Berlin (dts) - Experten für Kinder- und Jugendmedizin zeigen sich entsetzt von den Beschlüssen von Bundesregierung und Ministerpräsidenten zur weiteren Schließung von Kitas und Schulen. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" warnte der Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin […] mehr

Kommentare

16Missyweb20. Januar 2021
Der Deutschstoff in der 5 Klasse, ähnelt eher einen Lehrgang wie werde ich Buchautor, wie beschreibe ich Märchen, wie erzähle ich ein Märchen. Seit wochen das gleiche Thema. Warum nicht wie beschreibe ich die jetzige Situation aus der sicht der Kinder. Aktuelles aus dem Leben. Nawi , Landwirtschaft von A-Z. Als Stadtkind liegt es meinen Sohn fern Agrarwirtschaft zu studieren irgendwann in weiter ferne. Aktuelles Thema wäre: Warum verbreitet sich ein Virus? Das wäre Alltagsbewätligung.
15Missyweb20. Januar 2021
Und Kinder holen den wichtigen versäumten Stoff schneller wieder auf als man denkt. Wichtig ist das es in den nächsten Jahren nicht zu erhöhten Druck seitens der Lehrer kommt die ihren Lehrplan auf biegen und brechen erfüllen müssen. Und denn an der schlechteren Notenverteilung den frusst abbauen. Wenn ich mir so manche Aufgaben ansehe die bis zum würgen und demotivation eingebleut werden und wichtigeres viel zu kurz dran kommt, frage ich mich eh wer sich den nutzlosen Lehrplan ausgedacht hat.
14Missyweb20. Januar 2021
Es wird auch eine Zeit geben das sich die Kinder mal auf die Schule freuen. Es ist jetzt die Chance mal das veraltete marode Schulsystem zu erneuern. Es gibt und gab früher auch schon so viel Schulstoff den man im Leben nach der Schule nie wieder brauchte. Sozialkontakte finden dennoch statt nur eben Online. Also die Liste der Freunde aus aller Welt meines Sohnes ist länger geworden. Mit seinen Klassenkameraden wird denn eben gechattet oder telefoniert. Es findet zu wenig Online Unterricht statt
13KonsulW20. Januar 2021
Das Lernen in der Schule ist nicht das ganze Leben.
12notime20. Januar 2021
@8 dumm züch - es trifft alle gleich dann muss halt ein Jahr länger zur Schule gegangen werden - diese ganze mimimi Generation von Eltern - da können ältere nur mit dem Kopf schütteln
11locke7220. Januar 2021
@8 für die gequirlte scheiße bist du hier zuständig ich stimme da @3 aus eigener erfahrung voll zu. ich kann vergleichen wie meine tochter vor dem ganzen lockdown-schwachsinn stand und wie jetzt. damals hatte sie 0 probleme , jetzt werden es immer mehr. in der notbetreuung lernen sie nichts und zu hause hat man , wenn man arbeitet auch nicht immer die zeit dem kind die schule zu ersetzen. außerdem sind wohl die meisten eltern keine lehrer.was man in der grundschule versäumt, ist kaum aufzuholen.
10ticktack20. Januar 2021
@9 Ja zu Deinem Geheimrezept. Und umgekehrt: Wo die Herkunftsfamilie oder das, was davon übriggeblieben ist, Bildung nicht unterstützt und die Schüler demotiviert sind, ist es extrem schwer, den Teufelskreislauf des Scheiterns zu durchbrechen. Besonders in der Cornazeit, in der Präsenzunterricht nicht zu verantworten ist.
9fridolin200220. Januar 2021
Während meiner Abi-Zeit mussten wir uns im Geschichtsunterricht die Zeit von 1900 bis 1950 selbst erarbeiten und es war dummerweise auch noch Teil meiner mündlichen Abi-Prüfung. Da ich mich zuhause reingekniet habe, habe ich meine Prüfung auch mit Bravur bestanden. Es war für mich ein hartes Stück Arbeit - aber letztendlich hat es sich ausgezahlt. Eigener Ehrgeiz und die Unterstützung der Eltern war damals wohl mein "Geheimrezept". Das dürfte heute wohl auch noch funktionieren ;-)
8notime20. Januar 2021
was für eine gequirlte scheisse - als wenn die Schule dazu in der Lage wäre aus jungen Menschen was zu machen - das macht jeder für sich selbst und ein bisschen 'verlorene Schulzeit' kann manchen Horizont erweitern ... genau wie auch @ 2 @ 4 und @ 5 es schon sagten ....
7fridolin200220. Januar 2021
Das Lernen zuhause ist sicherlich weder für die Kinder noch für die Eltern leicht. Und ja, auch die fehlenden sozialen Kontakte sind sicher für die Schüler ein Problem. Aber wer in den oberen Klassen nicht in der Lage ist, den Schulstoff zu meistern, wird in einem ggf. später angestrebten Studium auch arge Probleme haben. Da muss man sich das Wissen auch zum Teil selbst erarbeiten. Daher sehe ich Homeschooling durchaus auch als eine Art "Prüfung" für später.
6KonsulW20. Januar 2021
@4 da ist was wahres dran.
5Sansi20. Januar 2021
Zu meiner Schulzeit gab es zwei Kurzschuljahre von jeweils etwa 8 Monaten .... und wir haben es auch geschafft. Und wer seinem Kind das nicht zutraut: Es gibt auch die Möglichkeit ein Schuljahr zu wiederholen.
4NolensVolens20. Januar 2021
"Das derzeit entstehende Bildungsdefizit..."? Welches Defizit? In den Schulen wird zu 90% totes Wissen vermittelt. Einzig dazu da, in Tests und Klausuren abgefragt und danach wieder vergessen zu werden. Und natürlich, um das Bewertungskarussell weiter zu betreiben, mit dem die Kinder gequält und früh in Schubladen gesteckt werden.
3kroesch20. Januar 2021
Die Befürchtungen der Jugendmediziner teile ich als Betroffener (Eltern) vollumfänglich. In dieser Situation einen /guten) Schulabschluss machen zu wollen, grenzt an Wahnsinn. Definitiv zahlt unsere Jugend einen sehr hohen Preis für die Bewältigung dieses Schlamassels.
2inuvation20. Januar 2021
Ich kann es langsam nicht mehr hören. Klar ist es schwierig oder auch schwer für Kids und Jugendliche - aber... Was wurde aus den Kids die in den 1930er Jahren geboren wurden? Waren das auch verlorene Generationen die im Leben nichts gescheites mehr auf die Reihe gekriegt haben? Ich will nicht WKII mit Corona vergleichen aber damals wie heute war Schule schwierig und man muss das Beste draus machen. Es ist doch auch eine Chance besser in die digitale Welt zu kommen. *denk*
1KonsulW20. Januar 2021
Die sehen das Ganze zu schwarz, glaube ich.