Köln (dts) - Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt die Bundesregierung davor, es mit der Regulierung befristeter Jobs zu weit zu treiben. Befristet werden vor allem jüngere Berufseinsteiger oder vormals Arbeitslose angestellt, heißt es in einer neuen IW-Studie, über die das "Handelsblatt" […] mehr

Kommentare

5Alle190805. März 2019
@3 @4 Das kann auch für die Firma nach hinten losgehen, das habe ich mal erlebt das ein Kollege sich zwei Wochen vor Ablauf seiner Befristung bei einer anderen Firma beworben hatte und genommen wurde. In der derzeitigen Firma hat er nix davon gesagt. Am letzten Tag seiner Befristung kam der (zugegeben großkotzige) Abteilungsleiter und legte ihm gönnerhaft die Verlängerung hin : Sie müssn hier noch unterschreiben" Darauf hin derKollege :"Nee, muss ich nicht, heute ist letzter Tag, und tschüss"
4anddie05. März 2019
@3 : Da hast du aber ganz schön lange gewartet. Bei Arbeitsamt soll man sich 3 Monate vorher als arbeitssuchend melden. Das wäre dann aus meiner Sicht auch der Zeitpunkt, wo man sich was neues zu suchen beginnt. Eine seriöse Firma mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre sollte zu diesem Zeitpunkt schon wissen, ob sie einen noch benötigt und weiter behalten möchte.
3Guru1622454004. März 2019
Bei befristeten Jobs hat man keinerlei Planungssicherheit, da man nie weiß, ob der Arbeitsvertrag bei Ablauf verlängert wird. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Psyche aus. Das ist aber den Arbeitgebern egal. Ich habe auch einen befristeten Arbeitsvertrag, der in 6 Wochen ausläuft. Auf Nachfragen, ob der Vertrag verlängert wird, keinerlei Antwort. Ich bewerbe mich deshalb ab nächster Woche anderweitig, da ich damit nicht warten kann, bis man sich irgendwann mal zu einer Antwort bequemt.
2Alle190804. März 2019
@1 Der Ursprungsgedanke ist ja aufgrund der "Zeitarbeitsfirmen" verloren gegangen! Die Ware "Arbeitskraft" lässt sich halt besser 2 x ausbeuten. Früher hat man eine "Schwangerschaftvertretung" gesucht und das war klar wie lange man den Job hatte, und dann suchte man eben rechtzeitig weiter. Oder nach 2 x Verlängerung einer Befristung wurde daraus automatisch unbefristet. Aber Arbeitgeber können auch anscheinend nicht mehr so planen wie früher wieviel Leute sie wann brauchen?
1Dr_Feelgood_Jr04. März 2019
"Wer an den Befristungen herumdoktert, der hat noch nicht begriffen, wie wichtig flexible Beschäftigungen für den Wohlstand in Deutschland sind". Sehr steile These. Wurde aus Wirtschaftskreisen vor der Einführung des mickrigen Mindestlohns auch gesagt/behauptet.