Heilbronn (dpa) - Dutzende Autofahrer sind nach einem tödlichen Unfall auf der Autobahn 6 bei Heilbronn angezeigt worden, weil sie keine Rettungsgasse gebildet, die Polizei behindert oder die Beamten beleidigt hatten. Insgesamt waren bei dem Unfall Mitte Juli rund 100 Autos aufgefallen, es konnten […] mehr

Kommentare

8Wasweissdennich31. Juli 2019
@5 als ITler im früheren Leben habe ich gelernt das man mit Sprüchen wie " Wer nicht in der Lage ist soll es eben nicht nutzen" keinen Blumentopf gewinnt. Man muss eben dafür sorgen das der DAU klar kommt und darf sich nicht auf gesunden Menschenverstand verlassen.
7Chris198630. Juli 2019
@1 Soweit ich weiß gibt es für das Nichtbilden einer Rettungsgasse 200€ + 2 Pkt. Wird ein Rettungsfahrzeug behindert kommen 240€ + 2 Pkt. + 1M Fahrverbot. Kommt Gefährund hinzu wird es nochmal teurer und bei Sachbeschädigung nochmal.
6Troll30. Juli 2019
Gerade zum Thema Rettungsgasse wundere ich mich immer wieder, daß es einzelne Autofahrer gibt, die sich nicht dran halten. Es ist Stau, alle bilden selbständig vorsorglich eine Rettungsgasse, aber alle paar Meter sieht man dann doch noch Autos, die nicht mitmachen.
5HelmutPohl30. Juli 2019
Wer geistig nicht in der Lage ist, von sich aus bei einem Umfall eine Rettungsgasse zu bilden und Beamten und Rettungsleuten behilflich zu sein, anstatt sie auch noch zu bleidigen, hat im Straßenverkehr nichts zu suchen. @4 Dafür braucht ein normal denkender Mensch auch keine Fahrschule. Aber das Denken ist ja inzwischen überhaupt zum größten Problem geworden.
4Wasweissdennich30. Juli 2019
200 Euro sind aber für manch einen echt viel Geld und für andere sind auch 2000 nicht viel - also sollte es nach Tagessätzen gehen. Ich kann mich auch nicht erinnern das das Thema Rettungsgasse im Fahrschulunterricht dran war - das habe ich erst gelernt nachdem ich den Führerschein schon hatte und mich etwas gewundert.
3Psychoholiker30. Juli 2019
@2 Da bin ich ganz Deiner Meinung!!!
2Stiltskin30. Juli 2019
Nicht nur in diesem konret geschilderten Fall hätte man an die Bußgeldsumme durchaus noch eine Null anhängen können. Sätestens jedoch wenn Menschenleben zu beklagen sind. Aber da scheut der Gesetzgeber wohl zurück, Strafen drastisch zu erhöhen. Und das behindern und beleidigen von Rettungskräften ist für mich ein absolutes "No Go". Da darf es ruhig auch Fahrverbote geben. Denn mit Bitten, Apellen an die Vernunft und Ermahnungen erreicht man offensichtlich nichts.
1GeorgeCostanza30. Juli 2019
135 Euro im Schnitt dafür, dass durch die fehlende Gasse evtl jemand mit dem Leben bezahlt. Halt ich für recht mager.