München (dpa) - Erschütterung, Entschuldigung, aber keine konkreten Konsequenzen: Nach seiner Stellungnahme zum aufsehenerregenden Gutachten über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen im Erzbistum München und Freising muss Kardinal Reinhard Marx aus Sicht vieler Beobachter nun Taten folgen […] mehr

Kommentare

16Stiltskin27. Januar 2022
@2 : Was Du schreibst, mag richtig sein. das will ich nicht in Abrede stellen. Aber mit dem Versuch einer Entschuldigung ist es nicht getan. Ebenso wenig damit, Fehler "beheben" zu wollen. Solche Fehler kann man nicht beheben, man kann nur Voraussetzungen schaffen, damit solche Dinge künftig ausgeschlossen sind. Ich will die katholische Kirche nicht in ihrer Gesamtheit verurteilen. Aber alle, die von diesen Taten gewusst, sie gedeckt, mit Geld Schweigen erkauft haben, müssen entlassen werden.
15k29329527. Januar 2022
@14 : Traut sich heute keiner mehr in der Öffentlichkeit, aber: <link> Ahnlichkeiten mit lebenden, toten oder untoten Gestalten der Geschichte sind wohl beabsichtigt.
14sumsumsum27. Januar 2022
mich wundert es das die da nicht sagen wieso das haben wir doch schon immer gemacht alles ganz normal
13k6393227. Januar 2022
@8 : Schwarze Schafe gibt es überall. Die katholische Kirche hat in der Verhütung und Aufklärung einiges falsch gemacht, aber auch durch den aktuellen Papst und auch Marx bin ich da eigentlich guter Hoffnung, dass da Besserung einkehrt.
12k6393227. Januar 2022
@8 : Das muss meines Erachtens jede Gruppe für sich selbst entscheiden. Bei Politikern ist es wohl Konsens, dass es vereinbar ist (was ich gut finde). Ich finde da eher, dass Politik und Nebenbeschäftigung zuweilen nicht vereinbar ist...
11springflut27. Januar 2022
Ich bin es leid. Was nützen den Kindern denn die ganzen Entschuldigungen. Jeder in unserem Land muss grade stehen für das was er macht. Was passiert hier,nicht viel. Man so kann das doch nicht weitergehen. Nach dem Prinzip, die eine Krähe hackt der andere Krähe kein Auge aus.
10Calinostro27. Januar 2022
Eine Erneuerung der Kirche sollte dann mal schleunigst anfangen - am besten mit dem "Segen" von ganz oben, also des Vatikan. Für realistisch halte ich das aber nicht.
9tastenkoenig27. Januar 2022
Marx ist sicher nicht ohne Mitschuld, aber ich wünschte mir sein Einsichts-Niveau wäre für seine Kollegen ein Beispiel. Dann wäre die Kirche bei diesem Thema schon sehr viel weiter.
8Calinostro27. Januar 2022
@3 Wenn das Zölibat (noch) seine Berechtigung hätte, dürfte auch kein/e Politiker/in eine/n Partner/in haben. Auch da muss man sich voll auf sein Amt konzentrieren. Außerdem kosten m.E. einen Pfaffen die außerehelichen oder sonstigen sexuellen Eskapaden mehr Kraft und Zeit als ein intaktes Familienleben, das sie ja so gerne predigen.
7k29329527. Januar 2022
Die Überschrift ist irreführend. Marx hat sich nicht entschuldigt, sonderrn bei den Opfern um Entschuldigung gebeten. Das Fehlverhalten der gesamten Institution Kirche, des Erzbistums und auch sein eigenes nannte er "unverzeihllich".
6Tommys27. Januar 2022
@5 vielleicht meinte @4 lediglich, dass es unglaublich ist dass er sich entschuldigt hat...
5k6393227. Januar 2022
@4 : Aha. Und was willst du uns damit sagen?
4Blacky7027. Januar 2022
Oh unglaublich, er hat sich entschuldigt. Da kann man nichts mehr sagen. Lach, ich schmeiß mich weg. Diese scheinheiligen kuttenbrunzer, sorry. Das musste ich mal loswerden.
3k6393227. Januar 2022
@1 : Zum Zölibat: Ich würde das nicht allgemein als alten Zopf abtun, den man abschneiden _muss_. Das hat in der Hinsicht seine Berechtigung, dass sich Priester etc. voll auf ihr Amt konzentrieren können sollen. Ob man das so strikt fordert oder z.B. beide Modelle anbietet ist eine andere Frage. Aber das ist eine Frage innerhalb der Kirche.
2k6393227. Januar 2022
@1 : Er hatte seinen Rücktritt schonmal angeboten. Außerdem scheint er seinen Fehler einzusehen und ihn wirklich beheben zu wollen. Dann ist es sinnvoller, ihn den Fehler auch beseitigen zu lassen. Diese unsägliche Rücktrittsforderungskultur geht mir eh schon länger auf den Geist. Entlassen macht nur Sinn, wenn jemand wirklich nicht mehr tragbar ist bzw. seine Fehler nicht einsieht.
1Stiltskin27. Januar 2022
Die "Pattex- Mentalität" ist ganz offensichtlich keine Eigenschaft, die nur Politikern zu Eigen ist. Wenn die katholische Kirche auch künftig, bzw. überhaupt noch glaubwürdig auftreten will, muss man den Stall rigoros ausmisten. Marx hätte konsequent sein, zurücktreten und für einen Neuanfang Platz machen müssen. Mit einer Entschuldigung ist es nicht getan. Und dazu gehört auch, dass man alte Zöpfe (z.B Zölibat) abschneidet.