Berlin (dpa) - Wegen langer Wartezeiten in der Psychotherapie fordern die gesetzlichen Krankenkassen eine schnellere Terminvergabe an Betroffene. So müssten Psychotherapeutinnen und -therapeuten gesetzlich dazu verpflichtet werden, freie Behandlungskapazitäten zu melden, fordert der GKV- ...

Kommentare

(6) Elegandina · 24. Juli 2025
@2 Häufige Wechsel müssen nicht zwangsläufig Ausdruck fehlender Kooperation sein. Wenn die therapeutische Passung fehlt, kann das den Verlauf eher behindern als fördern. Grenzen sind nötig – aber auch differenzierte Einzelfallbetrachtung.
(5) Elegandina · 24. Juli 2025
@4 würde mal sagen, sowas schreibt jemand der keinerlei Therapieerfahrung hat oder nicht weiß was da abgeht.
(4) thrasea · 24. Juli 2025
@1 Ich kann dir nur zustimmen. Schade, dass dieser wichtige Punkt durch den nachfolgenden Kommentar direkt relativiert oder gar entwertet wird.
(3) Joey · 24. Juli 2025
Ein Mitarbeiter der GKV hat mir einmal folgendes erklärt: Die Kasse zahlt ja nur eine bestimmte Anzahl von Therapiestunden, was einmal verlängert werden kann. Danach werden die Kosten nicht mehr übernommen. Wenn der Patient aber noch weiter Hilfe braucht, zahlt er oft danach die Therapiestunden einfach selbst. Der Therapieplatz wird aber dennoch als Kassenplatz weitergezählt, obwohl er ja nicht mehr verfügbar ist. Deshalb gibt es in der Statistik genug Kassenplätze, in der Realität aber nicht.
(2) Polarlichter · 24. Juli 2025
Wobei es sicherlich auch Patienten gibt mit einem gigantischen Therapeuten-Verschleiß, weil jeder Therapeut nicht gut genug ist. Da wird man auch Grenzen setzen müssen.
(1) Elegandina · 24. Juli 2025
Das Problem ist aber nicht nur die fehlende Vermittlung, sondern der Therapeut sollte auch zum Patienten passen, sonst kann noch viel mehr passieren, bzw. die Sache kann sich noch verschlimmern. Schnelle Hilfe und den passenden Therapeut zu finden ist manchmal sehr sehr schwierig.
 
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