Ulm (dpa) - Die Krankenschwester, die im Verdacht stand, am Universitätsklinikum Ulm Babys mit Morphium vergiftet zu haben, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der dringende Tatverdacht gegen die Frau beruhte auf einem Fund in ihrem Spind. Dort hatten die Ermittler eine Spritze […] mehr

Kommentare

16Wawa66604. Februar 2020
@15 Ja. In solchen Fällen leidet der Ruf enorm. Bei einigen Leuten wird sicher hängen geblieben sein, dass sie schuldig an den Vorfällen wäre oder sein könnte, so nach dem Motto "Man weiß ja nicht, ob nicht vielleicht doch..." - gerade, solange die wahre Ursache noch unbekannt ist.
15Tommys03. Februar 2020
oje, diese Frau hat sicher was durch- und mitgemacht...
14k29329503. Februar 2020
@13 : Da ist "dumm" noch verharmlosend als Ausdruck - und nicht nur für die Polizei.
13Troll03. Februar 2020
@12 : Wobei da die Polizei in deinem Beispiel dumm war. So Proben nimmt man meistens mit Wattetupfern oder ähnlichem. Und die haben dazu "sterile Tupfer" bestellt und sich eingebildet, daß das heißt, daß keine falschen Spuren von vornherein vorliegen. Aber steril heißt ja nur keimfrei. Die hätten DNA/RNA-freie Tupfer bestellen und verwenden müssen. Die DNA-Fragmente, die man da immer gefunden hat, waren einer Mitarbeeiterin in der Herstellerfirma zuzuordnen.
12k29329503. Februar 2020
@9 ,11 : GANZ krasser Fall: <link>
11Wawa66603. Februar 2020
@10 Die größte Fehlerquelle ist halt immer der Mensch... Ich kann mir gut vorstellen, dass einige aus Faulheit oder weil sie nur noch Routinearbeit machen, aber eigentlich gar keine Lust mehr haben, schlampen. Habe auch einige Dinge gehört - aber as führt jetzt zu weit. Ich hoffe einfach nur noch, dass sich aufklärt, was genau mit den Kindern los ist, bzw woher die medizinischen Notfälle kommen, damit keines mehr in Gefahr gerät.
10k29329503. Februar 2020
@9 : Ja, das ist der Grund, warum in Haftanstalten keine Mohnbrötchen ausgegeben werden. @8 . Ich hab da schon sehr krude Storys gesehen und gehört. Z.B.: Angeblicher Vergewaltiger war zur angeblichen Tatzeit 400 km vom angeblichen Tatort entfernt. Ist rausgekommen, weil er in ne Radarfalle gefahren ist - das Foto war eindeutig.
9Troll03. Februar 2020
@8 Ich kann mir das durchaus vorstellen. So wie man Polizisten manchmal Spuren sichern sieht, kann ich mir gut vorstellen, daß die die Probe selbst kontaminiert haben. Da hat einer kurz vorher ein Mohnbrötchen gegessen und noch Mohnrückstände an der Hand gehabt, dann die Probe sichergestellt oder untersucht und schon wird so ein Screening-Schnelltest auf Opiate positiv und erst bei der nähere Untersuchung das Morphin sicher ausgeschlossen
8Wawa66603. Februar 2020
@7 Ich meine, dass Spurenträger verunreinigt waren, kam ja schon vor. Daran erinnere ich mich noch, zB vom Fall Peggy Knobloch, wo plötzlich DNA von einem NSU-Mitglied am Tatort oder an einem Beweisstück gefunden worden sein soll. Aber hier? Morphinrückstände an einer eigentlich sauberen Spritze? Naja, ausschließen würde ich nichts. Solche Schlampereien dürften aber eigentlich nicht passieren.
7k29329503. Februar 2020
@6 : Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung: schlampige Arbeit der Polizei.
6Wawa66603. Februar 2020
Ich frage mich, wie diese Fehleinschätzung - erst sei Morphin in der Spritze gefunden worden, nun doch nicht - zustande kommt.
5thrasea03. Februar 2020
@3 Es gab zum Glück keine Todesfälle. Die Kinder konnten dank schnellem Eingreifen des medizinischen Personals alle gerettet werden. @2 Ich habe nur gelesen, dass die im Spind der Krankenschwester gefundene Spritze mit Muttermilch kein Morphin enthielt und die Frau deshalb entlassen wurde. Das heißt nicht, dass den Säuglingen nicht doch Morphin verabreicht wurde.
4k29329503. Februar 2020
@3 : Nein, es gab keine Todesfälle. @2 : Die Morphiumvergiftung steht weiterhin im Raum, nur halt nicht mehr durch diese Krankenschwester.
3Troll03. Februar 2020
Als die Meldung vor ein paar Tagen rauskam, hatte ichi schon kommentiert, daß man so etwas wohl aufgrund der guten Dokumentationspflicht rausbekommen hat. Allerdings habe ich im weiteren Verlauf nicht gehört, daß es da ungereimtheiten gab. Und jetzt hat sich der Verdacht auch nicht erhärtet. Also vielleicht doch nur Zufall, daß es mehrere Todesfälle gab.
2Wawa66603. Februar 2020
Wenn es das nicht war - woher hatten die Kinder nun die "lebensbedrohliche akute Atemnot"? Wenn man die Ursache dafür nicht kennt, ist das doch auch nicht beruhigend.
1ircrixx03. Februar 2020
Kein Morphium ... das ... ist be...ru...hi...gend...