit Elfenbein meines Wissens nach Weltweit verboten ist, ist das mit dem verkaufen nicht so einfach... Der Kenianische Staat würde eh am wenigstens davon profitieren, Verdienen tun dann die Händler und/oder verarbeiter des weißen Goldes.
1Joey26. Januar 2016
Ich finde es schrecklich, daß diese wunderschönen Tiere getötet werden, nur um an ihre Zähne zu kommen. Dagegen sollte man streng vorgehen! Aber ich sehe auch keinen Sinn darin, das Elfenbein, für das nun schon Elefanten sterben mußten, einfach zu vernichten. Könnte man das nicht von offizieller Seite her verkaufen und mit dem Erlös den armen und hilfsbedürftigen Bürgern helfen? Dann würde der ungerechte Tod dieser Tiere wenigstens noch etwas Gutes bewirken.