Köln (dts) - Im Streit um den sogenannten Gender-Pay-Gap warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Politiker und Bundesregierung vor falschen Interpretationen und Schlussfolgerungen. "Der Gender-Pay-Gap ist eine Scheindebatte", sagte IW-Arbeitsmarktexpertin Andrea Hammermann der "Bild" […] mehr

Kommentare

4anddie07. März 2023
Mich würde ja mal interessieren, wie die Aussage von Frau Hammermann wäre, wenn sie genau wüsste, was ihre männlichen Kollegen verdienen. Aber sie hält ja auch nichts von der 4-Tage-Woche bei gleichem Gehalt, die in Island getestet wurde. Und solange die Gehaltsunterschiede so groß sind, muss man sich nicht wundern, dass die Frauen halt häufiger Teilzeit nehmen und sich um die Kinder kümmern. Würde vermutlich anders aussehen, wenn die Männer weniger verdienen.
3wimola07. März 2023
Schlicht und ergreifend arbeiten Frauen nur halbtags, um anschließend in die Freizeit zu verschwinden und sich zu vergnügen. Kinder machen glücklich, das weiß doch jeder. Damit rechtfertigt sich natürlich auch eine schlechtere Bezahlung. Dass sie zu dämlich sind, während des Mutterglücks sich entsprechend weiterzubilden und Schritt zu halten, damit der Wiedereinstieg auch gelingt, spricht doch wohl auch für sich.
2Pontius07. März 2023
"Aber es kann nicht darum gehen, dass jeder das gleiche machen muss und damit auch das gleiche verdient" Warum nicht? Das wäre dann diskriminierungsfrei.
1Polarlichter07. März 2023
Man muss schon differenzieren. Wenn Frauen im selben Unternehmen schlechter bezahlt werden, wie der Hannes von nebenan, dann ist es durchaus Diskriminierung.