Frankfurt/Main (dpa) - Nach zwei wichtigen Abstimmungserfolgen haben sich die Reformer unter den deutschen Katholiken am zweiten Tag der Synodalversammlung in Frankfurt/Main optimistisch gezeigt. «Die Bischöfe haben den Schuss gehört», versicherte Beate Gilles, die Generalsekretärin der Deutschen […] mehr

Kommentare

15raptor23096107. Februar 2022
@14 : Es ist doch eher die Frage, was Gott oder Jesus zu der heutigen Auslegung des Christentums sagen würden. Ich glaube, daß Jesus heute aus der Kirche exkommuniziert werden würde. Das selbst Gott dem Papst zu ketzerisch sein würde. Ich denke nicht, daß das Christentum mit dem protzigen Vatikan vereinbar wäre. Daß der Papst und die Kardinäle in Samt und Seide leben, während Millionen Menschen verhungern.
14satta07. Februar 2022
@12 Ein durch und durch individueller Glaube hat aber nichts mehr mit der Religion Abrahams (noch stark an das Schicksal des israelitischen Volkes geknüpft und im Prinzip eine Stammesreligion) noch mit der Endzeitgemeinde nach Jesus Christus zu tun, der auch sagte, dass nur wo mind. zwei sich treffen, er mitten unter ihnen sei. Letztlich gäbe es ohne die kirchliche Tradition nach zwei Jahrtausenden Geschichte vermutlich gar keinen einigermaßen definierten Begriff von christlichem Glaube mehr.
13O.Ton07. Februar 2022
Wenn eine Organisation hartnäckig konservativ bleibt, wird es früher oder später überholt. Das ist ein Naturgesetz.
12raptor23096107. Februar 2022
Meine Meinung: Ich bin Gläubig - aber ein Gegner der Kirchen. Zitat Jesus: "Spaltet das Holz, ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr werdet mich dort finden." Ich brauche keine Kirche in Samt und Seide und mit dicken Brilliantenringen, prunkvollen Kathedralen - während nur die Gläubigen spenden sollen! Anders formuliert: "Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht." (Albert Einstein)
11k14079107. Februar 2022
Wenn die Zahl der Kirchenaustritte überhand nimmt, werden diese Menschen irgendwann eine eigene Kirche gründen. Die wollen ja nicht alle mit ihrem Glauben allein daheim bleiben, sondern ihn in einer Gemeinschaft Ausdruck verleihen.
10RicoGustavson07. Februar 2022
und was nutzt das, wenn aus Rom ein NEIN kommt.
9raptor23096107. Februar 2022
Eines darf die Kirche nicht vergessen: Die katholische Kirche ist keine Demokratie. Solange alte Greise den Weg der Kirche bedingungslos bestimmen werden sie auch alleine bestimmen, ob Frauen in der Kirche auch höhere Positionen erreichen können, ob Priester heiraten dürfen, ob Abtreibung erlaubt ist, ob Kondome erlaubt sind ... Da kann man soviel abstimmen, wie man will - am Ende steht immer der "unfehlbare" regierende Papst.
8O.Ton07. Februar 2022
@7 Jo jo, aber alle die gehören zum Begriff "Protestanten" oder habe ich was übersehen?
7satta05. Februar 2022
@6 Es gibt auch Reformierte, die Reformierte heißen. Die gehen statt auf Luther eher auf Zwingli und Calvin zurück.
6O.Ton05. Februar 2022
Wurde schon vor 500 Jahren reformiert. Reformierte werden "Protestanten" genannt.
5Stiltskin05. Februar 2022
Es ist auf jeden Fall richtig, wenn die Basis beginnt, deutlich zu machen , dass man nicht zu einem "weiter so" bereit ist. Es ist so vieles überholt in der katholischen Kirche, so dass man sich über den Mitgliederschwund nicht wundern darf. Hier passt, leicht abgewandelt:" Unter den Talaren, der Mief von 1000 Jahren"! Ich war schon vor Jahrzehnten mit vielem nicht mehr einverstanden, dass icht nicht mehr mittragen wollte, so dass ich die Konsequenz gezogen und aus der Kirche ausgetreten bin.
4wimola04. Februar 2022
Nunja, steter Tropfen mag wohl Wirkung haben ... - Ein Leben wird allerdings nicht für ein Löchlein reichen ;-). Schon gar nicht, wenn im Porzellanladen so viele Elefanten stehen.
3tastenkoenig04. Februar 2022
Der Vatikan wird sich nicht bewegen, wenn er keinen Druck von unten bekommen. Insofern ist das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Angesichts der Entwicklungen andernorts in der Weltkirche gehe ich allerdings nicht davon aus, dass zu meinen Lebzeiten noch große Fortschritte erzielt werden können.
2Grizzlybaer04. Februar 2022
@1 richtig. Deshalb müssten sie sich vom Vatikan lossagen und das glaube ich nicht.
1lutwin5204. Februar 2022
Ohne den Vatikan läuft gar nichts. Noch nicht mal ein Rücktritt eines Bischofs. Geschweige denn das Zölibat. Da sehe ich tief schwarz.