Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett hat den Weg für die Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219a freigemacht, der die «Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft» verbietet. Der Paragraf im Strafgesetzbuch soll dem Beschluss vom Mittwoch zufolge aufgehoben werden. Bislang führt er unter anderem […] mehr

Kommentare

9k35849210. März 2022
Zeit wird's. Gibt viele Frauen die auf Grund schlimmer Umstände keine Schwangerschaft wollen und denen kann jetzt endlich ohne Probleme geholfen werden. Endlich Mal ne vernünftige Entscheidung der Politik
8wimola09. März 2022
Endlich! - Einen beachtlichen Beitrag dazu hat die Ärztin Bettina Gaber geleistet (Verfassungsbeschwerde etc.) und zuvor ja verurteilt wurde.
7tommixyz09. März 2022
Es ist wohl entschieden beser, wenn eine Fachärztin darauf hinweisen kann, dass ein Abbruch möglich ist, mit der betroffenen Frau darüber menschlich und fachlich reden kann anstatt illegale Möglichkeiten mit allen Risiken zu nutzen. Soll jede Frau selbst entscheiden, was sie macht - aber gute, fachliche Beratung hat noch nie geschadet- und dfür kann Werbung gemacht werden. Gut so!
6satta09. März 2022
@5 Dabei sind weder Schokoriegel noch Reisen ungefährlich, sondern vielmehr auch potenziell tödlich für einen selbst (Verfettung) oder andere (Anheizen des Klimawandels durch nicht nachhaltige Verkehrsmittel und Aktivitäten). Also lieber das Bewerben dieser Waren und Dienstleistungen verbieten.
5k29329509. März 2022
«Es muss sich niemand Sorgen deswegen machen. Denn es wird keine Werbung oder so für Schwangerschaftsabbrüche geben, wie für Schokoriegel oder Reisen» - Hat denn wirklich jemals irgendwer Zeitungs-Annoncen erwartet: "Diese Woche 3 Abtreibungen zum Preis von 2!"? Manchmal kann man sich über die Hirnwindungen von Konservativen echt nur wundern.
4Viper09. März 2022
Tausend Jahre zu spät, aber besser spät als nie 👍
3tastenkoenig09. März 2022
Da werden die "Christen" wieder aufheulen.
2nadine211309. März 2022
Das wurde aber auch Zeit!
1faro09. März 2022
sehr gut