Celle (dpa) - Kosten für Schulbücher müssen Hartz-IV-Empfängern vom Jobcenter bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden, wie ein Sprecher in Celle mitteilte. Es sei das erste derartige Urteil eines Obergerichts. Geklagt hatte eine Schülerin der gymnasialen […] mehr

Kommentare

11Quedel15. Januar 2018
@10 : Ich auch ;)
10galli15. Januar 2018
EiEi f ür meinen Kommentar eine Minusbewertung
9thrasea15. Januar 2018
Interessantes Detail in der Urteilsbegründung <link> " da in der Sekundarstufe II die Beruflichen Gymnasien wie alle übrigen Gymnasien und Gesamtschulen selbst entscheiden können, ob und ggf. in welchem Umfang sie - [...] u.U. kostenfreie - Ausleihmöglichkeiten für Lernmittel anbieten." Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Niedersachsen also keine Lernmittelfreiheit. Schulen können(!) Bücher kostenpflichtig(!) verleihen, aber auch auf Eigenbeschaffung bestehen.
8galli15. Januar 2018
Richtig so @7 Was verstehts du unter jede Lebenslage.? Jedes Kind geht in die Schule und soll lernen. Aber wundern das die Schüler immer schlechter werden
7Quedel15. Januar 2018
@3 : Ein Großteil der Bücher des beruflichen Gymnasiums(!) wurde als Leihexemplar (samt üblicher Mietgebühren) gestellt. Hier gings wahrscheinlich um Spezialbücher, die die Schüler später noch verwenden können oder durch die Schule nicht beschafft werden können (Vermutung). @2 : die 3€ sind eine Pauschale, die auch für Erwachsene gezahlt werden. Man kann nicht jede Lebenslage einzeln abdecken und Hartz-IV-Anträge wie 'ne Steuererklärung aufblähen.
6Hannah15. Januar 2018
@4 : Genau, die Schulbuchindustrie. Und wer sich dagegen ausspricht, der befürwortet, dass Arbeitsplätze abgebaut werden. Ganz böse sowas. Also: jährlich gibt es neue Bücher, die nach dem Jahr im Müll (Altpapier) landen, weil die neuen ja so viel besser sind (3 Sätze umformuliert) und Lehrer/Schulen verlangen, dass man die neuen kauft. Schöne neue Welt, Wachstum ist alles.
5Wasweissdennich15. Januar 2018
@4 natürlich kann man auch heute die Schulbücher über Jahre benutzen, so schnell verändern doch auch die Lehrer ihr Wissen nicht, selbst in den Bereichen die sich extrem schnell ändern wie im IT Bereich haben wir ja 10 Jahre alten Kram gelernt und glaube nicht das die Lehrer da heute so viel schneller mit der Zeit gehen
4slowhand15. Januar 2018
@3 >> ... früher ging das auch das wir sie von der Schule zur Leihe bekommen haben ... << Das schmälert doch aber das Wirtschaftswachstum. Außerdem setzt das voraus das die Bücher mehrere Jahre genutzt werden können was heute selten der Fall ist.
3Wasweissdennich15. Januar 2018
In diesem Prozess ist so unsagbar viel von dem enthalten was in diesem Land schief läuft, da muss sich niemand wundern wenn vermehrt linke oder rechte Alternativen gewählt werden wenn die "Parteien in der Mitte" die Grundlagen nicht auf die Reihe bekommen - das Schulbücher überhaupt von den Eltern zwangsweise gekauft werden müssen ist schon lächerlich, früher ging das auch das wir sie von der Schule zur Leihe bekommen haben und nur dann bezahlen mussten wenn wir sie erheblich beschädigt haben
2flowII15. Januar 2018
ich finds ja eher bedenklich, das da 3€ im monat fuer buecher bzw. fachbuecher eingeplannt sind. frag mich, wann die entscheider, das letzte mal ein buch gekauft haben
1Leoric15. Januar 2018
Definitiv eine richtige Entscheidung und etwas bedenklich, dass ein Gericht das erst feststellen muss (wenn z.B. sogar Geld für Zigaretten vorgesehen ist). Wenn die effektiven Kosten für Schulbücher die vorgesehen überschreiten, muss das Amt drauflegen. Abgesehen von zwingend Lebensnotwendigem wüsste ich nicht, wo das Geld mehr angebracht wäre.