Berlin - Im Jahr 2024 haben die Jobcenter in Deutschland 421 Fälle von "bandenmäßigem Leistungsmissbrauch" beim Bürgergeld erfasst. 209 dieser Fälle zogen eine Strafanzeige nach sich, wie aus Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervorgeht, über die die "Rheinische Post" ...

Kommentare

(13) Pontius · 28. Juli 2025
Und falls sich noch jemand über die Fälle informieren möchte: <link> Und auch die etwas über 60 Millionen Euro, die zu viel ausgezahlt wurden.
(12) Sonnenwende · 28. Juli 2025
(3) rechtsextremistische Parteien wie die AfD spalten unsere Gesellschaft. So kommen wir nicht weiter. Denn eines sollten wahre Patrioten doch nicht übersehen können: unser Land ist ein wunderbares, starkes Land, mit sehr vielen Möglichkeiten, für alle.
(11) Pontius · 28. Juli 2025
@8 Da darf ich doch dein Fälle =/= Personen aufgreifen, denn das sind weniger, da eine Person mehrfach vorkommen kann. Und selbst wenn das jeweils eine einzigartige Person wäre, dann sind es Bruchteile etwas über einem Prozent. Wie viele Euro wurden dann da unrechtmäßig bezogen? Da reicht ja schon ein falsches Kreuz im Antrag und man landet in dieser Kategorie.
(10) Sonnenwende · 28. Juli 2025
(2) ist riesig. Womit ich auf keinen Fall sagen will, dass man da gar nichts unternehmen soll, doch, das soll man, aber Geld ist damit nicht einzusparen, Milliarden schon gar nicht, aber wahrscheinlich noch nicht einmal Millionen. Was ich aber sicher weiß ist, dass Feindbilder eine Gesellschaft nicht weiter bringen. Und diese Überbewertung der Themen Bürgergeldempfänger und Migration durch Populisten und die Schaffung von Feindbildern, die nicht gerechtfertigt sind, durch (3)
(9) Sonnenwende · 28. Juli 2025
Auch in diesen beiden Links wird gesagt, dass sich nicht einordnen lässt, um welche Form von Leistungsbetrug es sich handelt, da die Job Center darüber keine differenzierte Statistik führen. Alles andere sind Vermutungen. Um eines klar zu stellen: ich bezweifle nicht dass es diesen Missbrauch gibt, ich bezweifle, dass er die Wertung verdient, die er derzeit in unserer Gesellschaft erhält. Es handelt sich hier um 2-3 % der Bürgergeld Empfänger, maximal, und der Aufwand, diese zu entdecken, (2)
(8) colaflaschi · 28. Juli 2025
@7 "Im Jahr 2024 überprüften die von der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen betriebenen Jobcenter 123.379 Fälle von möglichem Leistungsbetrug. In 101.603 Fällen bestätigte sich der Verdacht." <link> <link>
(7) Sonnenwende · 28. Juli 2025
(2) rund 186.000. Allerdings lassen sich aus dieser Zahl keine Rückschlüsse ziehen, warum diese Bürgergeldempfänger sanktioniert wurden, da die Job Center darüber keine differenzierte Statistik führen. <link> Rückschlüsse darauf, wie viel Geld dabei "gespart" werden kann und konnte, lassen sich schon gar nicht daraus ziehen. Milliarden sind es aber ganz sicher nicht.
(6) Sonnenwende · 28. Juli 2025
Wow - ein Beitrag aus Welt-TV, in dem eine Behauptung ohne Beleg aufgestellt wird, veröffentlicht auf dem X-Account einer rechtsextremen Influencerin wird hier als Beleg gepostet. 😂😂😂 Die Zahl von 100.000 entbehrt jeglicher Grundlage, sie ist einfach ausgedacht. Es lassen sich nämlich aus den veröffentlichten Zahlen der Job Center überhaupt nur indirekt Rückschlüsse auf Missbrauch ziehen, in dem man die Fälle betrachtet, die sanktioniert wurden. 2024 waren das (2)
(5) colaflaschi · 28. Juli 2025
@2 421 aus über 5 Mio klingt "niedlich" ... allerdings sind das ja nur die "bandenmäßigen" (Clanmäßigen) Bürgergeld Missbrauchsfälle (die dann überhaupt auch entdeckt worden sind). Zu so eine "Bande" gehören ja auch irgendwie mehr als 1-2 Personen. Die Zahl der gesamten aufgedeckten Missbrauchsfälle, belaufen sich auf über 100.000 <link>
(4) Pontius · 28. Juli 2025
@3 Weil da das nicht in deren Sinne ist und wer spendet nun mal viel? Diese Gruppe oder die Bürgergeldempfangenden?
(3) Folkman · 28. Juli 2025
@2 : Ja, diese Zahl ist schon fast lächerlich. Ich wäre ja sehr dafür, in Sachen Missbrauch endlich mal am anderen Ende der Fahnenstange genauer hinzuschauen, wo ungleich mehr zu holen wäre. Warum redet darüber eigentlich niemand?
(2) Pontius · 28. Juli 2025
421 Fälle aus 5.5 Millionen - wir sollten alle dafür bestrafen und denen drohen, die da hinein rutschen könnten.
(1) Polarlichter · 28. Juli 2025
Ist halt auch die Frage, wie man das BG gestaltet, sofern man es umgestalten møchte.
 
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