Das von Südafrika gegen Israel angestrengte Völkermord-Verfahren sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Das israelische Außenministerium bezeichnete das Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag als das "größte Schauspiel der Heuchelei in der Geschichte". Lior Haiat, Sprecher des […] mehr

Kommentare

10blinderhuhn14. Januar 2024
@9 : Ob "die Kämpfer" (unter sorgfältiger Beachtung aller möglicherweise zu berücksichtigenden (völker-) rechtlichen Vorgaben) jemanden danach gefragt haben (bzw hätten fragen müssen?) ob er/sie/es Jude sei ist in der bisherigen (Völkermord-) Debatte natürlich nicht berücksichtigt worden. Erst recht nicht die Möglichkeit daß die (angehenden (Völker- (Mord-))) Opfer samt und sonders noch am Leben sein könnten wenn sie wie aus der (Maschinen-) Pistole geschossen "ich doch nicht" gesagt hätten.
9corneliusnepos13. Januar 2024
@8 : Genozid trifft es besser, da es die Hamas mit ihrem Massaker ja gezielt auf Juden abgesehen hatte.
8Pontius13. Januar 2024
"Verbrechen gegen die Menschlichkeit" kann man es vermutlich zählen, ein Genozid ist es jedoch nicht. Mir ist klar, dass auch die Absicht ausreicht, um diese Verurteilung hinsichtlich des Genozides zu erreichen und gern dazu die Gründungscharta der Hamas angeführt wird - nur dann hätte es diesen Terrorangriff nicht gebraucht, um eine Verurteilung vor dem Internationale Strafgerichtshof in Den Haag zu erreichen.
7Pontius13. Januar 2024
@6 Der Terrorangriff der Hamas war ein Selbstmordkommando, welches durch die Nachlässigkeiten der israelischen Armee ein größeres Ausmaß angenommen hat. Das Vordringen in einige Kilometer Entfernung zur Grenze als genozidialer Angriff zu sehen, hat schon allein vom Ausmaß in keiner Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“ als Genoziddefinition zugehörig ist - daher der Vergleich mit der Atombombe. Unter dem schwächeren
6corneliusnepos12. Januar 2024
@5 : Man muss keine Atombombe zünden, damit man von genozidialer Absicht sprechen kann. Korrigiere mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber meines Wissens wurde bis jetzt noch kein Völkermord mit einer Atombombe begangen. Was die bisherigen Völkermorde aber gemeinsam hatten, war, dass Zivilisten nur deswegen ermordet wurden, da sie zu einer bestimmten Volksgruppe gehörten. Genau das trifft auf das Massaker vom 7. Oktober zu.
5Pontius12. Januar 2024
Anstatt sich zuversichtlich zu zeigen, dass man selbst keinen Völkermord begeht, wird stattdessen die Opferrolle gesucht. Das würde ich mir anders wünschen. @4 Ja, denn es war ein Terrorangriff auf unschuldige Israeliten. Hätten sie eine Atombombe gezündet, dann könnte man von genozidaler Absicht sprechen. Bei Wahlumfragen aus dem Gazastreifen wäre ich allerdings als Argument sehr vorsichtig.
4corneliusnepos11. Januar 2024
@2 : Willst du bestreiten, dass das Massaker der Hamas vom 7. Oktober in genozidaler Absicht geschah? @3 : Dieselbe Hamas wird von der Mehrheit der Palästinenser unterstützt.
3blinderhuhn11. Januar 2024
@1 : Täter sind nicht "die Palästinenser" sondern "die Hamas".
2thrasea11. Januar 2024
@1 Tausende Palästinenser wurden in diesem Konflikt Opfer und waren KEINE Täter. Nimm doch bitte endlich deine Scheuklappen ab. Auch deine Verwendung des Wortes Genozid ist aberwitzig.
1corneliusnepos11. Januar 2024
1200 Israelis wurden am 7. Oktober Opfer eines Genozids durch die Hamas. Nun wird Israel als Opfer als Täter verunglimpft. Verkehrte Welt! Nicht vergessen: Die Palästinenser sind Täter, keine Opfer.